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Fr, 13:06 Uhr
29.08.2003

Neuer „Prof“ an Fachhochschule

Nordhausen (nnz). Er soll sich in erster Linie um die regenerative Energietechnik kümmern. Natürlich auch um diejenigen Studenten, die sich in diesem neuen Studiengang eingeschrieben und vielleicht auch verschrieben haben. nnz stellt den „Neuen“ vor.


Die Professorenschaft der FH Nordhausen wächst weiter. Heute konnte der Rektor, Prof. Dr. Christian C. Juckenack, dem Gründungsprofessor für den neuen Studiengang Regenerative Energietechnik, Dr. Viktor Wesselak, die Ernennungsurkunde übergeben. Professor Wesselak, geb. 1965, hat nach seiner Schul- und Berufsausbildung ein Studium der Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg begonnen, das er als Diplom-ingenieur 1990 abschloss. Während des Studiums und in seiner Zeit als Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg konnte er umfangreiche Lehrerfahrungen sammeln.

Nach dem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Regelungstechnik tätig und promovierte 1999 zum Dr.-Ing. über das Thema: „Regelungstechnische Beiträge zum leistungsoptimalen Betrieb von Solaranlagen“. Professor Wesselak hat sich mit zahlreichen Publikationen und Patenten einen Namen in der wissenschaftlichen Zunft gemacht. Seine Arbeiten beschreiben ein breites Spektrum regelungstechnischer Fragestellungen im Zusammenhang mit regenerativen Energiesystemen sowie Frequenzumrichtern und drehzahlveränderbaren Antrieben.

Doch nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis hat er wichtige Erfahrungen gesammelt, die gerade für eine Professur an einer Fachhochschule so wichtig sind. So war er seit 1998 bei der Siemens AG in Erlangen als Entwicklungsingenieur in der Umrichterentwicklung tätig. Die hier entstandenen regelungstechnischen Verfahren fanden ein breites Einsatzgebiet, das von Kleinstumrichtern in Waschmaschinen über Solarwechselrichter bis hin zu industriellen Grossumrichtern in Walzwerken reicht. Als Beweggrund für seine Bewerbung nennt Herr Wesselak seinen Wunsch, Forschung und Lehre miteinander zu verbinden.
Autor: nnz

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