So, 16:44 Uhr
23.10.2011
Traumstart vor Traumnkulisse
Einen Bilderbuchstart hingelegt in die 1. Bundesliga haben gestern Abend vor heimischer Kulisse die Nordhäuser hingelegt. Sie schlugen die Mannschaft von Hertha BSC Berlin mit 13:11 Punkten. Den Saisonauftakt hatten die Nordhäuser vor einen Traumkulisse der vollbesetzten Nordhäuser Ballspielhalle...
Der beste Kampf des Abend: Jozsef Darmos (in blau) im Ring gegen Ehmir Ahmtovic (Foto: P. Grabe).
Das war ein Auftakt nach Maß. Hertha ist einer der schwersten Gegner in der neuen Liga, und ist immerhin mit dem Anspruch angetreten, am Ende Deutscher Meister zu sein, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein. Unser Sieg gleich zu Beginn ist natürlich toller Treibstoff für die vor uns liegenden Kämpfe.
Die Entscheidung des Abends war quasi im letzen – dem Superschwergewichts-Kampf von Johann Witt und Florian Unger gefallen, den Witt für Nordhausen entschied und den Sieg perfekt machte. Eine Witt -Niederlage hätte ein Unentschieden bedeutet.
Bereits nach bei den ersten vier Kämpfen des Abends deutet sich ein Kräfte-Gleichgewicht zwischen Nordhausen und Berlin an. Im Bantam-Gewicht unterlag der für Nordhausen kämpfende Kastriot Sopa gegen den Russen Stephan Maurer. Kastriot zeigte einen hervorragenden Kampf. Dien Entscheidung war hauchdünn, sagte Nordhausens Cheftrainer Konrad Werner.
Den zweiten Kampf der 1. Hälfte sackten die Nordhäuser ein: Sebastian Günther konnte den deutschen Vizemeister von 2010 schlagen, Robert Harutyunyan. Den Halbwelter-Fight bestritt für Nordhausen Thomas Vahrenholt, der kurzfristig für den verletzten David Müller in den Ring gegangen war. Der Berliner Artem Harutyunyan siegte, Der Kampf gehörte insgesamt nicht zu den technisch ausgefeitesten. Beide sind Top-Kämpfer, trotzdem konnten sie gestern ihre Klasse beiden nicht zeigen. Das war schade, so Werner.
Im anschließenden Weltergewichts-Kampf machte der Vorjahres-Europameister Balazs Baskai für Nordhausen kurzen Prozess: Nach einem harten Treffer an Ilja Spirins Kinnspitze ging der Berliner schon in der 1. Runde mit einem k.o. zu Boden, so Werner.
Zur Pause stand es damit 10.10. Das Publikum - darunter zahlreiche Nordhäuser Stadträte, Bürgermeister Matthias Jendricke, Landtagsabgeordneter Klaus Zeh und Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfler sowie die Fußballmannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen – hatte bis dahin einen spannenden Abend im Ring erlebt.
Der nächste Höhepunkt folgte gleich anschließend im Mittelgewicht: Xhek Paskali schaffte für uns die Sensation: Er dominierte und besiegte letztlich Stefan Härtel – immerhin mehrfacher Deutscher Meister und Olympia-Teilnehmer 2012 in London. Dieser Sieg dürfte für Xhek auch ein Höhepunkt der bisherigen Karriere sein. Auch die Fachleute dürften aufhorchen, sagte Werner. Auch der anschließende Halbschwergewichts-Kampf zwischen Yasin Basar für Nordhausen und Josef Attanjaoui ging an Nordhausen.
Der schönste und zugleich spannendste und knappste Kampf des Abends folgte: Im Ring standen sich die Schwergewichtler Jozsef Darmos für Nordhausen und Ehmir Ahmatowitsch gegenüber. Der Kampf war ein Leckerbissen und technisch und kämpferisch auf höchstem Niveau. Der Funke schlug auch auf Publikum über. Die Halle kochte, die Entscheidung war knapp: Sieg für Ahmatowitsch. Ein Treffer mehr für die Berliner hatte diese Entscheidung gebracht. Im Superschwergewichts-Fight ließ Johann Witt nichts anbrennen. Er dominierte Florian Unger und machte Nordhausens Sieg perfekt.
