Do, 11:56 Uhr
17.07.2003
Irgendwann wird gebaut
Sülzhayn (nnz). Wann sollen die Bauarbeiten an der Straße zwischen Sülzhayn und dem so genannten Jägerfleck losgehen? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Bürger im Südharz. Einer von ihnen hat sich jetzt an die Redaktion der nnz gewandt und wir haben nachgefragt.
Die Straßenanbindung Sülzhayn und dem Jägerfleck (B 4) ist für die Bürger der Orte Sülzhayn und Rothesütte und insbesondere für die Entwicklung des Tourismus in unserer Region von immenser Bedeutung, schriebt nnz-Leser Frank Tabatt.
Da gab es zwar im März eine so genannte Behördenkonferenz, dann herrschte für die Südharzer Funkstille. Das angelaufene Planfeststellungsverfahren ist erst einmal angehalten worden, erläutert Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde. Diese Behörde ist sowohl für die Planungen als auch für die Bauausführung verantwortlich, da es sich hier um eine Landesstraße handelt.
Doch der Ausbau der Straße würde mitten in der Trinkwasserschutzzone II erfolgen und das schafft Probleme. Zwischen der Leinefelder Behörde und dem Wasserverband Nordhausen (WVN) gebe es eine Vereinbarung dergestalt, dass sich das Straßenbauamt an den höheren Kosten für zusätzliche Investitionen des Wasserverbandes beteiligt. Der Wasserverband soll deshalb bei der oberen Wasserbehörde in Weimar einen Antrag zur Aufhebung der Schutzzone II stellen. Das fordert auch Landrat Joachim Claus (CDU) in einem Schreiben an den Wasserversorger.
Bis vor zwei Wochen, so erfuhr nnz aus Leinefelde, soll es noch keinen Antrag des WVN gegeben haben. Dessen Geschäftsführer Ulrich Schardt hingegen bestätigte, dass es bereits eine enge Kooperation mit der Oberen Wasserbehörde in Weimar gebe. Ein Antrag werde jetzt gestellt, die Aufhebung der Zone II werde jedoch erst dann erfolgen, wenn auch wirklich zwischen Sülzhayn und dem Jägerfleck gebaut werde. Eine Aufhebung ohne Straßenerweiterung würde dem Wasserverband einen Schaden in Millionenhöhe zufügen, so Schardt abschließend.
Autor: nnzDie Straßenanbindung Sülzhayn und dem Jägerfleck (B 4) ist für die Bürger der Orte Sülzhayn und Rothesütte und insbesondere für die Entwicklung des Tourismus in unserer Region von immenser Bedeutung, schriebt nnz-Leser Frank Tabatt.
Da gab es zwar im März eine so genannte Behördenkonferenz, dann herrschte für die Südharzer Funkstille. Das angelaufene Planfeststellungsverfahren ist erst einmal angehalten worden, erläutert Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde. Diese Behörde ist sowohl für die Planungen als auch für die Bauausführung verantwortlich, da es sich hier um eine Landesstraße handelt.
Doch der Ausbau der Straße würde mitten in der Trinkwasserschutzzone II erfolgen und das schafft Probleme. Zwischen der Leinefelder Behörde und dem Wasserverband Nordhausen (WVN) gebe es eine Vereinbarung dergestalt, dass sich das Straßenbauamt an den höheren Kosten für zusätzliche Investitionen des Wasserverbandes beteiligt. Der Wasserverband soll deshalb bei der oberen Wasserbehörde in Weimar einen Antrag zur Aufhebung der Schutzzone II stellen. Das fordert auch Landrat Joachim Claus (CDU) in einem Schreiben an den Wasserversorger.
Bis vor zwei Wochen, so erfuhr nnz aus Leinefelde, soll es noch keinen Antrag des WVN gegeben haben. Dessen Geschäftsführer Ulrich Schardt hingegen bestätigte, dass es bereits eine enge Kooperation mit der Oberen Wasserbehörde in Weimar gebe. Ein Antrag werde jetzt gestellt, die Aufhebung der Zone II werde jedoch erst dann erfolgen, wenn auch wirklich zwischen Sülzhayn und dem Jägerfleck gebaut werde. Eine Aufhebung ohne Straßenerweiterung würde dem Wasserverband einen Schaden in Millionenhöhe zufügen, so Schardt abschließend.

