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So, 18:48 Uhr
07.08.2011

Altstadtfest - eine erste Bilanz

Die 17. Auflage des Nordhäuser Altstadtfestes ist Geschichte. Es war vor allem vom Wetter geprägt. nnz sprach mit Hansjürgen Nüßle von der Altstadtinitiative...


Es waren in diesem Jahr deutlich weniger Besucher in den schmalen Straßen der Nordhäuser Altstadt, vor allem habe es jedoch am Wetter gelegen, so Nüßle. Er geht von rund 10.000 Besuchern aus. In der Kritik stand in diesem Jahr erneut der Wegezoll von zwei Euro an den drei Veranstaltungstagen. Vor allem die Händler innerhalb der Zoll-Zone bemängelten, dass - außer in den Abendstunden - kaum jemand als potentieller Käufer zu finden gewesen sei.
Die 17. Auflage ist zu Ende (Foto: nnz)
Die 17. Auflage ist zu Ende (Foto: nnz)
Die 17. Auflage ist zu Ende (Foto: nnz)
Der Vorstand der Altstadtinitiative wird in den kommenden Monaten einige neue Idee diskutieren. Eines steht jedoch fest: Im kommenden Jahr wird es auf jeden Fall die 18. Auflage geben.
Autor: nnz

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Kommentare
Straba
07.08.2011, 20:06 Uhr
Warum auch was bezahlen....
... in Nordhausen ist doch Kultur generell kostenlos !
Rolandsfest drei Tage.... kostenlos, EVN einen Tag mit vielen großen Stars jedes Jahr ...kostenlos...., eine Wohnungsgesellschaft macht ne Party..., Einkaufsmärkte.... kostenlos!
Und dann will man beim Altstadtfest 2,00 EUR haben, einfach unverschämt!
Kulturelle Veranstaltungen müssen grundsätzlich in Nordhausen kostenlos sein, dann kommen auch Leute ! Gehen wir erst wieder zum Altstadtfest wenns wenigstens an den Zugängen kostenlose Coupons für Freigetränke gibt.
Schaut Euch die EVN an, da können sogar Menschen die nicht Kunden der EVN ,kostenlos, die Stars genießen, die EVN Kunden bezahlens letzlich ja.
Und aus unseren reichlichen Steuergeldern kann man doch so ein kleines Altstadtfest ganz locker bezahlen.
dagos
07.08.2011, 20:09 Uhr
Immer soll das Wetter schuld sein!?
Das Wetter für den vermeidlichen Besucherrückgang verantwortlich zu machen, ist nicht Fair. Es war doch für jeden Geschmack ein Wetter dabei. Einzig, wer sich vornahm, nur zum Altstadtfest zu gehen, wenn es Neuschnee gibt, der war auf jeden Fall enttäuscht.
Was den Wegzoll betrifft, na ja, der ist nicht neu. Ob es allerdings 2 €/Nase sein müssen...
Fakt ist aber auch, wir sind mitten in den Ferien. Es fahren mehr Nordhäuser in den Urlaub, als Urlauber ihre Ferien in NDH verbringen. Und dafür ist dann eher die Stadt verantwortlich. Nicht die Altstadtinitiative, die das Fest organisiert. Dennoch können neue Ideen für 2012 das Fest nur aufwerten.
Sunshine85
07.08.2011, 20:53 Uhr
2€
Also ich fand es toll.
Richtig schön...sowas gibt es hier viel zu selten dabei haben wir eine so schöne Altstadt.
Und 2€ sind jetzt nicht so der Wucher...organisiert muss sowas auch mal werden.
Also großes Lob an die Altstadtinitiative.
Sissi
07.08.2011, 21:33 Uhr
Wegezoll
Für was ist eigendlich dieser Wegezoll ?
Beim Rolandfest brauchte man doch auch keinen Wegezoll zu bezahlen.
Sowas schreckt eben die Leute ab, deshalb auch die niedrige Besucherzahl.
Isaan
07.08.2011, 23:17 Uhr
Nüßle und Wetter
Armer Herr Nüßle, und wieder ist einmal das Wetter schuld. Komisch ist nur, das ich am WE auch in Nordhausen war und hier in dieser Stadt ein schönes Wetter war. Es war warm, kein Regen, eigentlich schon ideale Temperaturen für ein Stadtfest. Das hatte beim Rolandsfest schon ganz anders ausgesehen. Aber vielleicht liegt es ja ganz einfach auch nur an der Attraktivität des von Ihnen organisierten Festes.

