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So, 08:35 Uhr
25.09.2011

nnz-Polizeibericht am Wochenende (2)

Da war in den vergangenen 24 Stunden schon einige los in und um Nordhausen. Zum Beispiel hatten es die Beamten mit einem "durchgeknallten" Audi-Fahrer zu tun...


Am Samstagvormittag befuhr ein 31-jähriger aus Apolda mit seinem Kleintransporter in Nordhausen die Hauptstraße in Richtung des Kreisels Bochumer Straße. Zur gleichen Zeit fuhr ein Fahrradfahrer auf dem Gehweg der Bochumer Straße in Richtung Fußgängerüberweg Höhe Sparkasse. Als der Fahrer des Kleintransporters den Kreisel Richtung Bochumer Straße verlassen hatte (kurz hinter dem Kreisel befindet sich der Fußgängerüberweg) fuhr der Fahrradfahrer vom rechten Gehweg ohne anzuhalten auf den Fußgängerüberweg. Auf dem Fußgängerüberweg kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall kam der Fahrradfahrer nicht zu Fall, sondern laut schimpfend fuhr er davon, ohne auf die Polizei zu warten.

Die Polizei sucht nun einen etwa 70-jährigen Mann, mit Brille und lichtem, kurzem, grauen Haar. Das Fahrrad war rot mit silbernen Schutzblechen. Am Transporter entstand ein Schaden von rund 500 Euro.


Kurz nach Mitternacht befuhren ein Audi und ein VW Passat hintereinander die Ortsverbindungsstraße zwischen Niedersachswerfen und Woffleben in Richtung Woffleben. Rund 250 Meter vor dem Ortseingang von Woffleben, kurz hinter der dortigen Zorgebrücke, stand in einer Rechtskurve plötzlich ein Wildschwein auf der Fahrbahn. Der Audifahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein. Der nachfolgende Passatfahrer bemerkte die Vollbremsung zu spät und fuhr auf den Audi auf. Durch den Aufprall wurde der 19-jährige Passatfahrer leicht verletzt und im Südharz-Krankenhaus behandelt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro.

Gegen 01:30 Uhr schob ein 23-jähriger seine S 51 am rechten Fahrbahnrand von Limlingerode nach Epschenrode. Zur gleichen Zeit fuhr ein 21-jähriger, ebenfalls mit einer S 51, die Ortsverbindungsstraße in gleiche Richtung, übersah aber den Schiebenden und prallte mit diesem zusammen. Durch den Aufprall kam der 21-jährige zu Fall und verletzte sich dabei schwer. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Bei Nachermittlungen stellte sich heraus, dass er Alkohol getrunken hatte und es wurde im Krankenhaus gleich noch eine Blutprobe genommen. An den Kleinkrafträdern entstand ein Schaden von rund 300 Euro


Gegen 18:50 Uhr teilte gestern ein Zeuge der Polizei mit, dass ein Audifahrer hupend und schreiend durch die Blocks der Wallrothstraße fährt. Der Anrufer vermutet, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss fährt. Als sich Polizeibeamte mit dem Zeugen vor Ort unterhielten, kam der Audifahrer aus einem Haus in der Wallrothstraße. Als er von den Beamten angesprochen wurde ignorierte er dies und lief in ein anderes Haus in der Wallrothstraße und verschwand in seiner Wohnung. Auf Klopfen und Klingeln öffnete er nicht mehr, sodass ein Schlüsseldienst angefordert wurde. Als der Schlüsseldienst eintraf wurde er letztmalig aufgefordert die Tür zu öffnen, was er dann auch endlich tat. Bei der Personalienfeststellung wurde dann festgestellt, dass der 45-jährige Alkohol getrunken hatte. Eine Blutprobe wurde durchgeführt und der Führerschein einbehalten.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
25.09.2011, 20:06 Uhr
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Wolfi65
25.09.2011, 20:29 Uhr
Durchsuchungsbeschluss
Also ich bin der festen Überzeugung, dass ein Grundstückseigentümer sich auf seinen Grundstück nicht von Polizeibeamten denuzieren und des Führerscheines berauben lassen muss.

Auch Wohnungstüren sind durch gezielte Fußtritte nicht zu beschädigen, bevor der Schlüsseldienst eintrifft, da der Steuerzahler für diese Sachbeschädigungen eintreten muß. Am Ende lache ich.

MFG Der durchgeknallte Audifahrer
Wolfi65
25.09.2011, 22:34 Uhr
Beherztes Eingreifen
In diesen Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Audifahrer mit seinen Audi gar nicht auf seinem Grundstück unterwegs war und es sich um ein befriedetes Privatgrundstück handelt.
Somit wäre auch ein Fahren ohne Führerschein zulässig.

Gegen den unbekannten "Zeugen" wird eine entsprechende Anzeige gefertigt. Desweiteren möchte ich mich ganz herzlich bei den Polizeibeamten Hesse, Gerlach und Burkhardt für das beherzte Eingreifen "bedanken".
Wirklich vorbildlich!
Bubbles
26.09.2011, 11:12 Uhr
die "Arbeit" der Polizei
Wolfi65, warum so negative Berichte über die Arbeit der Polizei? Wärst Du (wie Du ja selber erwähntest) gesittet gefahren, wäre man doch gar nicht erst auf Dich aufmerksam geworden.

