Fr, 10:02 Uhr
23.02.2001
Badehaus ist keine unliebsame Konkurrenz
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Der Bürgermeister der Gemeinde Sollstedt, Jürgen Hohberg, bewertet die Eröffnung des Nordhäuser Badehauses nicht als unliebsame Konkurrenz. Er hofft vielmehr auf ein dauerhaftes Nebeneinander "von zwei grundsätzlich verschiedenen Einrichtungen, die das Angebot im Landkreis für eine sinnvolle Freizeitgestaltung bereichern werden". Für all die, die sich regelmäßig in die Fluten stürzen und etwas für ihre Gesundheit tun wollen, sei es natürlich von großem Vorteil, sich künftig „ihr Bad“ aussuchen zu können. Und wie in allen anderen Bereichen des täglichen Lebens gilt auch hier, daß Konkurrenz das Geschäft beleben werde. Vom Ambiente, der Vielfalt der Bäderlandschaft und dem "Drumherum" könne die Sollstedter Schwimmhalle mit dem Badehaus nicht mithalten, wolle diesen Zustand aber auch nicht anstreben. Nach den Erfahrungen der Sollstedter in den zurückliegenden Jahren hätten die Neueröffnungen von Freizeitbädern in Mühlhausen, Leinefelde, Heiligenstadt oder Teistungen den Besucherzahlen keinen Abbruch getan.
Jürgen Hohberg appelliert bei dieser Gelegenheit jedoch an Landrat Joachim Claus (CDU), bei seinen künftigen Entscheidungen zur erforderlichen Unterstützung der Sollstedter Schwimmhalle die neu entstandene Situation zu berücksichtigen. In seinem Diskussionspapier hatte der Landrat unter Punkt 11 angeboten, dem Kreistag bis September einen Vorschlag zur weiteren Unterstützung der Schwimmhalle in Sollstedt unterbreiten zu wollen.
Autor: nnzJürgen Hohberg appelliert bei dieser Gelegenheit jedoch an Landrat Joachim Claus (CDU), bei seinen künftigen Entscheidungen zur erforderlichen Unterstützung der Sollstedter Schwimmhalle die neu entstandene Situation zu berücksichtigen. In seinem Diskussionspapier hatte der Landrat unter Punkt 11 angeboten, dem Kreistag bis September einen Vorschlag zur weiteren Unterstützung der Schwimmhalle in Sollstedt unterbreiten zu wollen.

