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Di, 16:42 Uhr
02.09.2003

Ausstellung schreit nach Freiheit

Nordhausen (nnz). Obwohl schon einige Wochen her – jetzt soll im neuen Rathaus eine Ausstellung an den Volksaufstand vor 50 Jahren in der damaligen DDR erinnern. Und so wurde die Ausstellung zum 17. Juni denn am 1. September eröffnet.


Eröffnet „Mit der bisher umfangreichsten Ausstellung zum Volksaufstand am 17. Juni 1953 in Thüringen wollen wir die Opfer ehren und vor allem auch an diese Tage in der damaligen DDR erinnern“, eröffnete gestern Johannes-Joachim Hoffman von der Stiftung Ettersberg gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wahlbuhl im Neuen Rathaus die Ausstellung "Der Schrei nach Freiheit". Unübersehbar und überraschend zugleich sei das Neuentdecken des in über 500 Städten mit mehr als einer Million Menschen stattgefundenen Aufstandes gewesen, sagte das Stiftungsmitglied. Viel Publikationen seien dazu aufgelegt und Zeitzeugen befragt worden.

Die Ausstellung berichte auf insgesamt 20 Ausstellungstafeln über den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in Thüringen und sei zum 50. Jahrestag von der Stiftung Ettersberg in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Jena erstellt worden. Auf den ersten sieben Tafeln seien die Ereignisse in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR dargestellt, die zum Aufstand am 17. Juni geführt haben. Auf drei weiteren Tafeln werden die Vorgänge in Berlin und der restlichen DDR gezeigt. Acht Tafeln beschreiben ausführlich die Ereignisse in Thüringen und die restlichen zwei Tafeln behandeln die Reaktionen der SED auf den Volksaufstand sowie die Bedeutung des 17. Juni 1953 in der Nachkriegszeit. Die Ausstellung ist bis zum 15. September zu den Öffnungszeiten der Rathauses zu besichtigen.
Autor: nnz

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