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Fr, 11:30 Uhr
21.10.2011

Arbeitsagentur nur „ausreichend“

Gute Beratung ist Glückssache. So lautet das traurige Fazit eines Tests der Stiftung Warentest, für den insgesamt 80 Gespräche bei Anbietern von Weiterbildungsberatungen durchgeführt wurden...


Die Testpersonen wollten etwas Neues für ihren Job lernen oder sich beruflich weiterentwickeln und ließen sich dafür bei Arbeitsagenturen, Industrie-, Handels- sowie Handwerkskammern sowie kommunalen- und Frauenberatungsstellen beraten.

Wie schon im letzten Test aus dem Jahr 2008 lautet das Qualitätsurteil für die Arbeitsagentur auch dieses Mal nur „ausreichend“, verbessert hat sich also nichts. Obwohl die Mitarbeiter hier verpflichtet sind, in Sachen Weiterbildung zu beraten, fühlten sie sich dafür offenbar nicht zuständig. Abgewimmelt wurden die Ratsuchenden auch bei der IHK Berlin, bei der nur zwei von sieben Testpersonen einen Termin bekamen. Beraten würden nur Personen, die einen anerkannten Kammerabschluss hätten, hieß es zum Beispiel.

Eine Beratung, die Orientierung, Überblick sowie Strategie und Perspektiven für den beruflichen Werdegang bringen, bekommen Ratsuchende zurzeit am ehesten bei kommunalen und Frauenberatungsstellen. Am besten schnitten die Walter-Kolb-Stiftung in Frankfurt am Main und die Frauenberatungsstelle Beff in Stuttgart ab. Doch auch hier war der Service besser als es die Gespräche waren. Die Qualität der Beratungsgespräche war nirgendwo besser als „befriedigend“.

Der ausführliche Test Weiterbildungsberatung findet sich im test Spezial Karriere 2012, das für 7,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich ist oder online unter www.test.de.

Ein Online-Special zum Thema Karriere 2012 findet sich unter www.test.de/karriere2012.
Autor: nnz

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Kommentare
egw
21.10.2011, 12:56 Uhr
Betreff: ARBEITSAGENTUR NUR „AUSREICHEND“
Ich bin schon überrascht das es ein "ausreichend" gab!!!
Sieht man sich mal an wer dort weiterbildet, entweder gerade von der Schulbank und selber ohne jegliche Erfahrung im Berufsleben oder ohne jede Ahnung von den Zuständen in den Firmen, weil nur in warmen Amtsstuben gehockt. Wenn man mit 23, 24 Jahren nur das Leben auf dem Campus der FH kennt und jemanden mit über 20 Jahren Erfahrung in Handwerk,Bau oder Industrie erzählen will, das jetzt Bewerbungstraining genau richtig ist und danach noch ein Kurs in EDV-Programmierung dann zweifele ich schon.

Gute Beratung wenn nach dem Umzug von Abteilungen Akten weg sind, Computerprogramme sich unterscheiden oder bei Urlaub einer Kollegin der ganze Ablauf still steht. und so kommt man dann in sinnlose Umschulungen: auf biegen und brechen werden Erzieher und Altenpflegehelfer ausgebildet, das der angehende Erzieher selber 9.Klasse Abschluss hat, Sozialstunden leisten muss, einen Betreuer hat und sich in der Welt von Alkohol und Drogen besser auskennt als mit Kinderspielen und die Pflegerin mit ihren ungepflegten Haaren, den vom Tabak vergilbten Fingern, dem lückenhaften Gebiss und einem Wortschatz der untersten Schublade - alles uninteressant, Hauptsache beraten und irgendwo untergebracht.

Beratung und Förderung schön und gut, aber jeder ist "seines eigenen Glückes Schmied", also Eigeninitiative und sich nicht auf der Hilfe vom Amt ausruhen - die taugt auch nichts!
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