Di, 06:57 Uhr
04.10.2011
Pokalaus bei Wismut Gera
Wir hatten bereits gestern ausführlich in mehreren Teilen über das Pokalspiel von Wacker Nordhäuser berichtet. Hier die Zusammenfassung des Geschehens von Klaus Verkouter...
Große Kulisse in Gera – über 600 Zuschauer. Der Spitzenreiter der Thüringenliga FSV Wacker 90 Nordhausen musste bei der BSG Wismut Gera im Achtelfinale des Landespokals antreten und schied nach Elfmeterschießen mit 6:5 aus.
Erste Markenzeichen beider Teams waren Chancen aus Abseitspositionen und Schüsse übers und am Tor vorbei. Schüsse, die aufs Tor kamen, wurden sichere Beute der Torhüter. Schon in der Anfangsphase deutete sich an, dass es eine harte Begegnung werden würde. Schiedsrichterpfiffe nach Fouls und daraus resultierende Freistöße brachten nichts Zählbares ein, aber Gelbe Karten auf jeder Seite (Scholze, Teichmann). So hatten beide Mannschaften in etwa gleiche Spiel- und Chancenanteile bis zur Pause.
Die zweite Hälfte begann gleich wieder mit einem Foul. Dieses Mal war Matti Langer der Leidtragende und Michael Urbansky der Empfänger der Karte (46.). Den folgenden Freistoß schoss Pascal Biank an die Latte. Eine Minute später wurde ein guter Wismut-Angriff durch eine Abseitsentscheidung beendet. In 50. Minute wurde Jonny do Amaral gefällt. Um eine Gelbe kam Marcel Lange aber herum.
Kurz danach war Wacker im Glück, als nach einer Ecke ein Aufsetzer-Kopfball über die Latte strich. Jan-Philipp Rose und Pascal Biank versuchten über die Außenbahnen Gefahr heraufzubeschwören, doch Abnehmer fanden sie selten. Dann gelang do Amaral nach schöner Einzelleistung in der 58. Minute die Wackerführung, die jedoch im Gegenzug gleich wieder in Gefahr geriet. Doch der Ball fliegt am Tor vorbei. Nach 70 Minuten sah ein frustrierter Wismut-Fan Not gegen Elend spielen. Mehrere Wechsel waren die Folge.
Noch eine Viertelstunde war zu spielen, als Jindrich Pelan für sein taktisches Foul mit dem Gelben Karton bestraft wurde. Gera drückte nun mehr, fuhr einige gefährliche Angriffe, hatte dann aber in der 82. Minute nach einem nicht ganz sauberen Einwurf in den Strafraum zu einem Elfmeter kam. Rico Heuschkel ließ sich die Chance nicht entgehen und es stand 1:1.
So ging es in die Verlängerung und das Freistoßfestival nahm seine Fortsetzung. Francis Wezel sah dabei Gelb. Andere Fouls blieben ungeahndet. Die Zuschauer auf beiden Seiten waren sicherlich enttäuscht. Unentschuldbar war aber das Rennen von Geraer Fans über das Spielfeld, egal was vorgefallen war. Nach diesen Ausschreitungen mit erforderlichem Polizeieinsatz hat der Schiedsrichter vorzeitig abgepfiffen und die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen.
Den Ablauf des knappen Rennens (oder Glücksspiels) kann man in der gestrigen Statistik verfolgen. Damit ist Wacker aus dem Landespokal ausgeschieden, obwohl sich Trainer und Mannschaft viel vorgenommen hatten. Volle Konzentration gilt nun dem Kampf um Punkte. Und der nächste Gegner heißt wieder BSG Wismut Gera.
Autor: nnzGroße Kulisse in Gera – über 600 Zuschauer. Der Spitzenreiter der Thüringenliga FSV Wacker 90 Nordhausen musste bei der BSG Wismut Gera im Achtelfinale des Landespokals antreten und schied nach Elfmeterschießen mit 6:5 aus.
Erste Markenzeichen beider Teams waren Chancen aus Abseitspositionen und Schüsse übers und am Tor vorbei. Schüsse, die aufs Tor kamen, wurden sichere Beute der Torhüter. Schon in der Anfangsphase deutete sich an, dass es eine harte Begegnung werden würde. Schiedsrichterpfiffe nach Fouls und daraus resultierende Freistöße brachten nichts Zählbares ein, aber Gelbe Karten auf jeder Seite (Scholze, Teichmann). So hatten beide Mannschaften in etwa gleiche Spiel- und Chancenanteile bis zur Pause.
Die zweite Hälfte begann gleich wieder mit einem Foul. Dieses Mal war Matti Langer der Leidtragende und Michael Urbansky der Empfänger der Karte (46.). Den folgenden Freistoß schoss Pascal Biank an die Latte. Eine Minute später wurde ein guter Wismut-Angriff durch eine Abseitsentscheidung beendet. In 50. Minute wurde Jonny do Amaral gefällt. Um eine Gelbe kam Marcel Lange aber herum.
Kurz danach war Wacker im Glück, als nach einer Ecke ein Aufsetzer-Kopfball über die Latte strich. Jan-Philipp Rose und Pascal Biank versuchten über die Außenbahnen Gefahr heraufzubeschwören, doch Abnehmer fanden sie selten. Dann gelang do Amaral nach schöner Einzelleistung in der 58. Minute die Wackerführung, die jedoch im Gegenzug gleich wieder in Gefahr geriet. Doch der Ball fliegt am Tor vorbei. Nach 70 Minuten sah ein frustrierter Wismut-Fan Not gegen Elend spielen. Mehrere Wechsel waren die Folge.
Noch eine Viertelstunde war zu spielen, als Jindrich Pelan für sein taktisches Foul mit dem Gelben Karton bestraft wurde. Gera drückte nun mehr, fuhr einige gefährliche Angriffe, hatte dann aber in der 82. Minute nach einem nicht ganz sauberen Einwurf in den Strafraum zu einem Elfmeter kam. Rico Heuschkel ließ sich die Chance nicht entgehen und es stand 1:1.
So ging es in die Verlängerung und das Freistoßfestival nahm seine Fortsetzung. Francis Wezel sah dabei Gelb. Andere Fouls blieben ungeahndet. Die Zuschauer auf beiden Seiten waren sicherlich enttäuscht. Unentschuldbar war aber das Rennen von Geraer Fans über das Spielfeld, egal was vorgefallen war. Nach diesen Ausschreitungen mit erforderlichem Polizeieinsatz hat der Schiedsrichter vorzeitig abgepfiffen und die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen.
Den Ablauf des knappen Rennens (oder Glücksspiels) kann man in der gestrigen Statistik verfolgen. Damit ist Wacker aus dem Landespokal ausgeschieden, obwohl sich Trainer und Mannschaft viel vorgenommen hatten. Volle Konzentration gilt nun dem Kampf um Punkte. Und der nächste Gegner heißt wieder BSG Wismut Gera.
































