Mi, 12:44 Uhr
14.02.2001
Kindergartenbetreuung wird in Nordhausen teurer
Nordhausen (nnz). Bei allem Verhandlungsgeschick zwischen der Stadtverwaltung und den freien Trägern der Kindergärten müssen sich die Eltern auf höhere Gebühren einrichten. In der Stadtverwaltung Nordhausen ist man der Auffassung, die Erhöhung der Gebühren wäre Sache der freien Träger. Zumindest das Verkünden. Aber wer macht sich bei den Bürgern schon gern unbeliebt. Die Stadt ist in der Vorderhand, denn sie hat die Trägerschaft für die Kindergärten unmittelbar nach der Wende in die Hand der freien Träger gegeben.
Trotzdem stellt die Stadtverwaltung in jedem Jahr erhebliche Mittel in Millionenhöhe für die Kindertagesstätte zur Verfügung. Das aber ist nur ein Teil der Finanzierung. Den zweiten Part übernimmt das Land Thüringen, den dritten die Eltern über Gebühren. Wenn zwei Partner der Drittelfinanzierung ihre Zuschüsse kürzen, das Leistungsangebot aber erhalten werden soll, dann sind die Eltern dran. Es werde eine moderate Erhöhung notwendig sein, und überhaupt sei es seit 1992 die erste dieser Art. Im Land Thüringen gelte neuerdings die Formel, daß die Eltern an der Finanzierung der gesamten Kindergartenkosten bis zu einem Drittel herangezogen werden können. In Nordhausen werden es auch in diesem Jahr lediglich 18 Prozent sein. In den kommenden Wochen werden die Gespräche mit den freien Trägern fortgesetzt, hier will die Stadtverwaltung nach dem Willen von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jedoch nur moderierend auftreten. Ziel soll es sein, daß sich die Gebühren der Träger angleichen und so eine Konkurrenzsituation vermieden wird. Egal, wer für die Erhöhung der Gebühren ab April verantwortlich ist, der Überbringer der schlechten Nachrichten wird immer "geköpft".
Autor: nnzTrotzdem stellt die Stadtverwaltung in jedem Jahr erhebliche Mittel in Millionenhöhe für die Kindertagesstätte zur Verfügung. Das aber ist nur ein Teil der Finanzierung. Den zweiten Part übernimmt das Land Thüringen, den dritten die Eltern über Gebühren. Wenn zwei Partner der Drittelfinanzierung ihre Zuschüsse kürzen, das Leistungsangebot aber erhalten werden soll, dann sind die Eltern dran. Es werde eine moderate Erhöhung notwendig sein, und überhaupt sei es seit 1992 die erste dieser Art. Im Land Thüringen gelte neuerdings die Formel, daß die Eltern an der Finanzierung der gesamten Kindergartenkosten bis zu einem Drittel herangezogen werden können. In Nordhausen werden es auch in diesem Jahr lediglich 18 Prozent sein. In den kommenden Wochen werden die Gespräche mit den freien Trägern fortgesetzt, hier will die Stadtverwaltung nach dem Willen von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jedoch nur moderierend auftreten. Ziel soll es sein, daß sich die Gebühren der Träger angleichen und so eine Konkurrenzsituation vermieden wird. Egal, wer für die Erhöhung der Gebühren ab April verantwortlich ist, der Überbringer der schlechten Nachrichten wird immer "geköpft".

