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Do, 06:52 Uhr
08.09.2011

nnz-Forum: Man stelle sich vor……

Man stelle sich vor, ein Volksfest wird vorbereitet. Ein Veranstalter, eine Gemeinde, eine Verwaltungsgemeinschaft und ein Wirt planen seit Monaten die 39. Auflage eines Blasmusikfestes. Absprachen über Ablauf, Verantwortlich-keiten und Kostenverteilungen werden getroffen. Genehmigungen werden eingeholt und ein großes Festzelt wird bestellt, Musiker und Sänger werden engagiert...


Man stelle sich vor alles ist vorbereitet, sogar das Wetter schein zu passen. Das Festzelt ist eingedeckt, die Freilichtbühne und das Außengelände sind hergerichtet und alle gastronomischen Vorbereitungen sind durchgeplant und abgeschlossen. Es kann beginnen. Und jetzt stelle man sich vor, ein weiterer Wirt erscheint auf dem Festgelände.

Eine an das Festgelände grenzende und seit Jahren geschlossene Gaststätte wird eiligst hergerichtet. Ein Zapftheke, ein Grill und andere Utensilien werden draußen aufgebaut. Weder der Veranstalter noch der Festwirt wussten im Vorfeld von dieser Aktion. Alle Planungen betreffs der Deckung der Kosten für das Festzelt, der Toilettenkabinen, der Genehmigungen, der GEMA und von vielem Mehr hängen plötzlich in der Luft. Der Westwirt muss seine Waren- und Personalplanung überdenken und schnellstens auf Verdacht ändern.

Und man stelle sich jetzt auch noch vor. Was für normale Gastronomen der Anstand im Umgang mit Kollegen verbieten würde, wird zur Realität. Der zweite Wirt beteiligt sich, mit einer Ausschankgenehmigung für drei Tage ausgestattet, nur am Umsatz des Volksfestes. Auf allen Kosten bleiben der Veranstalter und der Festwirt sitzen. Rein rechtlicht gesehen ist das sicherlich möglich, doch stellt sich die Frage wie skrupellos hier Geschäfte auf Kosten anderer gemacht werden. Wenn so ein Verhalten Schule mach dann gute Nacht für so manches Volksfest.

Leider sind diese Vorstellungen kein makaberer Scherz und keine Hirngespinste. Es ist alles real, alles ist so passiert. Ende August auf einem großen und traditionellen Blasmusikfest in Süd-Westen des Landkreises Nordhausen.
Manfred Handke, Werther
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
pitti7
08.09.2011, 07:56 Uhr
im volksmund...
..nennt man so etwas einfach auch nur:

SCHMAROTZER !!!

(das ist nmeine persönliche meinung und darf gern von jedem und jederzeit übernommen werden!);)

p.s.:hoffentlich beugt ihr für das 40. vor und bestellt schon mal den kammerjäger!;)
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