Wenn ich mir nämlich die Fotos in der NNZ ansehe, sehe ich nur leere Tische und Bänke. Und das habe ich auch selbst erlebt am Samstag, wo ich über das Altstatdfest gegangen bin. Also machem Sie sich mal darüber einen Kopf. Und nicht alles nur auf´s Wetter schieben.
Bodo Schwarzberg
08.08.2011, 02:24 Uhr
Altstadtfest - nichts ist kostenlos!
Ich gebe meinen Vorkommentatoren nur bedingt recht: Ohne es genau zu wissen: Möglicherweise ist das Altstadtfest in eretsr Linie nicht von der Stadt, sondern von der Altstadtinitiative, also überwiegend privat organisiert. Von daher halte ich einen "Wegezoll" schon für vertretbar.

Die Besucher sollten nicht vergessen, dass die Organisatoren einen Event auf die Beine stellen, damit sie natürlich etwas vedienen können, andererseits sich der Bürger aber ein paar schöne Stunden machen kann. Das Rolandsfest aber ist garantiert ein Stadtfest, also ein alljährlich wiederkehrendes sozusagen kommunales Ereignis unter Federführung der Stadtverwaltung. Hier dürfte die Organisations- und Finanzierungsstruktur eine ganz andere als beim Altstadtfest sein.

In den Äußerungen meiner Vorkommentatoren kommt meines Erachtens auch eine Grundhaltung vieler zum Ausdruck: "Wir wollen etwas erleben und wir wollen konsumieren: Nur kosten sollte es nichts." Andererseits bieten die Kritiker der 2 Euro in ihremm jeweiligen Job garantiert auch irgendeine Leistung an, die sie sich üblicherweise bezahlen lassen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass es Unternehmer sind, die sich zum Altstadtfest hinter die Tresen und oft auch auf die Bühnen stellen, die üblicherweise auch sonst kaum mit einem 8-Stundentag auskommen - für sich, aber auch für das Wohl der Öffentlichkeit. Sich angesichts der läppischen 2 Euro aufzuregen halte ich, ohne Information über die Hintergründe des Altstadtfestes einzuholen oder sich wenigstens darüber Gedanken zu machen, für unangebracht.

Pauschalurteile sind meist einfach zu fällen, da man sie nicht durchdenken muss.
Fände das Fest nicht mehr statt, kämen wieder Kritiker auf den Plan, die sich darüber beschweren, dass in der Stadt nichts los ist.
meiner meinung nach
08.08.2011, 08:18 Uhr
Konzept??
Ich war Sonnabendnachmittag zum ersten mal auf dem Altstadtfest in Nordhausen. Um das positive mal gleich vorwegzunehmen: positiv ist, daß es die Altstadtinitiative und das Altstadtfest gibt!

Und jetzt zu den Eindrücken: Leider vermißt man eine gewisse Konzeption! Wenn man vom Blasiikirchplatz in Richtung Altentor ging, erlebte man eine wechselhafte Aufreihung von Rummel mit Karussells, teilweise schönen und phantasievollen Ständen (in der Gegend vom Weltladen), Freiluftgastronomie den üblichen phantasielosen Bierbuden (im Kontrast dazu der Stand vom "Felix" als positives Beispiel), einer mobilen "80er Jahre- Disse" (nun kann man über Musikgeschmack streiten), 2 Bühnen und zahlreichen Ständen, wo ein buntes Sammelsurium angeboten wurde (teilweise auf Ramschniveau), einer eher hilflos wirkenden Modenschau und mittendrin der "Zoll". Zwischendurch begegneten einem mal ein paar kostümierte Personen.

Irgendwie paßte das alles nicht zusammen und wirkte wie eine Aufreihung von Belanglosigkeiten. Dabei gäbe es viele Möglichkeiten: Warum sollte z.B. ein Altstadtfest nicht etwas "Altstadtatmosphäre" fördern mit mittelalterlich ausgerichteten Ständen, Kunsthandwerk, Gastronomie und Musik? Natürlich können auch Karussells dabei sein, auch ein Flohmarkt, auch gibt es durchaus Schausteller, die in ein solches Konzept hineinpassen... Auch könnte man versuchen, Nordhäuser Vereine mit einzubinden, um das Angebot für Kinder zu verbessern (jenseits von Kinder-schminken), Stichwort Jugendkunstschule oder ähnliches...

