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Mo, 16:57 Uhr
03.10.2011

nnz-Betrachtung: Und jetzt?

Wacker Nordhausen hat seit Beginn dieser neuen Saison noch nie verloren. Bis heute. Da kassierte das Team von Cheftrainer Jörg Goslar in Gera beim Pokalkampf die erste Niederlage. Sie wird wichtig sein...


Sieben Punktspiele hintereinander nicht verloren, nur ein Unentschieden. Das war schon ein Start nach Maß für das Projekt "Oberliga". Das war Euphorie, das war Fußballstimmung. Oder können Sie sich erinnern, ob und wann in diesem Jahrtausend schon mal so viel Stimmung im AKS herrschte?

Jetzt die Niederlage und ich bin immer noch Optimist: Dem Projekt Aufstieg darf sie nicht im Wege stehen, schließlich kann da das Pokal-Aus verschmerzt werden, zumal die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fiel - in doppelter Hinsicht. Aber es ist eben die erste Niederlage und die Frage ist: Wie gehen Trainerstab, Verantwortliche mit ihr um, vor allem aber: wie werden die Spieler damit fertig?

In den kommenden Tagen wird viel Arbeit gefragt sein. Viel an Psychologie muss da aufgebracht werden. Und wir werden am nächsten Sonntag erst richtig sehen, wie stark das Fundament für das Aufstiegsprojekt wirklich ist. Wie gehen alle zusammen mit der Niederlage um? Sie gehört zum Spiel nun mal dazu.

Einige der zu stellenden Fragen werden am nächsten Sonntag beantwortet werden. Nicht nur, weil es wieder die Wismut-Elf ist, die da auflaufen wird. Aber es ist gut, dass ein starker Gegner im AKS zu Gast ist. Dann wird es ein richtiger Test, auch für die vielen Fans, die seit Beginn der Saison die Spieler auf dem Rasen begleiten und anfeuern.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
geloescht.20220913
03.10.2011, 19:41 Uhr
Jetzt erst recht!
Was soll schon sein? Wacker hat verloren. Gegen den 2. der Thüringenliga. Nicht in der regulären Spielzeit, sondern in der Elfmeter-Lotterie. Wieder mal war der Gegner auf einen Strafstoß angewiesen, um überhaupt ein Tor gegen Wacker zu erzielen. Wäre dies ein Ligaspiel gewesen - man wäre mit dem Unentschieden bestimmt nicht unzufrieden gewesen. 

Niederlagen gehören zum Geschäft, auch wenn es für die neuformierte Mannschaft nach langer Zeit des unbesiegtseins ein "ungewohntes" Gefühl sein dürfte. 
Vielleicht braucht man dieses Gefühl aber auch, um sich vor Augen zu führen, dass niemand unbesiegbar ist und jedes Spiel bei 0 anfängt. Die Mannschaft wird das ganz gewiss nicht umhauen.

Das positive an dieser Niederlage ist, dass man schon in 6 Tagen Revanche nehmen und zeigen kann, wer auch ohne Lotterie-Entscheidung der bessere ist. So ganz nebenbei mutiert diese Partie zum 6-Punkte-Spiel. Beste Voraussetzungen also für volle Ränge im Albert-Kuntz-Sportpark und (hoffentlich) dieses schöne Gefühl, wieder als Sieger vom Platz zu gehen.
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