Mi, 16:05 Uhr
31.08.2011
Arbeitsmarkt-Reaktionen (3)
Auch die DGB-Jugend meldet sich anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktdaten zu einer Reaktion hinreißen. Sie sieht den Ausbildungsstellenmarkt nicht so euphorisch wie die Arbeitsagentur...
Zum Ausbildungsstart am 1. September sind in Nordhausen viele Bewerberinnen und Bewerber nicht zu einem Ausbildungsplatz gekommen. Maria Gehre, Jugendbildungsreferentin der DGB-Jugend in Thüringen: Trotz der Erfolgsmeldungen der Arbeitsagenturen sind die Probleme am Ausbildungsmarkt längst nicht gelöst. Noch immer bleiben zu viele junge Menschen auf der Strecke und kommen nicht zu ihrer gewünschten Ausbildung.
So stehen bei der Arbeitsagentur Nordhausen 1.543 betrieblichen Ausbildungsstellen 1.672 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Dazu kämen laut Maria Gehre noch hunderte Jugendliche in schulischen Berufsvorbereitungs- und Übergangsmaßnahmen.
Zudem gäbe es tausende junge Erwachsene, die sich nach gescheiterten Bewerbungen in den vergangenen Jahren nun ohne Ausbildung durchs Leben zu schlagen versuchten. Wir fordern die Unternehmen auf, nicht über angeblich fehlende Bewerber zu klagen. Sie müssen endlich handeln und diejenigen ausbilden, die in unserer Region ihre Zukunft planen wollen, erklärt Maria Gehre abschließend.
Autor: nnzZum Ausbildungsstart am 1. September sind in Nordhausen viele Bewerberinnen und Bewerber nicht zu einem Ausbildungsplatz gekommen. Maria Gehre, Jugendbildungsreferentin der DGB-Jugend in Thüringen: Trotz der Erfolgsmeldungen der Arbeitsagenturen sind die Probleme am Ausbildungsmarkt längst nicht gelöst. Noch immer bleiben zu viele junge Menschen auf der Strecke und kommen nicht zu ihrer gewünschten Ausbildung.
So stehen bei der Arbeitsagentur Nordhausen 1.543 betrieblichen Ausbildungsstellen 1.672 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Dazu kämen laut Maria Gehre noch hunderte Jugendliche in schulischen Berufsvorbereitungs- und Übergangsmaßnahmen.
Zudem gäbe es tausende junge Erwachsene, die sich nach gescheiterten Bewerbungen in den vergangenen Jahren nun ohne Ausbildung durchs Leben zu schlagen versuchten. Wir fordern die Unternehmen auf, nicht über angeblich fehlende Bewerber zu klagen. Sie müssen endlich handeln und diejenigen ausbilden, die in unserer Region ihre Zukunft planen wollen, erklärt Maria Gehre abschließend.