Es gibt heut zu Tage viele Angebote, da muß man sich abgrenzen und vermitteln, warum es sich GERADE lohnt, nach NORDHAUSEN zum ALTSTADTFEST zu kommen... das ist wie im Geschäftsleben!
TeeEff
08.08.2011, 09:44 Uhr
Demnächst Eintritt in der Kaufhalle?
Wenn ich dort hin gehe um was zu erwerben, oder in eine Kneipe, soll ich demnächst auch Eintritt bezahlen? Aber sonst gehts noch?!

Es ist ja nicht so, dass die Fahrgeschäfte oder so damit kostenlos wären.

Ansonsten finde ich diese Mittelalterhype eh affig. Damals herrschte Feudalismus, nur die wenigsten besaßen irgendetwas, geschweige denn waren viele davon Ritter, Burgfräulein oder auch nur Handwerker. Und sein Pipi hat man auf die Straße geschüttet...

Über fließend warmes Wasser, Strom und das Nichtverrecken an der ersten ernsteren Entzündung wollen wir gar nicht mal reden.
Sebastian1
08.08.2011, 11:59 Uhr
Es sind immer nur die Gleichen
Also Vorab schonmal das Wetter war Hervoragend, es Regnete mal kurz Stark, aber das soll von nix Abhalten. Der Rest war doch Sonnig. Man sollte keine Schuld beim Wetter suchen. Das 17. Altstadt5fest war wie das 10. 11. 12. 13. etc. keine Stars mit gewissen Sternchen, denn nur die üblichen und Coverbands.

Ein gewisses Flair hat schon gefehlt. Profitieren von dem Fest sind einzig und allein die Gastronomen der Altstadt wie z.b. Felix, Rustica, Zum socken, einzelne Eiscafes. die freuten sich. Aber kaufte man sich was von den Ständen ??? denn warum sollte man denn schliesslich stehen jedes jahr die gleichen da bzw. waren sie schon beim Rolandfest.

2 Euros hin oder her, damit werden Vereinstaschen gefüllt, und eventuell Fix kosten vom fest bezahlt.

Meine Frage ist, und wer kann sie mir beantworten: Warum steht der Wegezoll jedes Jahr an der Gleichen stelle?? und nicht gleich am Anfang der Altstadt wo das Fest beginnt...???
Wolfi65
08.08.2011, 12:34 Uhr
Schlecht war das Fest doch nicht
Also wenn ich meinen subjektiven Senf noch dazu geben kann, möchte ich eigentlich nichts schlechtes über das Altstadtfest berichten. War mal wieder was Anderes.

Man konnte dem Alltagstreiben für eine gewisse Zeit entfleuchen. Ich wollte es ganz geschickt anstellen und dem Sicherheitspersonal und damit den berühmten zwei Euro Ticket über die Altendorfer Stiege entgehen.

Aber dieser Versuch scheiterte kläglich auf der letztes Treppenstufe und es erklang der freundliche Ruf: "Halt wohin des Weges" und ich war verloren. Aber ich hoffe, es war für einen guten Zweck...
alf-gordon
08.08.2011, 15:52 Uhr
Reecht Euch nich off
Thema Wegezoll, macht es bekannt (sonst kommt man sich verar... vor). Das heißt n Kopf machen wie verklikkere ichs den leuten. Ansonsten bringt das Altstadtfest noch den Lebensfunken nach aussen - Wir sind noch da.. bei uns passiert noch etwas !!Die Idee mit guten no names künstlern sollte man aufrechterhalten (es wäre was eigenes!!). Also trotz Südharzgalerie und ..tja Baustelle Pferdemarkt ?! . Die Altstadt ist das Herz der Stadt !!
Gudrun1974
08.08.2011, 19:54 Uhr
Eintritt?
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Für Volksfeste dieser Art D A R F m.E. kein Eintritt genommen werden. Und dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Eintritt nun "Wegezoll" oder sonstwie heißt.

Die entsprechenden Gesetze sind da eindeutig. Und im Prinzip weiß das auch jeder Veranstalter. Wer gezahlt hat, hat halt Pech gehabt.

Trotzdem gehe ich jedes Jahr gern wieder hin. "Zoll" zahle ich natürlich nie und werde trotzdem immer wieder durch gelassen, eben weil man den Verantwortlichen die Rechtslage wohl kennt. Ich gebe mein Geld lieber an den Ständen aus, da haben wenigstens die Händler was davon.
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