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Fr, 14:21 Uhr
23.02.2001

Die Fünf-Prozent-Hürde in der Kreisverwaltung

Nordhausen (nnz). Die Personalkostenreduzierungen in der Kreisverwaltung seien kein Tabuthema, sagte heute Landrat Joachim Claus (CDU). Die tarifliche Palette der einzusetzenden Mittel reiche bis hin zu betriebsbedingten Kündigungen. Diese allerdings müssen vorher abgecheckt werden, damit sie später vor Gericht ihren Bestand hätten. Landrat Claus erklärte heute auch, daß es bereits erste Veränderungen in der Personalstruktur seines Hauses gebe, die auch Einsparungspotential aufzeigen würden. Blinden Aktionismus lehnt der Landrat eindeutig ab, die Spielregeln für die kommenden Monate lege eindeutig der bestehende Tarifvertrag fest.
Nach nnz-Informationen sollen auf der gestrigen Sitzung des kreislichen Finanzausschusses bereits erste Vorschläge aus dem Personalamt der Kreisverwaltung vorgelegen haben. Ähnlich wie im Unstrut-Hainich-Kreis soll die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden gekürzt werden. Der erhoffte Einsparungseffekt soll in etwa den ominösen fünf Prozent entsprechen, die der Landrat in seinem Diskussionspapier zur Personalkostenreduzierung dem Kreistag offeriert hatte. Für den Ausschuß sind diese fünf Prozent jedoch nicht ausreichend. In der kommenden Woche soll es im Landratsamt weitere Gespräche zu dieser Problematik geben, dann sollen auch Vertreter der ÖTV mit am Tisch sitzen.
Autor: nnz

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