Sa, 18:43 Uhr
06.08.2011
Aufgabe erledigt
Das erste Pflichtspiel führte die Mannschaft von Wacker Nordhausen in den Unstrut-Hainich-Kreis. In Kirchheiligen sollte die erste Pokal-Aufgabe gemeistert werden. Sie wurde gemeistert...
"Wir haben aber gut dagegen gehalten", meinte eine Kirchheilinger Anhängerin nach Spielschluss. Das können wir gern bestätigen. Leicht machten es die Gastgeber den Nordhäusern vor allem in den ersten 45 Minuten nicht. Mit einer dichten Staffelung, immer auf Konter wartend, verengte der KSV 90 geschickt die Räume und ließ Wacker mit seinem noch zu ungenauen Passspiel in der entscheidenden Zone nicht recht zur Wirkung kommen.
So tauchte Fabian Wöhnl nach einer Viertelstunde plötzlich vor Torhüter Jonas Heidrich auf, der jedoch den Winkel verkürzte und eine Führung der Gastgeber verhinderte. Wacker war zwar ständig am Drücker, aber Schüsse von Lars Pohl und Torsten Klaus verfehlten das Ziel. In der 27. Minuten traf Matti Langer nur den linken Pfosten. Ohne große Höhepunkte plätscherte das Spiel bis zur Halbzeitpause torlos dahin, weil immer wieder am Strafraum Endstation war. Das sollte sich in der zweiten Hälfte bald ändern, denn in der 47. Minute zirkelte Klaus einen seiner gefürchteten Freistöße zur längst fälligen Wackerführung ins Netz. Kurz darauf scheiterte Jan-Philipp Rose mit seinem Heber an Torwart Danilo Münch. Dann ließ Alexander Töpfer einen Ball geschickt durch auf Pascal Biank, der nun immer auffälliger wurde. Seine gefühlvolle Flanke vor das Tor erreichte Pohl jedoch nicht. Nach einem steilen Zuspiel von Langer zögerte Rose etwas lange mit dem Abschluss, sodass der Tormann erfolgreich eingreifen konnte. Den gut getretenen Eckball verwertete Robert Stark mit dem Kopf zum 0:2 (viele Zuschauer sahen aus einer anderen Perspektive Rose als Torschützen).
Das Spiel war damit entschieden. Der Kräfteverschleiß der Kirchheilinger war bei den hohen Temperaturen nun unübersehbar. Klaus schmetterte in der 65. Minute einen Ball an den Pfosten. Zwei Minuten später wurde Bianks Fernschuss vom Torwart abgewehrt, den Abpraller setzte Rose gedankenschnell in die Maschen - 0:3. In der 79. Minute krachte Roses Ball an den Pfosten und Klaus wurde beim Nachschuss noch abgeblockt. Dann gab es doch noch eine Chance für die Gastgeber nach einem kapitalen Abwehrschnitzer. Doch Heidrich hatte kein Erbarmen mit den fleißigen Rothemden, hielt den Ball und damit hinten die Null.
Mit viel Beifall wurden die Mannschaften nach dem Schlusspfiff von den 200 Zuschauern für die gebotenen Leistungen verabschiedet. Wackers Trainer Jörg Goslar wird das in etlichen Phasen anders gesehen haben.
Klaus Verkouter
Wacker: Heidrich - Töpfer (75. N. Steinberg), Taute, Pohl, Langer, Raczka, Teichmann, Klaus (85. Vopel), Biank, Boukantar (31. Rose), Stark
Autor: nnz"Wir haben aber gut dagegen gehalten", meinte eine Kirchheilinger Anhängerin nach Spielschluss. Das können wir gern bestätigen. Leicht machten es die Gastgeber den Nordhäusern vor allem in den ersten 45 Minuten nicht. Mit einer dichten Staffelung, immer auf Konter wartend, verengte der KSV 90 geschickt die Räume und ließ Wacker mit seinem noch zu ungenauen Passspiel in der entscheidenden Zone nicht recht zur Wirkung kommen.
So tauchte Fabian Wöhnl nach einer Viertelstunde plötzlich vor Torhüter Jonas Heidrich auf, der jedoch den Winkel verkürzte und eine Führung der Gastgeber verhinderte. Wacker war zwar ständig am Drücker, aber Schüsse von Lars Pohl und Torsten Klaus verfehlten das Ziel. In der 27. Minuten traf Matti Langer nur den linken Pfosten. Ohne große Höhepunkte plätscherte das Spiel bis zur Halbzeitpause torlos dahin, weil immer wieder am Strafraum Endstation war. Das sollte sich in der zweiten Hälfte bald ändern, denn in der 47. Minute zirkelte Klaus einen seiner gefürchteten Freistöße zur längst fälligen Wackerführung ins Netz. Kurz darauf scheiterte Jan-Philipp Rose mit seinem Heber an Torwart Danilo Münch. Dann ließ Alexander Töpfer einen Ball geschickt durch auf Pascal Biank, der nun immer auffälliger wurde. Seine gefühlvolle Flanke vor das Tor erreichte Pohl jedoch nicht. Nach einem steilen Zuspiel von Langer zögerte Rose etwas lange mit dem Abschluss, sodass der Tormann erfolgreich eingreifen konnte. Den gut getretenen Eckball verwertete Robert Stark mit dem Kopf zum 0:2 (viele Zuschauer sahen aus einer anderen Perspektive Rose als Torschützen).
Das Spiel war damit entschieden. Der Kräfteverschleiß der Kirchheilinger war bei den hohen Temperaturen nun unübersehbar. Klaus schmetterte in der 65. Minute einen Ball an den Pfosten. Zwei Minuten später wurde Bianks Fernschuss vom Torwart abgewehrt, den Abpraller setzte Rose gedankenschnell in die Maschen - 0:3. In der 79. Minute krachte Roses Ball an den Pfosten und Klaus wurde beim Nachschuss noch abgeblockt. Dann gab es doch noch eine Chance für die Gastgeber nach einem kapitalen Abwehrschnitzer. Doch Heidrich hatte kein Erbarmen mit den fleißigen Rothemden, hielt den Ball und damit hinten die Null.
Mit viel Beifall wurden die Mannschaften nach dem Schlusspfiff von den 200 Zuschauern für die gebotenen Leistungen verabschiedet. Wackers Trainer Jörg Goslar wird das in etlichen Phasen anders gesehen haben.
Klaus Verkouter
| 0:1 | Klaus | 47. Min. |
| 0:2 | Stark | 63. Min. |
| 0:3 | Rose | 68. Min. |
Aufstellungen:
Kirchheilingen: Münch - Vogelsang, Heuck, Röth, Thon, Büchner, Frank, Lorenz (18. Weymann), F. Wöhnl (64. Stoehr), Schulze, R. Wöhnl (64. Baron)Wacker: Heidrich - Töpfer (75. N. Steinberg), Taute, Pohl, Langer, Raczka, Teichmann, Klaus (85. Vopel), Biank, Boukantar (31. Rose), Stark










