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So, 15:19 Uhr
09.10.2011

Wissenschaft in einer Nacht

Die inzwischen 4. Lange Nacht der Wissenschaften an der Fachhochschule Nordhausen und an vierzehn weiteren Veranstaltungsorten in der gesamten Stadt lockte erneut tausende Besucher an. Neben dem Bericht der nnz hier die Zusammenfassung aus Sicht des Veranstalters...


Zugegeben das Wetter hätte besser sein können. Doch trotz eines rapiden Temperatursturzes auf gerade mal zehn Grad, ließen sich auch in diesem Jahr tausende Besucher die Nordhäuser Lange Nacht der Wissenschaften nicht entgehen. Zu groß war das Interesse an den Beiträgen von Professoren, Dozenten, ortsansässigen Firmen und Institutionen sowie Nordhäuser Schülern. Für jeden Geschmack war etwas dabei.
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
Lange Nacht der Wissenschaften (Foto: FHN)
17:30 Uhr begann die Lange Nacht der Wissenschaften mit der feierlichen Eröffnung durch den Präsidenten, Prof. Dr. Jörg Wagner, im Audimax der Hochschule. Er zeigte sich erfreut, dass es erneut gelungen war, ein derart spannendes und abwechslungsreiches Angebot an Beiträgen zusammenzustellen und dankte allen beteiligten Personen, Unternehmen und Institutionen. Der Hochschulleiter betonte, dass es dem Nordhäuser Hochschulstandort als erstem in Thüringen gelungen sei, bereits eine vierte Wissenschaftsnacht zu organisieren.

Anschließend erwartete die Besucher ein vielfältiges Programm aus Wissenschaft, Forschung, Technik, Medizin und natürlich Unterhaltung. Direkt an der Hochschule sowie an zahlreichen weiteren Standorten und Einrichtungen in ganz Nordhausen gab es interessante Experimentalversuche, Vorträge, Lesungen und Vorführungen. Um den Gästen die Gelegenheit zu geben, möglichst viele Veranstaltungen besuchen zu können, wurden kostenfreie Shuttlebusse zur Verfügung gestellt.

Die an diesem Abend dargebotenen Fachbeiträge deckten ein breites Themenspektrum ab. Sie reichten von den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der Regenerativen Energietechnik über den Umgang mit manipulierten Kundenbewertungen im Internet bis hin zu praxisorientierten Tipps zur Prävention gegen Kindesmissbrauch. Weiterhin wurde z. B. über innovative Behandlungsverfahren aus der Orthopädie sowie der Zahnmedizin informiert. Technisch Interessierte erhielten Einblicke in den Brücken- und Bergbau. Wiederum an Geschichte Interessierte erfuhren so einiges über Jüdische Mathematiker vor und nach 1933 sowie über Ingenieure und Wissenschaftler im Nationalsozialismus.

Die FH Nordhausen bot einen Einblick in ihre Forschungsaktivitäten, indem sie zur Langen Nacht der Wissenschaften sämtliche Institute und Labore für die Besucher öffnete und Besichtigungen durchführte.

Eines der Highlights auf dem Campus war, wie beim letzten Mal, die beliebte Experimentalvorlesung, bei der die Zuschauer mit Experimenten und chemischen Reaktionen ins Staunen versetzt wurden.

Mutige hatten die Gelegenheit zu einer Nachtwanderung durch den Park Hohenrode. Kaffeefans konnten im Museum Tabakspeicher einem Kaffeeröster über die Schulter schauen und Fans des Likörs erfuhren bei der Echter Nordhäuser Spirituosen GmbH alles über den Weg beginnend bei den Kräutern bis hin zum fertigen Trinkgenuss.

Die Stadt Nordhausen, das Theater Nordhausen, das Südharzkrankenhaus, Unternehmen, Institutionen, Schulen und Vereine öffneten bis spät in den Abend ihre Pforten und bereicherten das Programm mit Beiträgen aus Naturwissenschaft, Medizin, Technik, Kunst, Kultur und Geschichte.

Die Veranstalter hoffen auch für die 5. Lange Nacht der Wissenschaften, die 2013 stattfinden wird, auf interessante Beiträge und viele interessierte Besucher.
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