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Fr, 06:43 Uhr
21.10.2011

Einheit Rudolstadt kommt

Die Akteure des FSV Wacker 90 schnuppern am Samstagabend Bundesliga-Luft, wenn die Boxer gegen Hertha BSC in die Seile klettern. Hoffentlich nicht zu lange, denn tags darauf steht der 10. Spieltag der Thüringenliga auf dem Plan...

Im Theater Partner – auf dem grünen Rasen Kontrahenten sind Nordhausen und Rudolstadt. Ab 14.00 Uhr klingt im Albert-Kuntz-Sportpark das erste Drittel der Landesmeisterschaft aus. Bisher liegt Wacker als klarer Tabellenführer der Liga voll im Soll. Wenn der erkämpfte und erspielte Abstand zu den folgenden Teams erhalten bleiben soll, muss gegen den 13. der Tabelle gewonnen werden, da bis auf Gera alle folgenden Mannschaften ebenfalls Heimrecht haben.
Wacker gegen Rudolstadt (Foto: privat)
Wacker gegen Rudolstadt (Foto: privat)
Wacker gegen Rudolstadt (Foto: privat)
Die Gäste aus der Heidecksburgstadt Rudolstadt sind zum siebzehnten Mal Kontrahenten in einem Punktsspiel. In neun Partien behielt Wacker die Oberhand, vier Spiele gewann der FC Einheit. Drei Begegnungen endeten mit einem Remis. Diese positive Bilanz für Wacker sowie der bisherige Saisonverlauf sind die eine Seite der Medaille, die andere ist, dass das Ziel, das da Oberliga-Aufstieg heißt, noch 21 Spieltage entfernt ist und die anderen Teams den Kampf um die Spitze bestimmt noch nicht aufgegeben haben.

In der Vorsaison waren die Zielstellungen Wackers und des FC Einheit ähnlich – ganz oben mitspielen. Die Realität sah bei beiden Vereinen anders aus: Wacker wurde 9. und Einheit gar nur 13. in der Tabelle der Thüringenliga. Verstärkungen und mit Jürgen Raab ein erfahrener Trainer nützten nichts. Die Vorhaben beider gehen in diesem Spieljahr auseinander. In Rudolstadt schraubte man sie zurück und Neu-Trainer Holger Jähnisch, ehemals selbst langjähriger Akteur bei Einheit, formulierte es so: „Einstelliger Tabellenplatz. Wir wollen offensiv erfrischend und nicht mit einer Mauertaktik agieren.“

Warten wir es ab. Auf alle Fälle ist Rudolstadt besser, als es das nüchterne Betrachten des 0:4-Ergebnisses zu Hause gegen den SV SCHOTT Jena vermuten lässt. Denn diese klare Niederlage täuscht über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg. Eigentlich hätte Einheit nach deutlichen Vorteilen und hochkarätigen Chancen mit 2:0 in Führung gehen müssen. Jena dagegen nutzte die gebotenen Möglichkeiten und mit jedem Treffer sank der Mut der Rudolstädter. Das passiert dem FC Einheit am Sonntag sicherlich so nicht noch einmal, was die Wackertrainer in die Köpfe der eigenen Mannschaft hineinbekommen müssen. Co-Trainer Christian Dörge brachte es auf den Punkt: „Das wird eine unbequeme Aufgabe.“

Die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer können sich eigentlich nur auf ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert freuen. Während es in der Vergangenheit oft klare Ergebnisse im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark zugunsten der Einheimischen gab, war das in den letzten drei Spieljahren doch etwas anders. 4:3, 1:0 und zuletzt 1:1 endeten die Partien hier am Fuße des Kuhberges und in Rudolstadt gingen die Spiele 2:2 unentschieden sowie 3:1 und 3:2 für den FC Einheit aus. Man sollte also gewarnt sein, zumal Einheit jeden Punkt benötigt, um die untere Region zu verlassen, wo man vom spielerischen Potenzial keinesfalls hingehört.

Das Spiel steht unter der Leitung des erfahrenen Schiedsrichters Pierre Leitschuh aus Barchfeld.
Wackers Zweite muss bereits am Sonnabend um 15 Uhr beim SV Blau-Weiß 91 Bad Frankenhausen antreten, der zu Hause noch keinen Punkt abgab.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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