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Do, 11:40 Uhr
20.10.2011

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Die Galerie in der Burg Großbodungen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am kommenden Donnerstag (27. Oktober) eine Diskussion zur Gebiets- und Verwaltungsreform in Thüringen. Daran wird auch ein Kommunalpolitiker aus Nordhausen teilnehmen...


Es diskutieren der Vorsitzende des Innenausschusses des Thüringer Landtages, Matthias Hey, und der Bürgermeister von Nordhausen, Matthias Jendricke. Nach der letzten Erhebung des “Thüringenmonitors 2011” stimmen 78 % der Thüringerinnen und Thüringer einem Zusammenschluß ihres Landkreises mit einem Nachbarkreis zu.

Die Fusion der eigenen Gemeinde mit einer Nachbargemeinde wird von 80 % der Befragten unterstützt. Diese Zustimmung steigt auf 86 %, wenn man das Alter der Befragten auf die 18- bis 24-Jährigen beschränkt. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, daß die Thüringer hinter einer Gemeinde- und Kreisgebietsreform stehen, welche zu größeren und mittelfristig finanziell deutlich günstigeren Gebietseinheiten führen.

Landgemeinden – wie sie zum Beispiel zur Zeit durch die Zerschlagung der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Südharz mit Sitz in Weißenborn entstehen sollen, und denen 4.000 bis 5000 Gemeindemitglieder nur angehören, sind bereits jetzt überholt. Eine von der CDU-/SPD-Landesregierung eingesetzte Expertenkommission wird bis Mitte 2012 erste Vorschläge für zukünftige Kreis- und Gemeindegrößen vorlegen. Eine Gebiets- und Verwaltungsreform könnte dann vom Landtag noch 2013 beschlossen werden.

Den Stand der aktuellen Überlegungen und die möglichen Folgen für eine Gebiets- und Verwaltungsreform für Nordthüringen ist auch Gegenstand der Diskussion am 27. Oktober ab 19.30 Uhr in der Großbodunger Burggalerie.

Zur Diskussion liegt auch die Schrift “Gebietsreform im Freistaat Thüringen. Positionierungen aus dem Landkreis Eichsfeld” (Landrat Dr. Werner Henning / Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen) aus. Moderiert wird die Diskussion vom Leiter der Erfurter Büros der Ebert-Stiftung, Dr. Dietmar Molthagen. Der Eintritt ist frei. Platzreservierung erwünscht.
Autor: nnz

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