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Do, 17:23 Uhr
20.10.2011

Schulämter: Weitere Kritik

Die nnz hatte bereits in dieser Woche ausführlich über die Kritik aus dem Landkreisen Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis hinsichtlich des neuen Standort eines einzigen Schulamtes für Nordthüringen berichtet. Jetzt gesellt sich Kritik aus den Reihen der SPD hinzu...


Mit Enttäuschung haben die SPD-Kreisvorsitzenden Dagmar Becker (Nordhausen) und Walter Pilger (Unstrut-Hainich-Kreis) auf den Entwurf des Kultusministeriums zur Behördenreform bei den Schulämtern reagiert. Dabei legen beide Wert auf die Feststellung, dass sie die Bündelung auf fünf Standorte ausdrücklich begrüßen. Nicht nachvollziehbar ist der strukturpolitische Fehler von Kultusminister Christoph Matschie, die Tradition der CDU-Vorgängerregierungen fortzuführen, die beiden Nordthüringer Mittelzentren mit oberzentralen Funktionen Nordhausen und Mühlhausen zugunsten eines reinen Mittelzentrums zu benachteiligen.

Hier sollte kurz eingeflochten werden, dass Becker und Pilger nicht unbedingt zu den "Freunden" von Christoph Matschie zählen und beide aus ihren Parteifunktionen auf Landesebene "delegiert" wurden.

Zurück aber zur gemeinsamen Kritik: Mühlhausen und damit der Unstrut-Hainich-Kreis, hat bereits das Landesstraßenbauamt und das Katasteramt an Leinefelde-Worbis durch Entscheidungen der CDU-Landesregierungen verloren. Damit rückt der Vize-Regierungschef anscheinend auch von dem Ziel ab, in Thüringen eine gleichmäßige Entwicklung zu fördern.

„Das zusätzlich ein bestehendes Schulamt in Bad
Langensalza geschlossen und in Gotha ein neuer Standort geschaffen wird, ist für mich unverständlich.“ ergänzt Walter Pilger. „Die Landesregierung wird zumindest bei zukünftigen Strukturentscheidungen beweisen müssen, dass Ihnen die Kreisstädte Nordhausen und Mühlhausen nicht gleichgültig sind“, erklären die beiden SPD-Kreischefs.
Autor: nnz

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