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Mo, 08:01 Uhr
19.09.2011

Das könnte was werden...

Nun ist es vorbei - das Nordthüringen-Derby zwischen der Eintracht aus Sondershausen und den Wackeren aus Nordhausen. Die Emotionen sind abgeflacht, man kann alles etwas nüchterner betrachten...


Ich beobachte die Derbys zwischen Nord- und Sondershausen bereits seit vielen Jahren. Als Sympathisant des Wacker-Fußballs hatte man es dabei nicht immer einfach. Vor allem nicht in den zurückliegenden Jahren. Das war nicht immer abhängig vom Ergebnis, sondern mehr von der Nordhäuser Art zu spielen.

Deshalb sehe ich die jetzige Entwicklung auch sehr positiv - für Wacker Nordhausen. Denn die Situation zwischen Nord- und Sondershausen hat sich umgekehrt. Glänzte Wacker Nordhausen in den vergangenen Spielen vor allem durch Einzelleistungen und durch kämpferischen Einsatz, so waren die Sondershäuser spielerisch und in punkto mannschaftlicher Harmonie deutlich besser. Nun aber, mit der neuen Nordhäuser Mannschaft, ist das anders geworden und das Spiel vom Samstag hat das mehr als deutlich gemacht.

Sondershausen spielte wie Wacker der vergangenen Jahre: Ball in der Abwehr erobert und gesichert, dann nach planlos vorn geschlagen. Spielflüsse über mehrere Stationen waren Mangelware.

Nordhausen spielte wie die Eintracht der vergangenen Jahre: Ball in der Abwehr erobert und gesichert, dann den freien Mann gesucht, ein präziser Ball aus der Abwehr auf die Flügel und schon ging die Post ab. Das am Samstag vielleicht der entscheidende Pass fehlte, das lag auch an dem frühen Aus von Rose, der bislang auf der linke Seite die entscheidenden Akzente setzte. Es lag vielleicht auch daran, dass Amaral durch seine Vorverletzung und die Folgen des Zusammenpralls mit Rose nicht 100 Prozent geben konnte.

Was vor allem in der zweiten Halbzeit das Sondershäuser Spiel (trotz des glücklichen Tores) auszeichnete, das war der Kampf, der zum Teil überhart geführt wurde. Es wurde dazwischen gehauen, ohne Rücksicht. Mitunter konnten sich die Beobachter des Eindrucks nicht erwehren, dass es das Ziel einiger Eintrachter war, den Gegner außer Gefecht zu setzen. Koste es, was es wolle.

Fazit: Trotz des glücklichen Unentschiedens für die Eintracht, ist Nordhausen auf dem besten Weg, die beste Saison zu spielen. Jetzt wird es wichtig sein, wie die Jungs um Kapitän Robin Teichmann und der Trainerstab mit dem ersten nichtgewonnenen Spiel psychisch umgehen, wie sie ein Wochenende ohne Sieg "verdauen"? Die Antworten auf diese Fragen können nur auf dem Spielfeld gegeben werden. Am Mittwochabend (19.30 Uhr) gegen die Reserve von RWE und am kommenden Sonntag gegen Martinroda.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
19.09.2011, 10:03 Uhr
Lokale Sicht
Man kann das Spiel auch anders betrachten. Zum einen hat der Gastgeber taktisch völlig richtig gespielt und ist nicht wie Leinefelde oder Mühlhausen in eine offene Feldschlacht gegangen, die man gegen Wacker in dieser Besetzung verlieren muss.

Also steht man defensiv und setzt Nadelstiche. Wieviele gute Torchancen hatte Wacker denn in der 1. Halbzeit? Keine? So sieht es aus. Sicher wurde das Spiel hart geführt, aber überhart? Hatte Wacker nicht auch 3 gelbe Karten? Das Wacker die spielerisch bessere Mannschaft war ist unbestritten. Und vielleicht wäre auch ein Sieg verdient gewesen. So ist es aber auch gut, den man kann sehen, das nicht jedes Spiel von vornerein in den Bahnen läuft wie man es erwartet. Das ist gut für den Rest der Saison. Wacker wird mit Abstand Erster werden. Da gibt es doch keine Frage.

Deshalb hat mich am Samstag verwundert, wie blank die Nerven bei Kleofas und vor allem dem Co - Trainer von Wacker lagen. Man kann nicht von der Tribüne stürzen und einen Disput mit dem gegnerischen Trainer anfangen. Stelle man sich mal vor, das würde der gegnerische Präsi im AKS machen. Und als Co - Trainer 90 min lang vor dem Bank rumhopsen, SR und LR belegen und Karten fordern ist auch nicht die feine Art. Hat Wacker nicht nötig, wie gesagt ich wette das man am Ende der Saison mit mindestens 12 Punkten Vorsprung Erster wird.
h3631
19.09.2011, 10:24 Uhr
Augenfehler und Hellseher
Augenfehler: Wieso ist Leinefelde und Mühlhausen in eine Feindschlacht gegangen? Sie waren auf Absicherung des eigenen Tores eingestellt. Hellseher: Mit Deinen hellseherischen Fähigkeiten könntest dein Geld leicht verdienen.Man kennt ja die Kommentare, nicht nur beim Fußball.
geloescht.20220913
19.09.2011, 10:38 Uhr
Schlingerkurs
@rwe62

Aus Dir soll mal einer schlau werden. Neulich war Wacker noch ein sinkendes Schiff, heute werden sie ohne jeden Zweifel aufsteigen...und was kommt morgen?

Ich denke, dass Du gar keine eigene Meinung hast, sondern Dein Fähnchen im Wind drehst, wie es Dir gerade in den Kram passt. Früher nannte man solche Leute Wendehälse, heute sagt man Populisten.
Retupmoc
19.09.2011, 11:42 Uhr
Besser besetzt
Jeder Spieler von Wacker ist individuell besser als sein Gegenspieler gewesen. Da braucht es keine hellseherschen Fähigkeiten. Das hat nichts mit Wendehals zu tun. Diese Mannschaft ist um Längen besser besetzt als im Vorjahr.
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