Desweiteren finde ich es unmöglich,
dass Du die Namen von den Beamten hier rein schreibst. Würde man mit Dir so verfahren, würdest Du mit Sicherheit einen Aufstand machen :)

Ich finde die Polizei macht Ihre Arbeit hervorragend ... ohne das ich vereinzelt Namen nennen muss.
Retupmoc
26.09.2011, 12:42 Uhr
Dank
Mal generell ein Dank an die Polizei. Besonders an die drei genannten Beamten, die Sonntagsabend statt zu Hause bei der Familie sein zu können, sich um solche Dinge kümmern müssen.
Carigo
26.09.2011, 14:01 Uhr
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Wolfi65
26.09.2011, 15:41 Uhr
Er hat Ihn wieder!
Der durchgeknallte Audifahrer durfte gerade seinen Führerschein wieder in Empfang nehmen.
Mein Dank gilt der Polizei Nordhausen, weil alles so gut geklappt hat.
teamplayer
26.09.2011, 15:48 Uhr
Scheint doch etwas zuviel gewesen zu sein!
Also wenn man allen ernstes auch noch den schwarzen Peter den Beamten zuschieben möchte, scheint der Realitätsverlust doch fortgeschritten zu sein...
Frankledig
26.09.2011, 22:45 Uhr
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Herr Taft
27.09.2011, 09:23 Uhr
die Frage ist doch...
...ob es nachweisbar ist, dass der Audifahrer den Alkohol vor seiner Fahrt getrunken hat - ich denke eher nicht...
Wolfi65
27.09.2011, 19:00 Uhr
Vielen Dank, @nussbaum!
Aber in vielen Fällen ist es nachprüfbar, ob und wieviel "Nachgetrunken" wurde.
Deshalb wurden dem Wolfi im Abstand von 30 Minuten zwei Blutproben entnommen.
Das Problem lag im Nachweis der Trunkenheitsfahrt.

Die Ordnungshüter müssen den Fahrer selbst vor Ort am Steuer stellen und der Trunkenheit im Strassenverkehr überführen.
Wenn das Auto erst verschlossen in der Garage steht, geht das nicht so einfach.
Und ein warmer Motor beweist gar nichts!
Auf Hören und Sagen geht das nicht.
Auch Handyfotos usw. beweisen nur das irgendwann Jemand am Steuer seines Autos gesessen hat.

Die Promillzahl steht dabei dem Fahrer nicht ins Gesicht geschrieben. Aber ich will hier keine schlafenden Hunde wecken und sähe jetzt Gras, damit dieses recht schnell über die Sache wächst.
Die Frage ist jetzt nur, wer mein verbogenes Schließblech an meiner Wohnungstür bezahlt.
Ich glaube der Steuerzahler...
carino
04.10.2011, 23:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Wolfi65
24.03.2012, 10:50 Uhr
Erst jetzt bekannt
Wie aus zuverlässigen Quellen bekannt wurde, leitete das Straßenverkehrsamt Nordhausen gegen den durchgeknallten Audifahrer ein Verfahren zum entgültigen Entzug der Fahrerlaubnis ein.
Ein Amtsärztliches Gutachten über die Eignung zum fahren von Kraftfahrzeugen wurde von diesem Amt eingefordert.
Dieses wurde bereits im Dezember durch einen Verkehrsmediziner in Nürnberg im Rahmen einer Berufstauglichskeitsuntersuchung mit positiven Ergebnis durchgeführt und somit eine erneute Prüfung in Frage gestellt.
Der durchgeknallte Audifahrer ist weiterhin im Besitz der Fahrerlaubnis.
Er lehnt ernergisch das Angebot zum kostenlosen lebenslangen Verzicht auf die Fahrerlaubnis ab.
Er wird durch einen Anwalt erfolgreich vertreten.
Wolfi65
21.07.2012, 16:56 Uhr
Letzter Stand der Dinge
Wie jetzt bekannt wurde, ist dem durchgeknallten Audifahrer mit heutigen Datum entgültig von der Führerscheinbehörde NDH der Entzug der Fahrerlaubnis mitgeteilt worden. Dieser hat jetzt eine Woche Zeit das begehrte Dokument parallel zu einer Entzugsgebühr von 103,- Euro abzugeben.

Dieser weigert sich doch beharrlich und hat es gewagt trotz Entzuges des Führerscheines noch ein letztes mal mit seiner Mutter in den Harz zu fahren.
Der Audi A4 Alkoholiker hat seit mindestens zwei Wochen keinen Alkohol getrunken.

Deswegen muß man annehmen, dass dieser ohne Alkohol nicht mehr Leben kann.
Somit ist der lebenslange Entzug durch die Behörden gerechtfertigt. Sollte Jemand den Schwarzfahrer mit dem amtlichen Kennzeichen NDH RU XX erkennen ist sofort die Dringliche Alkoholische Hilfe (DAH) in NDH unter der bekannten Telefonnummer anzurufen.
Janko
22.07.2012, 14:42 Uhr
wayne...
...interessiert's?

Für wen genau halten Sie eigentlich Ihre Monologe...?
Wolfi65
22.07.2012, 16:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
Wolfi65
22.07.2012, 16:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion wird hiermit beendet
Wolfi65
22.07.2012, 16:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
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