Mo, 18:31 Uhr
11.08.2003
Wieder ein Schuß in den Ofen?
Nordhausen (nnz). Im vergangenen Monat hatte die nnz ausführlich über neue Entwicklungen im Zusammenhang mit der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen (EGN) berichtet. Ausgangspunkt war eine Anzeige gegen ehemalige Führungskräfte der EGN. Die Anzeige ist auch bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingegangen. Jetzt allerdings verstaubt der Vorgang im Archiv.
Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen der nnz bestätigte, sei im vergangenen Jahr aus dem Landratsamt eine Anzeige gegen zwei ehemalige Macher der EGN eingegangen. Diese lautete auf Betrug zum Nachteil der EGN und es ging um private, nicht bekannte Einlagen der Herren Fiedler und Kowol bei einer ausgegründeten Firma, der ISEG (siehe nnz-Archiv). Nach den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, bei der auch Mitarbeiter des Landratsamtes gehört worden seien, konnte sich jedoch kein ausreichender Verdacht verfestigen, sagte Dirk Germerodt der nnz. So sei auch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Nicht nachvollziehbar ist das Verhalten der Staatsanwaltschaft für die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dagmar Becker. Sie wolle prüfen lassen, ob es nicht doch einen Anfangsverdacht gegeben habe und deutete an, dass man in der Sache EGN weiterhin politischen Druck ausüben werde.
Autor: nnzWie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen der nnz bestätigte, sei im vergangenen Jahr aus dem Landratsamt eine Anzeige gegen zwei ehemalige Macher der EGN eingegangen. Diese lautete auf Betrug zum Nachteil der EGN und es ging um private, nicht bekannte Einlagen der Herren Fiedler und Kowol bei einer ausgegründeten Firma, der ISEG (siehe nnz-Archiv). Nach den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, bei der auch Mitarbeiter des Landratsamtes gehört worden seien, konnte sich jedoch kein ausreichender Verdacht verfestigen, sagte Dirk Germerodt der nnz. So sei auch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Nicht nachvollziehbar ist das Verhalten der Staatsanwaltschaft für die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dagmar Becker. Sie wolle prüfen lassen, ob es nicht doch einen Anfangsverdacht gegeben habe und deutete an, dass man in der Sache EGN weiterhin politischen Druck ausüben werde.

