So, 13:30 Uhr
11.09.2011
IFA-Kracher
Neben Schleppern, Traktoren und Motoren haben die Menschen in der Nordhäuser IFA so ziemlich alles hergestellt. Vom Fahrrad bis zur Grabvase. Nur Böller und Kracher nicht. Bis heute...
Heute gab es einen symbolischen Kracher auf dem Gelände. Gezündet hatten ihn rund 40 "Verrückte", die sich vor Jahren in einem Verein zusammengefunden hatten. Sie alle wollten das technische und vielleicht auch mentale Gedächtnis des Motorenbaus, von dem nahezu jede Nordhäuser Familie im vergangenen Jahrhundert betroffen war, erhalten.
Mit dem im Aufbau befindlichen IFA-Museums, das zum heutigen Tag des offenen Denkmals erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist ihnen das mehr als gelungen. Hatte der Vorstand in einem Gespräch mit der nnz vor rund einer Woche von erwarteten 1.000 Gästen gesprochen, dann hätten die Organisatoren bereits nach zwei Stunden die Türen schließen können. Die Prognose war erfüllt.
Es werden mehrere tausend Frauen und Männer, Mädchen und Jungen sein, die diesen Tag heute in vielerlei Hinsicht nutzten: Um ehemalige Kollegen wieder zu sehen, um "den IFA-Geruch" noch einmal aufzunehmen, um zu spüren, was hier in schweren und schwersten Zeiten täglich vollbracht wurde.
Für den heutigen Tag hat die Industriegeschichte dieser Stadt das Leben erhalten, das ihr vielleicht zusteht - neben dem Park Hohenrode, neben all der Kunst in dieser Stadt, die zu allen Zeiten erst möglich wurde, weil Menschen Visionen und einen Plan hatten und ihn umsetzten: In Nordhausen Motore zu bauen, die sich nicht nur in der damaligen DDR, sondern weltweit sehen lassen konnten. Und in sofern war dieser heutige Tag auch das berühmte Balsam für die Seele eines jeden IFA-Raners.
Bleibt zu hoffen, dass der Verein künftig mehr Mitmacher und mehr Unterstützer hat und das zu den Verrückten noch einige mehr hinzukommen. PS: Auch nnz-tv wird morgen ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzHeute gab es einen symbolischen Kracher auf dem Gelände. Gezündet hatten ihn rund 40 "Verrückte", die sich vor Jahren in einem Verein zusammengefunden hatten. Sie alle wollten das technische und vielleicht auch mentale Gedächtnis des Motorenbaus, von dem nahezu jede Nordhäuser Familie im vergangenen Jahrhundert betroffen war, erhalten.
Mit dem im Aufbau befindlichen IFA-Museums, das zum heutigen Tag des offenen Denkmals erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist ihnen das mehr als gelungen. Hatte der Vorstand in einem Gespräch mit der nnz vor rund einer Woche von erwarteten 1.000 Gästen gesprochen, dann hätten die Organisatoren bereits nach zwei Stunden die Türen schließen können. Die Prognose war erfüllt.
Es werden mehrere tausend Frauen und Männer, Mädchen und Jungen sein, die diesen Tag heute in vielerlei Hinsicht nutzten: Um ehemalige Kollegen wieder zu sehen, um "den IFA-Geruch" noch einmal aufzunehmen, um zu spüren, was hier in schweren und schwersten Zeiten täglich vollbracht wurde.
Für den heutigen Tag hat die Industriegeschichte dieser Stadt das Leben erhalten, das ihr vielleicht zusteht - neben dem Park Hohenrode, neben all der Kunst in dieser Stadt, die zu allen Zeiten erst möglich wurde, weil Menschen Visionen und einen Plan hatten und ihn umsetzten: In Nordhausen Motore zu bauen, die sich nicht nur in der damaligen DDR, sondern weltweit sehen lassen konnten. Und in sofern war dieser heutige Tag auch das berühmte Balsam für die Seele eines jeden IFA-Raners.
Bleibt zu hoffen, dass der Verein künftig mehr Mitmacher und mehr Unterstützer hat und das zu den Verrückten noch einige mehr hinzukommen. PS: Auch nnz-tv wird morgen ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner

















