Nicht zulassen
In einem Brief an die 18 Thüringer Bundestagsabgeordneten sprechen sich der Bischof des Bistums Erfurt, Joachim Wanke, und die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, gegen jede Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) aus. Sie seien in Sorge um den Schutz des Lebens...
Vor der Entscheidung des Bundestages müssten die Haltungen zur Präimplantationsdiagnostik ethisch geklärt werden. In der Diskussion seien zwei Sichtweisen zu bedenken: "Einerseits verdienen alle Menschen, die sich im Wissen um eine eigene Erberkrankung gesunde Kinder wünschen, unsere Solidarität. ... Daher scheint vielen eine gesetzliche Regelung, die die PID erlaubt, ein Gebot der Menschlichkeit zu sein. Andererseits bedeutet der selektive Blick auf die durch gezieltes menschliches Handeln erzeugten Embryonen zur Auswahl eines gesunden unter ihnen immer auch eine Verwerfung anderer. Selbst wenn für dieses Verfahren Richtlinien gegeben werden, ändert das nichts an der Tatsache, dass menschliches Leben nach bestimmten Merkmalen ausgewählt wird", heißt es in dem Brief. Die Entscheidung über die Präimplantationsdiagnostik berühre also den Umgang mit menschlichem Leben überhaupt.
Mit drei Argumenten wenden sich die beiden Bischöfe gegen eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. So sei das menschliche Leben uneingeschränkt anerkennenswert. Wer diese Anerkennung verweigere, "errichtet eine moralisch nicht zu begründende Herrschaft der Geborenen über die Ungeborenen. Die PID versagt dem zu untersuchenden menschlichen Leben diese unbedingte Anerkennung vom Beginn des Lebens an, weil sie diese von einer Gesundheitsprognose abhängig macht."
Die Präimplantationsdiagnostik berühre zudem die Menschenwürde. "Die Zulassung der PID würde bedeuten, Menschen nur unter dem Vorbehalt ihrer künftigen Gesundheit für schützenswert zu erachten. Dieser Logik bedingter Menschenwürde muss man entschieden widersprechen." Schließlich sehen Junkermann und Wanke die Gefahr, das Bild des Menschen in der Gesellschaft könnte sich nachteilig verändern: "Es wächst ein Selbstverständnis, nach dem gelingendes Leben von gelingender Technik abhängig wird. Es wachsen gesellschaftliche Erwartungen, dass Krankheit nicht sein darf, wenn man sie prognostisch vermeiden könnte. Es wächst eine Haltung, die nahelegt, behinderte Menschen abschätzig zu beurteilen."
Die beiden Bischöfe appellieren eindringlich an die Bundestagsabgeordneten, "die Weichen für die künftige Entwicklung im Sinne des Schutzes menschlichen Lebens von Anfang an zu stellen".
Autor: nnz
Kommentare
Potter
08.06.2011, 18:04 Uhr
Kirche und Menschenwürde
Zu Beginn: Wir reden bei der PID über Achtzeller! Diagnose im Blastomerenstadium: Bei dieser am häufigsten angewendeten Untersuchung werden dem Embryo am dritten Tag nach der Befruchtung im Reagenzglas ein oder zwei Zellen zur Untersuchung entnommen.
Die vier bis acht Zellen gelten als totipotent - jede einzelne könnte sich in der Gebärmutter noch zu einem vollständigen Organismus entwickeln.
Totipotente Zellen sind nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz einem Embryo gleichgestellt.Interessant finde ich eine Bemerkung unserer Bundesfamilienministerin im SPIEGEL- Gespräch: … ein inzwischen schon klassisches Gedankenexperiment des Harvard-Philosophen Michael Sandel. Dabei geht es um die Frage, ob man aus einem brennenden Krankenhaus entweder 20 Embryonen in Petrischalen oder einen einzigen Säugling retten würde. Nicht immer liegt man mit seiner Intuition richtig, aber wer befruchtete Eizellen für vollwertige Menschenleben hält, der müsste die Auffassung vertreten, dass es ethisch richtig wäre, den Säugling liegen zu lassen und die befruchteten Eizellen zu retten."
