So, 07:27 Uhr
11.09.2011
nnz-Forum: Licht im Altendorf
Das Altendorf wiederzubeleben, diesem Ziel kam der Verein Südharzer Fachwerkzentrum Freitagabend wieder ein Stück näher. Die Mitglieder hatten vor das Haus geladen, das noch vor einem Jahr abgerissen werden sollte: Altendorf 48...
Inzwischen hat sich viel getan, der Abriss scheint vom Tisch, der Besitzer sagte zu, das historisch wertvolle Gebäude an den Förderverein zu übertragen. Dieser will es in historischer Weise sanieren und hier ein Fachwerkzentrum für den Südharz etablieren.
Die Pläne und das Haus stellte der Vorstand – Thomas Müller, Markus Veit und Prof. Jörg Arnsmeyer – Freitag vor etwa 60 Zuschauern vor, der inoffizielle Auftakt zum Denkmaltag. Mitten auf der Straße saßen sie, vor einem illuminierten Haus. Die Fenster weit offen, entdeckten die Interessierten die herrlich bemalten Bohlendecken. Das sind reich beschnitzte Holzdecken mit Tulpenornamenten aus der Entstehungszeit des Hauses. Es wurde um 1667 erbaut. Und ist damit eines von insgesamt einem Dutzend, die überhaupt noch in Nordhausen existieren, wie Jörg Arnsmeyer betonte. Er wies auch darauf hin, dass das Haus gerade unter Einzeldenkmalschutz gestellt wurde und die Experten vom Landesamt für Denkmalpflege sowohl die äußeren Merkmale als auch die ursprüngliche Raumaufteilung für wertvoll erachten.
Da der Großbodunger Architekt und Vereinsmitglied Marcel Borcherdt – er lebte jahrelang in Nordhausen – das Haus bereits vermessen hat, gelang es Arnsmeyer gut, anhand der Skizzen die Details zu erklären.
Bis spät in den Abend diskutierten die Versammelten auf der Straße, wie es mit der Altstadt weiter gehen könnte. Der Verein erhofft sich von der Sanierung einen starken Impuls für die untere Altstadt. Er wird sich auch am Sonntag in Park Hohenrode präsentieren. Beide Fördervereine, von privatem Engagement getragen, streben eine enge Zusammenarbeit an. Nun hoffen die Fachwerkzentrums-Mitglieder, dass die Übertragung bald erfolgen kann und sie mit dem Erhalt des Hauses beginnen können. Infos: 0177/822 977 0
Michael Garke, Nordhausen
Autor: nnzInzwischen hat sich viel getan, der Abriss scheint vom Tisch, der Besitzer sagte zu, das historisch wertvolle Gebäude an den Förderverein zu übertragen. Dieser will es in historischer Weise sanieren und hier ein Fachwerkzentrum für den Südharz etablieren.
Die Pläne und das Haus stellte der Vorstand – Thomas Müller, Markus Veit und Prof. Jörg Arnsmeyer – Freitag vor etwa 60 Zuschauern vor, der inoffizielle Auftakt zum Denkmaltag. Mitten auf der Straße saßen sie, vor einem illuminierten Haus. Die Fenster weit offen, entdeckten die Interessierten die herrlich bemalten Bohlendecken. Das sind reich beschnitzte Holzdecken mit Tulpenornamenten aus der Entstehungszeit des Hauses. Es wurde um 1667 erbaut. Und ist damit eines von insgesamt einem Dutzend, die überhaupt noch in Nordhausen existieren, wie Jörg Arnsmeyer betonte. Er wies auch darauf hin, dass das Haus gerade unter Einzeldenkmalschutz gestellt wurde und die Experten vom Landesamt für Denkmalpflege sowohl die äußeren Merkmale als auch die ursprüngliche Raumaufteilung für wertvoll erachten.
Da der Großbodunger Architekt und Vereinsmitglied Marcel Borcherdt – er lebte jahrelang in Nordhausen – das Haus bereits vermessen hat, gelang es Arnsmeyer gut, anhand der Skizzen die Details zu erklären.
Bis spät in den Abend diskutierten die Versammelten auf der Straße, wie es mit der Altstadt weiter gehen könnte. Der Verein erhofft sich von der Sanierung einen starken Impuls für die untere Altstadt. Er wird sich auch am Sonntag in Park Hohenrode präsentieren. Beide Fördervereine, von privatem Engagement getragen, streben eine enge Zusammenarbeit an. Nun hoffen die Fachwerkzentrums-Mitglieder, dass die Übertragung bald erfolgen kann und sie mit dem Erhalt des Hauses beginnen können. Infos: 0177/822 977 0
Michael Garke, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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