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Di, 13:29 Uhr
27.09.2011

Seelische Gesundheit im Blick

Zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober veranstaltet das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen gemeinsam mit den Kliniken für Psychiatrie des Südharz-Krankenhauses einen Filmabend im Nordhäuser Kino mit anschließender Gesprächsrunde.


Los geht es um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der norwegische Film „Elling – Nicht ohne meine Mutter“ erzählt die Geschichte des eigenbrötlerischen Junggesellen Elling, der bei seiner Mutter lebt. Die will ihn aus der Reserve locken und fährt mit ihm nach Mallorca. Durch seine Ängste und Neurosen wird diese Reise für Elling nicht gerade ein Traumurlaub.

Die Geschichte des Films passt zum Thema der Thüringer Woche der seelischen Gesundheit, die sich in diesem Jahr den Chancen und Herausforderungen im Zusammenleben der Generationen widmet. Mit dieser Aktionswoche nimmt das Gesundheitsministerium des Freistaats den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit zum Anlass, um in verschiedenen Veranstaltungen im ganzen Bundesland die generationsübergreifende Verantwortung für die seelische Gesundheit zu thematisieren.

In Nordhausen spiegelt nicht nur der Film „Elling – Nicht ohne meine Mutter“ die Schwierigkeiten von Menschen mit seelischen Problemen wider. Die Frage, wie sich Menschen mit psychischen Auffälligkeiten in den gesellschaftlichen Alltag einbringen können, ist auch das Thema in der Diskussionsrunde nach der Filmvorführung. Ärzte, Psychologen und Vertreter des Gesundheitsamtes, der Kinder- und Jugend- sowie der Gereontopsychiatrie des Südharz-Krankenhauses und andere professionelle Helfer wollen mit dem Publikum ins Gespräch kommen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit hat die World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO 1992 ins Leben gerufen. Der Hintergrund: Psychische Störungen sind weit verbreitet – mit steigender Tendenz. Nach einer Studie der WHO leidet weltweit jeder vierte Arztbesucher daran. Studien in Deutschland schätzen die Zahl von Menschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen auf etwa acht Millionen. Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in allgemeinmedizinischen Praxen.

Die Thematik seelische Gesundheit ist auch Teil der Thüringer Gesundheitsziele, bei denen sich das Gesundheitsministerium gezielt die depressiven Erkrankungen, deren frühzeitige Diagnose und nachhaltige Behandlung als Handlungsschwerpunkt herausgegriffen hat. Michael Panse, der Landesbeauftragte für das Zusammenleben der Generationen, wird für das Gesundheits- und Sozialministerium, das den Filmabend fördert, die Veranstaltung begleiten.
Autor: nnz

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