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Di, 06:28 Uhr
26.08.2003

nnz-Rückspiegel: 26. August 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Südafrika, Vergleich und Todesschuß


Landrat in Südafrika und in Nöten
Wenn alles gut gegangen ist, dann könnte Landrat Joachim Claus (CDU) in diesen Stunden in Südafrika gelandet sein. In Johannesburg nimmt er am „Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung“ teil. Nicht in allen politischen Sphären seines Hoheitsbereiches wird das mit Wohlwollen gesehen. Sicher, die Einladung an Claus ist letztlich auch eine Auszeichnung für den Landkreis Nordhausen, der früher mal ein „ökologischer“ war. Das Attribut wird aber seit Jahren nicht mehr verwendet, es stieß vor allem in der hiesigen Wirtschaft mehr auf Ablehnung denn auf Zustimmung. Und im Hinblick auf künftige Investoren wurde gemunkelt, könnte sich das Image negativ auswirken.

Es hat sich aber nicht negativ ausgewirkt. Der Grund hierfür liegt schlicht und ergreifend in der Tatsache begründet, dass es seit Jahren keine großen, nicht mal mittelgroße Investitionen im Landkreis Nordhausen gab, sieht man von kleineren Unternehmen wie in Werther oder diversen neuen Einkaufsmärkten ab...ausführlich im nnz-Archiv


Vergleich wurde angenommen
In dieser Woche muß die Johanniter-Unfall-Hilfe tief in die Verbandskasse greifen. Es steht eine Zahlung an das Südharz-Krankenhaus an. 466.000 Euro werden auf das Konto des Krankenhauses wandern. Der Betrag ist das Ergebnis eines Vergleiches, der vor der Zivilkammer des Mühlhäuser Landgerichts geschlossen wurde. Hintergrund der Verhandlung war eine Anzeige des Krankenhauses gegen die JUH auf Mietnachzahlung. Wie der Geschäftsführer der Einrichtung, Antonius Pille, der nnz sagte, resultieren die Forderungen für die Miete des Hubschrauberhangars aus den Jahren 1994 bis 2001. Die Krankenkassen hätten die Miete an den Nordhäuser Kreisverband der JUH gezahlt, der aber habe die Summe nicht weitergeleitet. Auf das Geld sei das Krankenhaus jedoch dringend angewiesen, deshalb die Klage...ausführlich im nnz-Archiv


Petri: Ermittlungen bleiben vor Ort
Fast vier Wochen sind nach den tödlichen Schüssen eines Polizeibeamten in Nordhausen vergangen. Noch immer laufen die Ermittlungen zu den Vorgängen in den Morgenstunden des 28. Juli in Nordhausen. Noch immer gibt es kein Ergebnis der ballistischen Untersuchung der Schusswaffe. Von deren Untersuchung erwarten die Ermittler lediglich die Bestätigung, dass aus dieser Waffe der Schuß abgegeben wurde, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Petri der nnz.

Nach dessen Angaben habe sich der Polizeiobermeister bislang nur über seinen Anwalt gemeldet und um Akteneinsicht gebeten. Petri äußerte sich auch zu den Vorwürfen der SPD, dass die Ermittlungen von der Nordhäuser Kripo geführt werden. Es sei prinzipiell zwar möglich, die Arbeitsgruppe „Interne Ermittlungen“ einzuschalten, doch in dieser Beziehung habe man eine Klärung herbeigeführt. Das Staatsanwaltschaft und Nordhäuser Kripo sehr frühzeitig in den Fall eingebunden waren, bleiben Ermittlungen weiter in Nordhausen bei der Kripo. Hier sei ein äußerst erfahrende Beamter beauftragt worden, der bei der Aufklärung vieler Tötungsdelikte seine exzellente Kompetenz unter Beweis gestellt habe, so Petri...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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