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Fr, 10:42 Uhr
08.08.2003

Na also: Es läuft doch!

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industrie kommt in „die Pötten“. Im ersten Halbjahr wurde kräftig zugelegt. Welche Bereich besonders profitierten und wer die Sorgenkinder sind, das hat die nnz erfahren. Sie erfahren es mit einem Klick.


Die 1 926 Betriebe von Unternehmen im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis Juni 2003 mit 10,4 Milliarden Euro, bei gleicher Zahl der Arbeitstage, einen um 5,5 Prozent höheren Umsatz als in den ersten sechs Monaten 2002. In drei der vier Hauptgruppen gab es im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2002 höhere Umsätze. Die Investitionsgüterproduzenten erreichten mit 11,7 Prozent den höchsten Zuwachs. Es folgten die Vorleistungsgüterproduzenten einschließlich Energie (+ 3,9 Prozent) und die Verbrauchsgüterproduzenten (+ 3,7 Prozent). Der Umsatz der Gebrauchsgüterproduzenten verringerte sich um 7,5 Prozent.

In das Inland wurden von Januar bis Juni 2003 Waren im Wert von 7,8 Milliarden Euro verkauft. Das waren 6,9 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2002. Hier erreichten die Investitionsgüterproduzenten mit 13,8 Prozent den höchsten Zuwachs. Es folgten die Gebrauchsgüterproduzenten (+ 7,5 Prozent), Vorleistungsgüterproduzenten einschließlich Energie (+ 4,5 Prozent) und die Verbrauchsgüterproduzenten (+ 4,2 Prozent).

Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber den ersten sechs Monaten 2002 um 1,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Die kumulierten Wachstumsraten verringerten sich von Monat zu Monat dieses Jahres (Januar bis Februar 12,1 Prozent; bis März 10,1 Prozent; bis April 4,2 Prozent; bis Mai 2,2 Prozent). Die Exportquote erreichte eine Höhe von 25,1 Prozent und lag unter der vergleichbaren Quote des 1. Halbjahres 2002 (26,1 Prozent). Während die Investitionsgüterproduzenten (+ 8,2 Prozent), und die Vorleistungsgüterproduzenten einschließlich Energie (+ 2,0 Prozent) die Auslandsumsätze steigerten, meldeten die Verbrauchs- und die Gebrauchsgüterproduzenten Rückgänge um 0,6 und 36,9 Prozent.

Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 2002 um 2,3 Prozent auf 73 066 Euro, hervorgerufen durch die deutlichere Steigerung des Umsatzes (+ 5,5 Prozent) im Vergleich mit der Beschäftigtenzahl (+ 3,1 Prozent). Diese Entwicklung ist auf eine der vier Hauptgruppen zurückzuführen. Mehr Umsatz je Beschäftigten meldeten die Vorleistungsgüterproduzenten einschließlich Energie (+ 7,3 Prozent). Die Produktivität der Gebrauchsgüterproduzenten (- 6,1 Prozent), der Verbrauchsgüterproduzenten (- 4,3 Prozent) und der Investitionsgüterproduzenten (- 0,7 Prozent) lag unter den Werten des 1. Halbjahres 2002.

Im Juni 2003 waren in den Thüringer Industriebetrieben 143 691 Personen beschäftigt. Das waren 5 534 Beschäftigte bzw. 4,0 Prozent mehr als im Juni 2002. Dieser Anstieg erfolgte in unterschiedlicher Höhe in den vier Hauptgruppen, wobei die Gruppe der Investitionsgüterproduzenten mit einem Plus von 4 415 Personen den Spitzenplatz vor den Verbrauchsgüterproduzenten (+ 2 143 Personen) einnahm. Die Vorleistungsgüterproduzenten einschließlich Energie und die Gebrauchsgüterproduzenten wiesen einen Abbau von 2 151 bzw. 142 Arbeitsplätzen aus.
Autor: nnz

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