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Do, 06:53 Uhr
08.09.2011

nnz-Forum: Rückwidmung gefordert

Noch immer gibt es die Sundhäuser Bürgerinitiative. Sie ist nach dem Erfolg im April nicht "eingeschlafen". Sie wird die einst begonnene Sache auch zu Ende bringen. Was fehlt ist ein Beschluss des Nordhäuser Stadtrates...


Es sind einige Monate vergangen. Der 20. April 2011, an dem der Nordhäuser Stadtrat das Verfahren zum Bebauungsplan für einen Autohof direkt Wohnort Sundhausen in geheimer Abstimmung einstellte, war ein wichtiger Tag für die Menschen in Sundhausen, die mehrheitlich und unmissverständlich über Monate gefordert hatten, keinen Autohof am Ort zu errichten und die geplante Fläche als wertvolle Ackerfläche zu bewahren.

Kurze Zeit nach diesem Datum traf sich der Sundhäuser Ortsteilrat und faßte einen einstimmigen Beschluss, die für den Autohof ehemals vorgesehene Fläche die eigens und nur für dieses Vorhaben von Landwirtschaftsfläche in Gewerbefläche im Flächennutzungsplan der Stadt Nordhausen umgewidmet wurde, wieder in eine Landwirtschaftsfläche zurück zu widmen. Erst diese Rückwidmung stellt sicher, dass nicht auch noch im Süden Sundhausens auf den wenigen hundert Metern zwischen Ort und Autobahn ein weiteres Gewerbegebiet entstehen kann.

In Nordhausen gibt es bereits über 100 Hektar ungenutzter und damit brachliegender Gewerbeflächen. Zudem hatten führende Vertreter der Verwaltungsspitze im Rathaus bereits im Sommer des vergangen Jahres gegenüber den Bürgern aus Sundhausen erklärt, daß die Fläche nur für einen Autohof vorgesehen sei und eine anderweitige Nutzung durch sonstiges Gewerbe eben aufgrund der vorhandenen freien Flächen nicht vorgesehen sei.

In Sundhausen erwarten die Menschen, wie der Rückwidmungsantrag des Sundhäuser Ortsteilrates folgerichtig als Begründung enthält, mehrheitlich die Rückwidmung in Ackerfläche. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hatte Anfang 2011 klare Worte für das Anliegen der Sundhäuser: „Wenn es die Mehrheit der Sundhäuser wünscht, bleibt es eine Ackerfläche ...“ Inge Klaan (CDU) empfahl den Sundhäusern nachdem das Autohof-Verfahren eingestellt war, die Rückwidmung über ihren Ortsteilrat anzustoßen.

Diese also dürfte doch wohl so eine reine Formsache sein oder? Als Sundhäuser Bürger nun aber am 23. August in der Ortsteilratssitzung den Sachstand zur Rückwidmung erfragten, kamen doch Zweifel auf. Wann und wie zur Sache durch den Stadtrat entschieden würde, vermochte Ortsteilbürgermeister Hein Peter (SPD) nicht zu sagen. Er selbst, der den Antrag, der nun in den Ausschüssen beraten werde, eingereicht hatte, sei sich auch nicht sicher, ob es dafür eine Mehrheit im Stadtrat gegen werde.

Die Bürger von Sundhausen unterstützen ganz klar den, von ihren gewählten Vertretern den Ortsteilräten und dem Ortsteilbürgermeister einstimmig beschlossenen Antrag zur Flächenrückwidmung. Es gibt keinen Grund, diese Fläche weiter als Gewerbefläche vorzuhalten, denn derartige brachliegende ungenutzte Flächen gibt es bereits in Fülle und Sundhausen besitzt bereits eines der größten und am besten ausgelasteten Gewerbegebiete der Stadt.

Das immer stärker wachsende Bewusstsein für die Umwelt und die notwendige Erhaltung und Gestaltung gesunder lebenswerter Lebensräume für die Menschen und die sinnvolle Wahl von Gewerbestandorten, sowie die Achtung des mehrheitlichen Bürgerwillens im Ortsteil muss dazu führen, dass eine zügige Flächenrückwidmung stattfindet.
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Autor: nnz

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