Di, 06:37 Uhr
19.08.2003
nnz-Forum: Gegen feste Blitzer
Nordhausen (nnz). Zu den bald fest installierten Blitzer auf mehreren Nordthüringer Bundesstraßen hat sich jetzt der Verkehrsexperte der Nordhäuser SPD, Andreas Wieninger, geäußert. Er sieht keinen Sinn in den Anlagen...
Wir wissen um die erschreckende Bilanz und hohe Zahl von Verletzten und Getöteten allein auf dem Abschnitt der B4. Jeder einzelne Mensch, der durch Verkehrsunfälle sein Leben verliert, ist ein Mensch zuviel. Aber, dem Versuch mit einer restriktiven Überwachung dieses Problem in den Griff zu bekommen, erteilt Wieninger eine Absage. Die Zahl der Unfälle wird auf den überwachten Abschnitten abnehmen. Die Schwere dagegen wird zunehmen, da außerhalb der dann bekannten Standorte der Blitzer eine um so aggressivere und den Regeln der StVO nicht entsprechende Fahrweise an den Tag, bzw. an die Nacht gelegt wird.
Die Verkehrsprognosen sagen für den Güterverkehr der kommenden Jahre Steigerungen bis zu sechzig Prozent voraus. Diese Steigerung ist nur durch einen sinnhaften Ausbau der Straßen- und Schienenwege zu bewältigen. Weder dem verkehrs- und wirtschaftspolitisch notwendigen Ausbau der B 4, wie auch dem der Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Erfurt wird im Entwurf des Landesentwicklungsplanes des Freistaates Rechnung getragen. Geschieht dies nicht, so wird sich neben den weiterhin zu beklagenden Opfern des Straßenverkehrs der Wirtschaftsraum Nordhausen zwangsläufig mehr in die Wirtschaftsräume Kassel/Göttingen und Halle/Leipzig orientieren.
Wird dies nicht durch die CDU Landesregierung akzeptiert, so ist sie auf dem Wege die Zukunftschancen unserer Region aufs Spiel zu setzen.
Andreas Wieninger, Nordhausen
Autor: nnzWir wissen um die erschreckende Bilanz und hohe Zahl von Verletzten und Getöteten allein auf dem Abschnitt der B4. Jeder einzelne Mensch, der durch Verkehrsunfälle sein Leben verliert, ist ein Mensch zuviel. Aber, dem Versuch mit einer restriktiven Überwachung dieses Problem in den Griff zu bekommen, erteilt Wieninger eine Absage. Die Zahl der Unfälle wird auf den überwachten Abschnitten abnehmen. Die Schwere dagegen wird zunehmen, da außerhalb der dann bekannten Standorte der Blitzer eine um so aggressivere und den Regeln der StVO nicht entsprechende Fahrweise an den Tag, bzw. an die Nacht gelegt wird.
Die Verkehrsprognosen sagen für den Güterverkehr der kommenden Jahre Steigerungen bis zu sechzig Prozent voraus. Diese Steigerung ist nur durch einen sinnhaften Ausbau der Straßen- und Schienenwege zu bewältigen. Weder dem verkehrs- und wirtschaftspolitisch notwendigen Ausbau der B 4, wie auch dem der Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Erfurt wird im Entwurf des Landesentwicklungsplanes des Freistaates Rechnung getragen. Geschieht dies nicht, so wird sich neben den weiterhin zu beklagenden Opfern des Straßenverkehrs der Wirtschaftsraum Nordhausen zwangsläufig mehr in die Wirtschaftsräume Kassel/Göttingen und Halle/Leipzig orientieren.
Wird dies nicht durch die CDU Landesregierung akzeptiert, so ist sie auf dem Wege die Zukunftschancen unserer Region aufs Spiel zu setzen.
Andreas Wieninger, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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