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Di, 15:19 Uhr
08.11.2011

Tödliche Hundeattacke

In Wülfingerode ist in der Nacht ein 62-jähriger Mann von seinem eigenen Hund tot gebissen worden. Die nnz hatte bereits ausführlich darüber berichtet. Jetzt liegen weitere Einzelheiten vor...


Vermutlich wollte das Opfer kurz vor Mitternacht dem dreijährigen Dobermann noch einmal Freilauf verschaffen und öffnete dazu den Zwinger. Wenig später kehrte ein Sohn der Familie von einer Feier nach Hause zurück und bemerkte im Hof des Gehöftes zunächst den freilaufenden Hund. Als er ihn wieder in den Zwinger gesperrt hatte, entdeckte er den leblosen Vater. Der Körper des Mannes wies zahlreiche schwerste Bissverletzungen auf.

Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 62-Jährigen feststellen und den Ermittlern bestätigen, dass die Bisswunden aufgrund ihrer Vielzahl und Schwere tödlich waren.

Das Veterinäramt des Landkreis Nordhausen war heute Vormittag vor Ort in Wülfingerode und musste den Hund aufgrund seines Verhaltens dort einschläfern. Das Tier wird nicht obduziert, diese Untersuchung aus Sicht der Fachleute keine weiteren Erkenntnisse bringen würde.
Autor: nnz

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