Mo, 16:19 Uhr
26.09.2011
Das liebe Geld
Im Kreisausschuss ging es heute Nachmittag um das liebe Geld. Genau um das, was eigentlich vor einem Jahr als Ausgabe so nicht eingeplant war und jetzt zur Auszahlung ansteht. Welch' Überraschung...
Es sind die Ausgaben zur Grundsicherung für behinderte Menschen. Die waren im Plan mit rund einer Million Euro angegeben. Und nun werden es 1,3 Millionen Euro. All das konnte oder wollte in der Verwaltung vor einem Jahr niemand wissen. Die jenigen, die sich für dieses Thema im Speziellen und den überplanmäßigen Ausgaben im Allgemeinen beschäftigen, die werden merken, dass sich dieses Missverhältnis zwischen Wunschdenken und Realität jährlich wiederholt. Es kommt eben immer schlimmer als man plant. Oder man plant zu niedrig, um die Ausgabesituation zu beschönigen.
Mehr Ausgaben werden es auch im Bereich der Straßenunterhaltung einschließlich des Winterdienstes. Hier waren einst 400.000 Euro im Plan ausgewiesen, voraussichtlich werden es 170.000 Euro mehr sein. Eben Winter. Auch hier wurde zu niedrig geplant, da es im vergangenen Jahr mit 85 Kilometer Kreisstraßen genauso so viele Kilometer gab wie in diesem Jahr.
Pro Kilometer Straße wurden 5.500 Euro geplant, das allein sind bereits rund 470.000 Euro. Eingeplant wurden aber nur 400.000 Euro. Wer das begreifen soll, der muss vermutlich in einer Kämmerei arbeiten oder Mitglied des Nordhäuser Kreistages sein.
Oder abgewandelt ein Slogan aus 40 Jahren Sozialismus: Was sind die schlimmsten Feinde dieser Haushaltsposition? Ganz einfach: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Autor: nnzEs sind die Ausgaben zur Grundsicherung für behinderte Menschen. Die waren im Plan mit rund einer Million Euro angegeben. Und nun werden es 1,3 Millionen Euro. All das konnte oder wollte in der Verwaltung vor einem Jahr niemand wissen. Die jenigen, die sich für dieses Thema im Speziellen und den überplanmäßigen Ausgaben im Allgemeinen beschäftigen, die werden merken, dass sich dieses Missverhältnis zwischen Wunschdenken und Realität jährlich wiederholt. Es kommt eben immer schlimmer als man plant. Oder man plant zu niedrig, um die Ausgabesituation zu beschönigen.
Mehr Ausgaben werden es auch im Bereich der Straßenunterhaltung einschließlich des Winterdienstes. Hier waren einst 400.000 Euro im Plan ausgewiesen, voraussichtlich werden es 170.000 Euro mehr sein. Eben Winter. Auch hier wurde zu niedrig geplant, da es im vergangenen Jahr mit 85 Kilometer Kreisstraßen genauso so viele Kilometer gab wie in diesem Jahr.
Pro Kilometer Straße wurden 5.500 Euro geplant, das allein sind bereits rund 470.000 Euro. Eingeplant wurden aber nur 400.000 Euro. Wer das begreifen soll, der muss vermutlich in einer Kämmerei arbeiten oder Mitglied des Nordhäuser Kreistages sein.
Oder abgewandelt ein Slogan aus 40 Jahren Sozialismus: Was sind die schlimmsten Feinde dieser Haushaltsposition? Ganz einfach: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.


