Mo, 10:17 Uhr
07.11.2011
nnz/kn-Tipp: Zahlen oder frieren?
Pünktlich zur Heizsaison steigen die Preise für Öl und Gas. Zum Glück können Verbraucher einiges tun, damit diese Kosten nicht voll auf die eigene Rechnung durchschlagen – auch ohne Verlust an Wohnkomfort. Tipps von den Thüringer Verbaucherberatern...
Am wirkungsvollsten ist es natürlich, die Heizung herunter zu drehen. Jedes Grad weniger spart Heizenergie, erklärt Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen. Aber keine Angst: Auch wer schon beim Gedanken daran friert, kann die Heizkosten im Zaum halten. Die Tipps der Energieexpertin:
Autor: nnzAm wirkungsvollsten ist es natürlich, die Heizung herunter zu drehen. Jedes Grad weniger spart Heizenergie, erklärt Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen. Aber keine Angst: Auch wer schon beim Gedanken daran friert, kann die Heizkosten im Zaum halten. Die Tipps der Energieexpertin:
- Heizkörper frei räumen: Decken Sie Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Verkleidungen ab, und stellen Sie sie nicht mit Möbeln zu. Die warme Luft kann sonst nicht zirkulieren, der Thermostat funktioniert nicht richtig.
- Zeitschaltuhren nutzen: Während Sie schlafen oder bei der Arbeit sind, müssen die Wohnräume nicht voll beheizt werden. Der Zeitschalter Ihrer Heizungsanlage oder programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass es trotzdem gemütlich ist, wenn Sie aufstehen oder nach Hause kommen.
- Nicht voll aufdrehen: Stellen Sie das Thermostatventil genau auf die gewünschte Temperatur ein. So wird der Raum schön warm, aber nicht überheizt.
- Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Drehen Sie aber den Heizkörper ab, wenn Sie das Fenster öffnen. Sonst heizt er wegen der einströmenden kalten Luft besonders stark – und zwar direkt nach draußen. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften. Denken Sie nur daran, sie wieder zu schließen!
- Dichten und dämmen: Ganz klar – je weniger Wärme nach draußen geht, desto weniger müssen Sie heizen. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.