Es ist zu bezweifeln, dass die Bischöfe wirklich die Mehrheitsmeinung in Thüringen vertreten...
Bonefatius K.
09.06.2011, 06:59 Uhr
Nicht zulassen???
Wenn sich diese Herren doch mit der gleichen Intensität und dem gleichen Engagement um "ihre" Missbrauchsopfer gekümmert hätten bzw. kümmern würden. Das wäre endlich mal ein Beitag!
Retupmoc
09.06.2011, 09:19 Uhr
Ja nicht zulassen,
dürfen wir, das sich die Kirche in noch mehr Dinge einmischt. Der Papst ist gegen Kondome, die Erde ist eine Scheibe usw.
Die Kirche soll vor Ihrer Haustüre kehren und nicht in Gefilden der Wissenschaft. Sonst führt man noch die heilige Inquistition wieder ein.
H.Buntfuß
09.06.2011, 13:15 Uhr
Ja die Kirche,...
fast hätte ich gesagt die Pfaffen, aber so sagt man wohl heute nicht mehr. Auf jeden Fall sollten die Herren lieber einmal in ihrer eigenen Geschichte nachsehen.
Wie viel Menschen aller Altersklassen sind im Namen der Kirche misshandelt oder getötet wurden.
Denken wir an die vielen Kriege, die von der Kirche HEILIG gesprochen wurden, oder die Missionierung der sogenannten dritten Welt.
Ich glaube hiermit hat die Kirche mehr als genug zu tun.
Jürgen Wiethoff
10.06.2011, 09:07 Uhr
Frage an die Theologen
Auch ich teile die Zweifel von Potter hinsichtlich einer thüringer Mehrheit gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID). Die in dieser Richtung diskutierenden Theologen müssen sich vor allem die Frage gefallen lassen, warum Gott, der Allmächtige, die Entwicklung von PID zulässt, ihre Anwendung jedoch von Menschen verbieten lassen will.
Ich bin der Meinung, dass die Kirchen weltweit wichtigere Fragen zu klären haben. Die Behinderung von Wissenschaft und Forschung in bestimmten Teilbereichen und Regionen kann nicht dazu gehören. Über eins muss man sich doch im Klaren sein: Wird in Thüringen PID verboten, gibt es irgendwo auf der Welt einen Ort, wo die Forschungsarbeiten weitergeführt und letztlich auch angewendet werden. Die Reichen werden diesen Ort bei Bedarf aufsuchen, den nicht ganz so Reichen bleibt weiterhin die Sorge um ihr körperlich und/oder geistig schwer behindertes Kind.
Real Human
12.06.2011, 11:48 Uhr
Die Menschlichkeit einem Wahnsinns-Dogma geopfert
Ein gefährliches und grausames Spiel von Überzeugungstätern wird uns da vorgeführt. Oder ist die kirchliche Karriere etwa auch ein Motiv dafür?
Ist die Vernichtung eines Achtzellers grausam? Oder ist es nicht grausam einem Wesen mit späterem (wenn vielleicht auch nur rudimentärem) Bewusstsein ein ganzes Leben mit spastischen Krämpfen, Erstickungsängsten usw. zu bescheren?
Versuchen Sie einmal fünf Minuten lang die Luft anzuhalten, dann haben Sie vielleicht eine vage Vorstellung von den jahrzehntelangen Qualen, die z.B. Trägern von Mukoviszidose-Genen bevorstehen! Oder war das etwa der unergründliche Ratschluss eines allgütigen, allwissenden und allmächtigen Schöpfergottes?
Unsere religiösen Ober-Ethiker stört das offensichtlich nicht! Der fromme Hirte oder Metzger, der gemäß seiner religiösen Vorschriften seine Schafe schächtet, stellt ja auch die Gesetze Gottes über jegliches menschliches Empfinden! (Diese Polemik musste mal sein!)
Ist es nicht geradezu verbrecherisch, vom Schreibtisch aus von einflussreichen Volksvertretern die Fortsetzung einer grausamen Praxis zu verlangen?
