Di, 16:14 Uhr
01.11.2011
Handballer mit Angriffsproblemen
Im Punktspiel gegen die Bundesligareserve vom ThSV Eisenach erlitt der Nordhäuser Südharzexpress nach verheißungsvollem Beginn einen schweren Getriebeschaden und unterlag am Ende mit 24:35. Der ausführliche nnz-Bericht von Frank Ollech...
Viel hatten sich die Nordhäuser nach der guten Vorstellung in Werratal gegen das Team von der Wartburg vorgenommen. Eigentlich wollten und sollten sie sich in der Rolle eines Außenseiters wohlfühlen. Dies spiegelte sich auch nach dem Anpfiff auf dem Parkett wieder. Leider nur in der Abwehrarbeit, denn im Angriff ließen beide Teams so manche Großchance ungenutzt. Dies reflektierte sich auf der Anzeigetafel wieder. Nach 10 Spielminuten stand es erst 2:3, für den ThSV.
Bis dahin hatten beide Kontrahenten schon eine ganze Reihe von Chancen auf der Strecke liegen lassen. Besonders die Nordhäuser ließen bis zu diesem Zeitpunkt 11 Angriffe ungenutzt, ihr Nervenkostüm in der Vorwärtsbewegung einfach zu angegriffen.
Es kam wie es kommen musste. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:4 durch Thomas Riemekasten knisterte es im Getriebe des Südharzexpress mächtig. In der Abwehr, abgesehen von einigen Aussetzern gut stehend, setzte die schlechte Trefferausbeute der Mannschaft mächtig zu. Mit einem 11:16 konnten sie den Rückstand zur Halbzeit noch in Grenzen halten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit verweigerte der Express die weitere Fahrt und mutierte zum Bummelzug. Nun funktionierte auch die Zuordnung im Abwehrbereich nicht mehr. Eisenach überrannte die Hausherren mit ihren Konterangriffen. Die Nordhäuser wehrte sich zwar nach Kräften, mussten aber einsehen das die Wartburgstädter schon weit vor dem Schlusspfiff in den sicheren Bahnhof des Erfolges einfuhren.
Am Ende fiel die Niederlage mit 24:35 vielleicht etwas zu hoch aus, geht aber aufgrund der Spielanteile für Eisenach in Ordnung. Zwar hatten die Nordhäuser nicht unbedingt mit einen Punktgewinn gegen den ThSV gerechnet, doch mit dieser Niederlage, noch dazu in heimischen Gefilden, auch wiederum nicht.
Gäbe es eine Tabelle für das Auslassen von Chancen, wären die Nordhäuser unangefochtener Spitzenreiter. Im Schnitt benötigen sie fünf Anläufe um einen Treffer zu erzielen. Diesem Druck konnte die Abwehr auf Dauer nicht standhalten. Da auch noch unglückliche und diskussionswürdige Entscheidungen bei der Spielleitung hinzu kamen, zog zusätzliche Unruhe ein.
Die Gäste hingegen, einmal in Schwung gekommen, boten einen ausgezeichneten Handball. Schnelle Pässe, gutes Auge für den Mitspieler, immer einen Schritt schneller am Ball und Fortuna war auch auf ihrer Seite.
Für den NSV wird es am kommenden Wochenende nicht minder leicht. Sie müssen beim Ligaprimus Goldbach/Hochheim Farbe bekennen, ob sie die Niederlagen der letzten Wochen weggesteckt haben. Sollte dies nicht der Fall sein und die Südharzer trauern den ausgelassenen Gelegenheiten zum Torerfolg nach, kann es bei den Nessetalern ein böses Erwachen geben.
Frank Ollech
Ahlert Sören/ Näther Kay/ Fuhrmann Stefan 4/ Müller Christian 2/ Ramonat Andeas 1/ Riemekasten Thomas 2/ Stritzel Martin/ Kreutz Sebastian 7/ Flötling Christian 3/ Tube Marc Pillip 3/ Elster Andre/ Spieß Michael/ Effenberger Marcel
Autor: nnzViel hatten sich die Nordhäuser nach der guten Vorstellung in Werratal gegen das Team von der Wartburg vorgenommen. Eigentlich wollten und sollten sie sich in der Rolle eines Außenseiters wohlfühlen. Dies spiegelte sich auch nach dem Anpfiff auf dem Parkett wieder. Leider nur in der Abwehrarbeit, denn im Angriff ließen beide Teams so manche Großchance ungenutzt. Dies reflektierte sich auf der Anzeigetafel wieder. Nach 10 Spielminuten stand es erst 2:3, für den ThSV.
Bis dahin hatten beide Kontrahenten schon eine ganze Reihe von Chancen auf der Strecke liegen lassen. Besonders die Nordhäuser ließen bis zu diesem Zeitpunkt 11 Angriffe ungenutzt, ihr Nervenkostüm in der Vorwärtsbewegung einfach zu angegriffen.
Es kam wie es kommen musste. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:4 durch Thomas Riemekasten knisterte es im Getriebe des Südharzexpress mächtig. In der Abwehr, abgesehen von einigen Aussetzern gut stehend, setzte die schlechte Trefferausbeute der Mannschaft mächtig zu. Mit einem 11:16 konnten sie den Rückstand zur Halbzeit noch in Grenzen halten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit verweigerte der Express die weitere Fahrt und mutierte zum Bummelzug. Nun funktionierte auch die Zuordnung im Abwehrbereich nicht mehr. Eisenach überrannte die Hausherren mit ihren Konterangriffen. Die Nordhäuser wehrte sich zwar nach Kräften, mussten aber einsehen das die Wartburgstädter schon weit vor dem Schlusspfiff in den sicheren Bahnhof des Erfolges einfuhren.
Am Ende fiel die Niederlage mit 24:35 vielleicht etwas zu hoch aus, geht aber aufgrund der Spielanteile für Eisenach in Ordnung. Zwar hatten die Nordhäuser nicht unbedingt mit einen Punktgewinn gegen den ThSV gerechnet, doch mit dieser Niederlage, noch dazu in heimischen Gefilden, auch wiederum nicht.
Gäbe es eine Tabelle für das Auslassen von Chancen, wären die Nordhäuser unangefochtener Spitzenreiter. Im Schnitt benötigen sie fünf Anläufe um einen Treffer zu erzielen. Diesem Druck konnte die Abwehr auf Dauer nicht standhalten. Da auch noch unglückliche und diskussionswürdige Entscheidungen bei der Spielleitung hinzu kamen, zog zusätzliche Unruhe ein.
Die Gäste hingegen, einmal in Schwung gekommen, boten einen ausgezeichneten Handball. Schnelle Pässe, gutes Auge für den Mitspieler, immer einen Schritt schneller am Ball und Fortuna war auch auf ihrer Seite.
Für den NSV wird es am kommenden Wochenende nicht minder leicht. Sie müssen beim Ligaprimus Goldbach/Hochheim Farbe bekennen, ob sie die Niederlagen der letzten Wochen weggesteckt haben. Sollte dies nicht der Fall sein und die Südharzer trauern den ausgelassenen Gelegenheiten zum Torerfolg nach, kann es bei den Nessetalern ein böses Erwachen geben.
Frank Ollech
Ahlert Sören/ Näther Kay/ Fuhrmann Stefan 4/ Müller Christian 2/ Ramonat Andeas 1/ Riemekasten Thomas 2/ Stritzel Martin/ Kreutz Sebastian 7/ Flötling Christian 3/ Tube Marc Pillip 3/ Elster Andre/ Spieß Michael/ Effenberger Marcel

















