Di, 15:24 Uhr
26.08.2003
Gegen Gedächtnisverlust
Nordhausen (nnz). Er steht wieder ins Haus: Der Tag des offenen Denkmals. Federführend dabei ist die Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Stiftung unterstützt seit Jahren auch Vorhaben im Landkreis Nordhausen. Dazu folgender Beitrag.
In den vergangenen zehn Jahren, seit dem der Tag des offenen Denkmals eingeführt wurde, haben über 30 Millionen Bundesbürger den unterschiedlichsten Denkmalen ihre Reverenz erwiesen. Die Koordination des Denkmaltages liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn, die in geduldiger, zäher, überzeugender Art und Weise den Schutz gefährdeter Denkmale betreibt. Unter dem Motto: Damit Vergangenheit Zukunft hat unterstützte und unterstützt sie auch Vorhaben im Landkreis Nordhausen.
Drei sollen genannt werden. Für die evangelische Kirche in Kleinwerther, einem Kleinod unter den Kirchenbauten, ließ und lässt sie die Mosesfigur der Renaissancekanzel werben. Ein bemerkenswertes Plakat macht darauf aufmerksam. Damit Vergangenheit Zukunft hat, bewies sich auch an der Kirche in Herrmannsacker, die wahrlich von den Toten auferstand. Ein weiteres deutliches Zeichen der Wiederbelebung eines Denkmals ist das ehemalige Pfarrhaus in Limlingerode, das seit Dezember 2002 die Dichterstätte Sarah Kirsch beheimatet. Gerade die Umnutzung der Denkmale ist oft lebensnotwendig für ihren Erhalt.
Deshalb steht der diesjährige Denkmaltag unter dem Motto: Geschichte hautnah – Wohnen im Baudenkmal. In Limlingerode, in dem Haus Lange Reihe 11, wohnt der Förderverein, der kontinuierlich monatlich Poetisches in den unterschiedlichsten Programmen vorstellt, und im oberen Stockwerk gibt es eine kleine Wohnung für Poeten, Journalisten, Studenten, die diese für eine gewisse Zeit nutzen können, um Inspirationen zu sammeln. Außerdem ist in der 1. Etage eine sehr geräumige Zwei-Zimmer-Wohnung mit großer Küche und großem Bad zu mieten. Die Dichterstätte Sarah Kirsch hat am Sonntag, 14. September, von 10.00 – 16.00 Uhr geöffnet.
Im Landkreis erwarten auch in diesem Jahr mehrere Denkmale die Besucher. Welches wann geöffnet hat, wurde im letzten Landkreismagazin veröffentlicht. Außerdem liegen die Listen der geöffneten Denkmale in den Häusern des Landratsamtes, Behringstraße 3, Grimmelallee 20 und 23 aus. Die Stadt Nordhausen veröffentlicht ihre geöffneten Denkmale gesondert.
Autor: nnz
In den vergangenen zehn Jahren, seit dem der Tag des offenen Denkmals eingeführt wurde, haben über 30 Millionen Bundesbürger den unterschiedlichsten Denkmalen ihre Reverenz erwiesen. Die Koordination des Denkmaltages liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn, die in geduldiger, zäher, überzeugender Art und Weise den Schutz gefährdeter Denkmale betreibt. Unter dem Motto: Damit Vergangenheit Zukunft hat unterstützte und unterstützt sie auch Vorhaben im Landkreis Nordhausen. Drei sollen genannt werden. Für die evangelische Kirche in Kleinwerther, einem Kleinod unter den Kirchenbauten, ließ und lässt sie die Mosesfigur der Renaissancekanzel werben. Ein bemerkenswertes Plakat macht darauf aufmerksam. Damit Vergangenheit Zukunft hat, bewies sich auch an der Kirche in Herrmannsacker, die wahrlich von den Toten auferstand. Ein weiteres deutliches Zeichen der Wiederbelebung eines Denkmals ist das ehemalige Pfarrhaus in Limlingerode, das seit Dezember 2002 die Dichterstätte Sarah Kirsch beheimatet. Gerade die Umnutzung der Denkmale ist oft lebensnotwendig für ihren Erhalt.
Deshalb steht der diesjährige Denkmaltag unter dem Motto: Geschichte hautnah – Wohnen im Baudenkmal. In Limlingerode, in dem Haus Lange Reihe 11, wohnt der Förderverein, der kontinuierlich monatlich Poetisches in den unterschiedlichsten Programmen vorstellt, und im oberen Stockwerk gibt es eine kleine Wohnung für Poeten, Journalisten, Studenten, die diese für eine gewisse Zeit nutzen können, um Inspirationen zu sammeln. Außerdem ist in der 1. Etage eine sehr geräumige Zwei-Zimmer-Wohnung mit großer Küche und großem Bad zu mieten. Die Dichterstätte Sarah Kirsch hat am Sonntag, 14. September, von 10.00 – 16.00 Uhr geöffnet.
Im Landkreis erwarten auch in diesem Jahr mehrere Denkmale die Besucher. Welches wann geöffnet hat, wurde im letzten Landkreismagazin veröffentlicht. Außerdem liegen die Listen der geöffneten Denkmale in den Häusern des Landratsamtes, Behringstraße 3, Grimmelallee 20 und 23 aus. Die Stadt Nordhausen veröffentlicht ihre geöffneten Denkmale gesondert.

