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Fr, 12:29 Uhr
09.09.2011

Mehr Sorge als Euphorie

In dieser Woche traf sich eine große Zahl von Mitgliedern und Freunden des CDU- Stadtverbandes Nordhausen sowie interessierte Bürger zum monatlichen „CDU-Stammtisch“ im Gasthaus „Sonneneck“. Der Einladung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Nüßle waren ein aktueller und ein ehemaliger Minister gefolgt...


Zu Gast waren der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Jürgen Reinholz, der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Zeh sowie Landrat Joachim Claus. Im Mittelpunkt der Diskussion standen aktuelle Fragen der globalen Finanzpolitik, aber auch insbesondere die Finanzen des Landes und der Kommunen. Ein weiteres Thema war die sogenannte Energiewende der Bundesregierung.

Minister Reinholz betonte: „Wir haben gegenwärtig keine Krise des Euro, sondern es gibt eine Schuldenkrise der Europäischen Länder. Obwohl Deutschland finanzpolitisch vergleichsweise noch gut dasteht, ist die Verschuldung Deutschlands dennoch zu hoch. Eine Wirtschaftskrise würde auch Deutschland in die Schuldenfalle führen.“ Klaus Zeh ergänzte im gleichen Tenor: „Die Senkung der Schulden - in Deutschland und auch in Thüringen - ist daher wichtig und richtig! Sie dient dem Schutz der Ersparnisse des überwiegenden Teils der Bürger. Der Euro im Geldbeutel der Bürger muss morgen noch das gleiche Wert sein wie heute.“ Man war sich einig: Weniger Schulden machen ist nicht gegen die Bürger gerichtet, sondern im Interesse der Bürger und im Interesse der Zukunft unserer Kinder.

Beim Thema Energiewende war die Sorge der Teilnehmer größer als die Euphorie. Es bestand Einigkeit darüber, dass es ohne einen Atomausstieg aller Länder in Europa keine wirkliche „Atomwende“ gibt. Da regenerative Energie, wie Windkraft und Photovoltaik, keine grundlastfähige Energie ist, müssen andere Lösungen gefunden werden, die ständig und bedarfsgerecht Strom liefern können. Sogenannte Biogas-Kraftwerke sind keine echte Lösung, wenn die Folge eine Monokultur auf den Feldern oder die Verstromung von Nahrungsmitteln wäre. Ein Preisanstieg bei Strom würde zudem stromintensive Industrie ins Ausland vertreiben.

Einige Teilnehmer sahen auch eine Chance der Industrie beim Ausbau regenerativer Energie. Deutschland könne als Marktführer in diesem Bereich gut exportieren. Stadtverbandsvorsitzender Stefan Nüßle betonte zum Abschluss, dass der CDU-Stammtisch sich gut etabliert habe und dass die Union diesen weiterhin offen für alle anbieten wolle.
Autor: nnz

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