eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 07:53 Uhr
08.08.2011

Umbau hat begonnen

Ende Juli haben die Arbeiten für die umfassende Neugestaltung des Waldhotels “Kalkhütte” bei Urbach im Landkreis Nordhausen begonnen. In den kommenden Monaten werden die Knauf Deutsche Gipswerke Rottleberode mehr als eine Million Euro in den Um- und Anbau des beliebten Ausflugsdomizils investieren...

Kalkhütte wird umgebaut (Foto: Knauf) Kalkhütte wird umgebaut (Foto: Knauf)

Die Arbeiten für den Tief- und Hochbau sind nach einer Ausschreibung an die Firma Henning Bau in Urbach vergeben worden. “Über das Ergebnis dieser Ausschreibung bin ich froh, da es die Intension unseres Unternehmens ist, bei gleicher Qualität die Aufträge in der Region zu vergeben. Diesen Weg werden wir auch bei der Vergabe künftiger Leistungen wie für die Inneneinrichtungen oder die Technik weitergehen”, sagt Werkleiter André Materlik.

Durch die Erweiterung des Altbaus und den Anbau, der vorwiegend in Fachwerk und Glas gestaltet sein wird, ist es dann möglich, eine gastronomische Betreuung für bis zu 80 Personen anzubieten. Eine intelligende Aufteilung wird darüber hinaus unterschiedliche Raumgrößen möglich machen. “Die Kalhütte wird ein stückweit moderner werden, wird gleichzeitig aber den Waldcharakter beibehalten”, so Materlik. 30 Betten in Zimmern unterschiedlichster Preiskategorien wird es geben, angestrebt ist ein Standard von “Drei-Sterne-Plus” oder “Vier Sterne”. Hinzukommen wird eine Ferienwohnung in gehobener Qualität.

Kalkhütte wird umgebaut (Foto: Knauf) Kalkhütte wird umgebaut (Foto: Knauf) Ganz klar - bei dieser Kategorisierung soll auch ein Wellness-Bereich die Attraktivität für Besucher und Gäste erhöhen. Das Ziel sind neben den Hotelgästen auch ganz klar die Abendgäste. Aber auch Wanderer oder Radfahrer, die zu Fuß oder auf zwei Rädern den Harz erkunden, die sollen sich in der neuen Kalkhütte wohlfühlen. Und dazu gehören dann eine Sauna im Außenbereich oder die Möglichkeit zum Duschen, ohne dass dieser Service an eine Übernachtung gebunden ist.

Die Kalkhütte wird ihr Gesicht verändern, sie soll aber das bleiben was sie jetzt schon ist: Eine Stätte der Ruhe, der Beherbegung und der Gastronomie mitten in der unberührten Natur des Alten Stolberg. André Materlik geht davon aus, dass Ende dieses Jahres die Gastro- und Hotelbereiche genutzt werden können. Im kommenden Jahr sollen dann die Außenanlagen sowie der Wellness-Bereich realisiert werden.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Bodo Schwarzberg
08.08.2011, 12:14 Uhr
"unberührte Natur im Alten Stolberg" -Zynismus pur
Gegen die Modernisierung der Kalkhütte hat ja niemand etwas einzuwenden. Wenigstens scheint es so, als solle sie vom Gipsabbau ihres Besitzers verschont bleiben, wenn denn der Steinbruch kurz vor ihren Mauern steht. Ein Blick auf die Karte lohnt sich, um zu sehen, wohin es noch gehen wird, mit der "unberührten Natur".

Als blanken Zynismus muss demzufolge die Bemerkung von der Lage der Kalkhütte inmitten der "unberührten Natur des Alten Stolberg" im obigen Beitrag gewertet werden. Hat Herr Materlik das vielleicht sogar persönlich gesagt? Ich glaube manchmal, dass die Damen und Herren bei Knauf wirklich selbst daran glauben, dass sie die Retter des Alten Stolbergs schlechthin sind.

Wie "unberührt" der Alte Stolberg tatsächlich ist, kann man z.B. erfahren, wenn man versucht, von der Heimkehle direkt zum Stein 100 zu kommen. Noch vor einigen Jahren habe ich das bei meinen Südharz-Hundertern Halle-Nordhausen bzw. umgekehrt, hinbekommen. Durch die ständig zunehemnde "unberührte Natur" im Alten Stolberg infolge Steinbrucherweiterung ist dies nun aber gänzlich unmöglich. Außerdem wurden wir einmal von einem Sicherheitsdienst zur Rede gestellt, als wir uns der Knaufschen unberührten Natur zu sehr näherten.
mimi2
08.08.2011, 14:41 Uhr
Schade für das Personal
Schön das umgebaut wird, aber dabei sollte auch erwähnt werden das das gesamte Personal gekündigt wurde. Schade ;-(
Nörgler
09.08.2011, 09:26 Uhr
Schade
dass bei einigen Kommentatoren immer noch nicht registriert wurde, dass wir von der sozialistischen Planwirtschaft weg und in der kapitalistischen Marktwirtschaft angekommen sind. Liebe mimi, mal angenommen, ihnen würde die Kalkhütte gehören und sie hätte mehrere Monate keine Einnahmen machen können, wie wollen sie die Mitarbeiter entlohnen? Vielleicht aus ihren tollen Rücklagen?

Ich bin mir sicher, dass bei Wiedereröffnung des Hotels die jetzt Entlassenen wieder Arbeit finden. Bei ihnen wäre ich mir da jedoch nicht allzu sicher. Wenn ich Arbeitgeber wäre.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)