Mo, 07:45 Uhr
24.10.2011
Fotografie oder Zeichnung?
Das Kunsthaus Meyenburg präsentiert in seiner derzeitigen Sonderausstellung Fotoarbeiten des israelischen Künstlers Ari Nahor. Die Leiterin des Kunsthauses, Susanne Hinsching, lädt jetzt zu einem Besuch der Ausstellung ein...
Darüber hinaus bietet sie am Donnerstag, den 27. Oktober, um 19 Uhr eine abendliche Führung durch die phantastische Bildwelt von Ari Nahor an.
Der Künstler, der von sich selbst sagt er sei kein Fotograf, schafft es auf einzigartige Weise in seinen Werken, die Grenzen zwischen Fotografie und Grafik zu verschmelzen. Sehbar machen, erfahrbar machen … das will Ari Nahor mit der Kamera leisten und dabei künstlerische und vorgegebene technische Grenzen überschreiten, erklärt sie.
Sein Interesse in seiner künstlerischen Fotografie liege nicht unbedingt auf dem Abbilden der Realität, vielmehr suche er durch unkonventionelles fotografisches Arbeiten seine eigenen Bildwelten zu schaffen. Dies geschehe einzig und allein mit der Kamera und nicht durch Nachbearbeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen, macht sie deutlich. Auf diese Art und Weise schaffe es Ari Nahor Bilder, die an Gemälde oder Zeichnungen erinnern.
In der Nordhäuser Ausstellung werden aktuelle Fotoarbeiten aus 4 verschiedenen Serien präsentiert. Zu den neuesten Arbeiten gehört die Serie Color Letter Arts – mit der sich der Künstler seit 2007 beschäftigt. Sie zeigt die besondere Ausdruckskraft von Farbigkeit und dem Spiel mit Licht- und Schattenwirkung, die durch seitliches Ausleuchten geschaffen wird. Als Vorlage verwendet der Künstler häufig Seiten aus Büchern oder Zeitschriften, wie dem Badischen Wörterbuch.
Durch den Druck als Fine Art Print auf gehämmertem Büttenpapier erhält das so entstandene Foto eine ganz andere Bedeutung und künstlerische Wirkung. Wenn man die Bilder genau anschaut, kann man Fragmente der Schrift lesen, das ist durchaus gewollt. Manchmal ist die Schrift aber auch nur dekoratives Hilfsmittel für die künstlerische Gesamtaussage.
Autor: nnzDarüber hinaus bietet sie am Donnerstag, den 27. Oktober, um 19 Uhr eine abendliche Führung durch die phantastische Bildwelt von Ari Nahor an.
Der Künstler, der von sich selbst sagt er sei kein Fotograf, schafft es auf einzigartige Weise in seinen Werken, die Grenzen zwischen Fotografie und Grafik zu verschmelzen. Sehbar machen, erfahrbar machen … das will Ari Nahor mit der Kamera leisten und dabei künstlerische und vorgegebene technische Grenzen überschreiten, erklärt sie.
Sein Interesse in seiner künstlerischen Fotografie liege nicht unbedingt auf dem Abbilden der Realität, vielmehr suche er durch unkonventionelles fotografisches Arbeiten seine eigenen Bildwelten zu schaffen. Dies geschehe einzig und allein mit der Kamera und nicht durch Nachbearbeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen, macht sie deutlich. Auf diese Art und Weise schaffe es Ari Nahor Bilder, die an Gemälde oder Zeichnungen erinnern.
In der Nordhäuser Ausstellung werden aktuelle Fotoarbeiten aus 4 verschiedenen Serien präsentiert. Zu den neuesten Arbeiten gehört die Serie Color Letter Arts – mit der sich der Künstler seit 2007 beschäftigt. Sie zeigt die besondere Ausdruckskraft von Farbigkeit und dem Spiel mit Licht- und Schattenwirkung, die durch seitliches Ausleuchten geschaffen wird. Als Vorlage verwendet der Künstler häufig Seiten aus Büchern oder Zeitschriften, wie dem Badischen Wörterbuch.
Durch den Druck als Fine Art Print auf gehämmertem Büttenpapier erhält das so entstandene Foto eine ganz andere Bedeutung und künstlerische Wirkung. Wenn man die Bilder genau anschaut, kann man Fragmente der Schrift lesen, das ist durchaus gewollt. Manchmal ist die Schrift aber auch nur dekoratives Hilfsmittel für die künstlerische Gesamtaussage.


