Fr, 11:25 Uhr
14.10.2011
Frühstücken im Theater
So kann doch eine Arbeitswoche ausklingen: Zweites Frühstück im Nordhäuser Theater-Restaurants und dazu noch ein Pläuschchen darüber, was die Zuschauer des Musentempels in den kommenden Wochen erwarten wird...
Die Vertreter der Medien erwartete eine Mischung aus kulinarischen und künstlerischen Angeboten dessen, was im Haus an der Nordhäuser Promenade vorbereitet wird. Zum Beispiel die Arbeit an der Operette Casanova. Elena Puszta und Marian Kalus lieferten den akustischen Beweis dafür, das dieses Werk unbedingt der Wiederenteckung bedurft habe.
Man sei immer auf der Suche nach Stücken, die schon vom Titel her neugierig machen sollen, sagte Chefdramaturgin Anja Eisner. Bei Casanova sollte das nicht schwerfallen, zumal es sehr viel schlimmere Operetten gebe. Dieser theatral-musikalische Schatz aus dem Jahr 1913 soll nun endlich in Nordhausen gehoben werden. Und im Übrigen stehen gutaussehende Männer und charmante Frauen auf der Bühne und werden natürlich ihr Bestes für den Casanova geben, der die Zuschauer in das Venedig des Mittelalters entführt.
Generalmusikdirektor Markus L. Frank berichtete zwischen belegten Brötchen und O-Saft über die kommenden drei Sinfoniekonzerte, dessen erstes sich dem zweiten Klavierkonzert von Franz Liszt als Mittelpunkt widmet. Ganz klar, das Werk wird am 22. Oktober dieses Jahres, dem 200. Geburtstag dieses Musik-Genies, zu Gehör gebracht. Die nnz hatte bereits über den Solist Wilfried Humbert des Konzertes berichtet. Weitere Sinfoniekonzerte werden im November (The American Way of Music/5. und 6. November) und Dezember in Sondershausen und Nordhausen aufgeführt. Insgesamt sind sieben für diese Spielzeit vorgesehen.
Zu guter Letzt wurde die nächste Opernpremiere ins rechte Licht gerückt. Peter Grimes heißt das Teil, das von Oberspielleiter Toni Burkhardt präsentiert wurde. Diese Benjamin-Britten-Oper ist vermutlich in Nordhausen noch nie aufgeführt worden. Die Partie des Peter Grimes wird von Joshua Farrier gesungen. Selbst für dessen Stimme eine Herausforderung. Grimes lebt in einem Fischerdorf an der englischen Küste. Er ist aus der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt, versucht, dort wieder hineinzukommen – durch wirtschaftlichen Erfolg. Das alles endet in einer Tragödie, Grimes stirbt. Alles verpackt in eine wunderbare Musik, wie Burkhardt sagt.
Die Vorfreude auf das Ereignis (Premiere am 13. Januar) soll dem gesamten Ensemble bereits eigen sein. Bleibt zu hoffen, dass diese Freude die Zuschauer am Ende der Aufführungen, bei denen es sehr wässrig zugehen soll, aus dem großen Haus nach außen getragen wird. Erst dann macht Theater bekanntlich Spaß.
Autor: nnzDie Vertreter der Medien erwartete eine Mischung aus kulinarischen und künstlerischen Angeboten dessen, was im Haus an der Nordhäuser Promenade vorbereitet wird. Zum Beispiel die Arbeit an der Operette Casanova. Elena Puszta und Marian Kalus lieferten den akustischen Beweis dafür, das dieses Werk unbedingt der Wiederenteckung bedurft habe.
Man sei immer auf der Suche nach Stücken, die schon vom Titel her neugierig machen sollen, sagte Chefdramaturgin Anja Eisner. Bei Casanova sollte das nicht schwerfallen, zumal es sehr viel schlimmere Operetten gebe. Dieser theatral-musikalische Schatz aus dem Jahr 1913 soll nun endlich in Nordhausen gehoben werden. Und im Übrigen stehen gutaussehende Männer und charmante Frauen auf der Bühne und werden natürlich ihr Bestes für den Casanova geben, der die Zuschauer in das Venedig des Mittelalters entführt.
Generalmusikdirektor Markus L. Frank berichtete zwischen belegten Brötchen und O-Saft über die kommenden drei Sinfoniekonzerte, dessen erstes sich dem zweiten Klavierkonzert von Franz Liszt als Mittelpunkt widmet. Ganz klar, das Werk wird am 22. Oktober dieses Jahres, dem 200. Geburtstag dieses Musik-Genies, zu Gehör gebracht. Die nnz hatte bereits über den Solist Wilfried Humbert des Konzertes berichtet. Weitere Sinfoniekonzerte werden im November (The American Way of Music/5. und 6. November) und Dezember in Sondershausen und Nordhausen aufgeführt. Insgesamt sind sieben für diese Spielzeit vorgesehen.
Zu guter Letzt wurde die nächste Opernpremiere ins rechte Licht gerückt. Peter Grimes heißt das Teil, das von Oberspielleiter Toni Burkhardt präsentiert wurde. Diese Benjamin-Britten-Oper ist vermutlich in Nordhausen noch nie aufgeführt worden. Die Partie des Peter Grimes wird von Joshua Farrier gesungen. Selbst für dessen Stimme eine Herausforderung. Grimes lebt in einem Fischerdorf an der englischen Küste. Er ist aus der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt, versucht, dort wieder hineinzukommen – durch wirtschaftlichen Erfolg. Das alles endet in einer Tragödie, Grimes stirbt. Alles verpackt in eine wunderbare Musik, wie Burkhardt sagt.
Die Vorfreude auf das Ereignis (Premiere am 13. Januar) soll dem gesamten Ensemble bereits eigen sein. Bleibt zu hoffen, dass diese Freude die Zuschauer am Ende der Aufführungen, bei denen es sehr wässrig zugehen soll, aus dem großen Haus nach außen getragen wird. Erst dann macht Theater bekanntlich Spaß.


