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Di, 20:02 Uhr
12.08.2003

Verwirrspiel um Arbeitsplätze

Nordhausen (nnz). Es ist schon ein seltsam Ding, was sich da gegenwärtig in der NOBAS vollzieht. IG-Metall, hiesige Geschäftsführung und der Gesellschafter aus Hannover ziehen nach nnz-Informationen an einem Strang. Nur an verschiedenen Enden.


Die Situation ist verworren, selbst die in diesen Dingen „kampferprobte“ Astrid Schwarz-Zaplinski von der IG-Metall, blickt kaum noch durch. „Ich habe in den vergangenen Jahren schon viel erlebt, aber das hier ist für mich unverständlich“, sagte sie schon in den zurückliegenden Tagen der nnz. Für sie ist klar, dass in dem Ableger der Papenburg AG umstrukturiert werden muß. Eventuell soll es mit weniger Arbeitsplätzen gehen. So gab es bereits Gespräche über einen Interessensausgleich und einen Sozialplan. Doch der Gesellschafter sieht das alles ein bisschen anders. Plötzlich kam er mit neuen Ideen rüber. Keiner soll entlassen werden, stattdessen sollen alle Mitarbeiter verzichten. Auf Gehälter, auf Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Da sollen selbst beauftragte Unternehmensberater ihre Köpfe schütteln. Auch in der Nordhäuser IG-Metall-Zentrale ist man sich sicher: So wird der Betrieb komplett gegen den Baum gefahren. Am Donnerstag, Freitag und Samstag vergangener Woche wurde Gespräche in Nordhausen geführt. Ohne konkretes Ergebnis, stattdessen ist das Wirrwarr noch viel größer, die Unsicherheit für die 152 Mitarbeiter wächst weiter.

Klar ist für die Nordhäuser, dass auf die derzeitige Marktsituation reagiert werden muß. Und die ist für Baumaschinen national und international nicht gerade rosig. Die Reaktionswege sind aber immer noch unterschiedlich, die Fronten sind seit dem Wochenende verhärtet. Das schade dem Unternehmen in Nordhausen, ist sich Astrid Schwarz-Zaplinski sicher. Wie es weiter gehen soll, darauf hat sie momentan keine Antwort, selbst ein Gespräch im Nordhäuser Arbeitsamt hinsichtlich einer Unterstützung sei nicht besonders intelligent verlaufen.
Autor: nnz

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