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Di, 07:09 Uhr
27.09.2011

nnz-Forum: Deutschland kinderfeindlich?

Auf den ersten Blick wird jeder sagen, das stimmt nicht, aber schaut man sich etwas genauer um, sieht das Ganze etwas anders aus. Wer will noch spielende Kinder vor der Haustür, da werden sogar Klagen gegen Kinderlärm in Kindergärten und Schulen angestrebt und denen wird statt gegeben, schreibt ein Leser der nnz.

Arbeitsministerin (Foto: H. Buntfuß) Arbeitsministerin (Foto: H. Buntfuß)

Nun werden Viele sagen das stimmt nicht, der Staat zahlt doch für jedes Kind Kindergeld, gestaffelt pro Kind, dass ist richtig, aber damit ist es vorbei mit der Kinderfreundlichkeit. Auf die Spitze mit der Kinderfeindlichkeit, treiben es wieder einmal die Regierenden, genauer gesagt Frau von der Leyen.

Was diese Person sich da wieder einmal ausgedacht hat, zeigt sehr deutlich, wie kinderfeindlich diese Regierung ist. Das bezieht sich, wie kann es auch anders sein, nur auf die Kinder armer Eltern und natürlich Hartz-IV-Bezieher. Fangen wir doch bei dem Elterngeld oder Erziehungsgeld an, dass ist so gestaffelt, dass diejenigen, die es nicht nötig haben, am meisten bekommen. Die es am meisten benötigen, denen wird es als Einkommen angerechnet. Sehr schön ausgedacht Frau Leyen, falls bei dieser Operation überhaupt Gedanken im Spiel waren.

Da muss man sich auch nicht wundern, die Klagen bei Gericht ansteigen. Aber auch in diesem Punkt bereitet die Arbeitsministerin eine Neuerung vor. Hartz-IV-Beziehern soll der gang vor Gericht massiv erschwert werden. So viel zu unserer Demokratie, Recht bekommt nur der, der das nötige Kleingeld hat,oder wie denken Sie?

Frau Leyen behauptet ja, das der Regelsatz für Kinder viel zu hoch sei, diesem Grund ist es wohl geschuldet, dass sie beim Warmwassergeld für Babys, Kleinkinder und Kinder enorme Einschnitte gemacht hat. Kinder dürfen sich nur halb so oft waschen, wie Erwachsene, deshalb stehen ihnen nur 4 € Pro Monat zu, Kleinkindern gewährt man nur 3 €, wenn das nicht gut durchdacht ist. Es liegt ja auf der Hand, ein Erwachsener macht sich ja dreckiger, wenn er draußen spielt, oder wenn er sich wie ein Baby einmacht.

Frau Leyen muss sparen, damit andere Minister Geld für Krieg und Rettungsschirme zur Verfügung haben. Es betrifft ja auch nicht die Kinder der Reichen und Superreichen, die können im Sekt baden, wenn sie das wollen. Ja der kleine Unterschied muss eben sein, nicht wahr, Frau von der Leyen?

Ein Wort noch zu dem nun schon legendären Rettungsschirm. Immer mehr Experten warnen vor einer zu hohen Aufstockung, es könnte Deutschland die Bonität kosten. Davon wollen unsere Politiker nichts wissen, oder sie verstehen den ganzen Hergang Europleite nicht. In diesen Zusammenhang ist auch der Goldpreis gesunken, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Bürger haben kein Vertrauen in ihre Politiker. Wen wundert das wird doch der Bürger im Dunkeln gehalten, nur aus der Angst heraus, er könnte sein Konto räumen. Dann Gutue Nacht, Frau Kanzlerin. Sogar ein Ackermann warnt die Regierung und das will schon etwas heißen,oder?

Das Zitat darf nicht fehlen: „Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.“ (Friedrich II.) Kommentare nur mit Klarnamen süncht sich
Harald Buntfuß
Autor: nnz

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