Es war eine rundum perfekte Box-Nacht! Die Kämpfe war stark, das Publikum einmalig, die Halle voll und wir haben den Sieg geholt. Mehrt geht nicht. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung am kommenden Wochenende auswärts gegen Hannover-Seelze, so das Fazit von Mathias Geidel.
Mehr dazu auch auf nnz-tv.de
Autor: nnzDer beste Kampf des Abend: Jozsef Darmos (in blau) im Ring gegen Ehmir Ahmtovic (Foto: P. Grabe).
Das war ein Auftakt nach Maß. Hertha ist einer der schwersten Gegner in der neuen Liga, und ist immerhin mit dem Anspruch angetreten, am Ende Deutscher Meister zu sein, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein. Unser Sieg gleich zu Beginn ist natürlich toller Treibstoff für die vor uns liegenden Kämpfe.
Die Entscheidung des Abends war quasi im letzen – dem Superschwergewichts-Kampf von Johann Witt und Florian Unger gefallen, den Witt für Nordhausen entschied und den Sieg perfekt machte. Eine Witt -Niederlage hätte ein Unentschieden bedeutet.
Bereits nach bei den ersten vier Kämpfen des Abends deutet sich ein Kräfte-Gleichgewicht zwischen Nordhausen und Berlin an. Im Bantam-Gewicht unterlag der für Nordhausen kämpfende Kastriot Sopa gegen den Russen Stephan Maurer. Kastriot zeigte einen hervorragenden Kampf. Dien Entscheidung war hauchdünn, sagte Nordhausens Cheftrainer Konrad Werner.
Den zweiten Kampf der 1. Hälfte sackten die Nordhäuser ein: Sebastian Günther konnte den deutschen Vizemeister von 2010 schlagen, Robert Harutyunyan. Den Halbwelter-Fight bestritt für Nordhausen Thomas Vahrenholt, der kurzfristig für den verletzten David Müller in den Ring gegangen war. Der Berliner Artem Harutyunyan siegte, Der Kampf gehörte insgesamt nicht zu den technisch ausgefeitesten. Beide sind Top-Kämpfer, trotzdem konnten sie gestern ihre Klasse beiden nicht zeigen. Das war schade, so Werner.
Im anschließenden Weltergewichts-Kampf machte der Vorjahres-Europameister Balazs Baskai für Nordhausen kurzen Prozess: Nach einem harten Treffer an Ilja Spirins Kinnspitze ging der Berliner schon in der 1. Runde mit einem k.o. zu Boden, so Werner.
Zur Pause stand es damit 10.10. Das Publikum - darunter zahlreiche Nordhäuser Stadträte, Bürgermeister Matthias Jendricke, Landtagsabgeordneter Klaus Zeh und Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfler sowie die Fußballmannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen – hatte bis dahin einen spannenden Abend im Ring erlebt.
Der nächste Höhepunkt folgte gleich anschließend im Mittelgewicht: Xhek Paskali schaffte für uns die Sensation: Er dominierte und besiegte letztlich Stefan Härtel – immerhin mehrfacher Deutscher Meister und Olympia-Teilnehmer 2012 in London. Dieser Sieg dürfte für Xhek auch ein Höhepunkt der bisherigen Karriere sein. Auch die Fachleute dürften aufhorchen, sagte Werner. Auch der anschließende Halbschwergewichts-Kampf zwischen Yasin Basar für Nordhausen und Josef Attanjaoui ging an Nordhausen.
Der schönste und zugleich spannendste und knappste Kampf des Abends folgte: Im Ring standen sich die Schwergewichtler Jozsef Darmos für Nordhausen und Ehmir Ahmatowitsch gegenüber. Der Kampf war ein Leckerbissen und technisch und kämpferisch auf höchstem Niveau. Der Funke schlug auch auf Publikum über. Die Halle kochte, die Entscheidung war knapp: Sieg für Ahmatowitsch. Ein Treffer mehr für die Berliner hatte diese Entscheidung gebracht. Im Superschwergewichts-Fight ließ Johann Witt nichts anbrennen. Er dominierte Florian Unger und machte Nordhausens Sieg perfekt.
Es war eine rundum perfekte Box-Nacht! Die Kämpfe war stark, das Publikum einmalig, die Halle voll und wir haben den Sieg geholt. Mehrt geht nicht. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung am kommenden Wochenende auswärts gegen Hannover-Seelze, so das Fazit von Mathias Geidel.
Mehr dazu auch auf nnz-tv.de