Bevor ich einen Kommentar schreibe, der sich auf ein anderes Dokument bezieht, schaue ich mir dieses meistens im Original an. Leider habe ich zu diesem öminösen Schreiben immer nur Bezugnahmen (u.a. vom Evangelischen Pressedienst) gefunden, aber nirgends diese Einflussnahme auf Bundestagsabgeordnete und 18 Thüringer Landtagsabgeordnete im vollständigen Original lesen können. Versucht man da etwa die Lobbyarbeit vor der Öffentlichkeit zu vernebeln?
Frau Ilse Junkermann! Auch Sie sind nicht vor Irrtümern gefeit. Kommen Sie endlich auf den Boden der Tatsachen zurück!
Herr Dr. Joachim Wanke, handeln Sie endlich mit Herz UND Verstand und nicht nur nach der Dogmatik! Fragen Sie sich auch mal, wie sich der Prophet und Religionsgründer gegenüber solchem menschlichen Leid verhalten würde!
(Auffällig ist auch, dass es noch keinen Kommentar gibt, der die Ansichten dieser Kirchenvertreter verteidigt oder ...?)
Wolfi65
12.06.2011, 12:46 Uhr
Ein Glück...
für einige Kommentatoren, daß die Kreuzritter nicht mehr durch die Lande ziehen und solchen unchristlichen Äußerungen ein jähes Ende bereiten.
Es ist doch ein Hohn, die Kirche in diesem Maße anzugreifen, wo doch diese für viele Leute der berühmte Strohhalm ist.
@Posthumanist_NDH
Sie wollten einen pro Kommentar zur Kirche haben.
Jetzt haben Sie einen!
PS: Ich bin nicht unbedingt ein Freund der Kirche, aber jeder "Ungläubige" sollte sich demnächst mal fragen, wieso Dieser an den kirchlichen Feiertagen zu Hause bleiben kann oder darf, obwohl er immer nur auf die Kirche schimpft.
Vielleicht sollten dieser Meckerer an diesem Tage malochen gehen, da sie ja sowieso mit dem Christentum nichts zu tun haben wollen!
Bodo Schwarzberg
13.06.2011, 02:38 Uhr
Kirche spricht mit gespaltener Zunge
Die Kirche spricht mit gespaltener Zunge. Naturwissenschaftliche Fortschritte sind ihr von jeher ein Greuel und zwar nicht selten auch dann, wenn sie der Gesundheit dienen. Ich denke dabei an die Verfolgung selbst ernstzunehmender Heilversuche im Mittelalter, die bis zur Lynchjustiz führten.
Überhaupt hat die Kirche bis heute ein sehr ambivalentes Verhältnis zum Leben per Definition: Nicht alles, was dem Menschen im Sinne der Kirche dienlich ist, ist langfristig auch im Sinne der Menschen. Man denke nur an die verheerenden Folgen der Missionierung seit dem Mittelalter in den Entwicklungsländern, mit der Folge der Ausrottung ganzer Völker. Und ich denke an die zweilichtige Rolle von Pabst Pius XII gegenüber der Erhaltung menschlichen Lebens zwischen 1939 und 1945.
Natürlich muss in Zeiten der Leistungsgesellschaft ein Auge auf die Erhaltung der Gleichbehandlung jedweden menschlichen Lebens geworfen werden. Ich glaube aber nicht, dass es in Deutschland mit einer eventuellen Billigung der Präimplantationsdiagnostik zu einer unterschiedlichen "Bewertung" Kranker und Behinderter einerseits und Gesunder andererseits kommen wird. Das dürfte allein schon das Grundgesetz verhindern.
Von daher halte ich die kirchliche Kritik für zu einseitig. Hinweise zur Notwendigkeit der Einhaltung grundlegender menschlicher Normen bei Einführung der PID würden meiner Meinung nach ausreichen.
Vergessen wir nicht: Erst die neuen Verfahren der modernen Medizin und Genetik bieten die Chance, Krankheiten zu besiegen, die bisher als unbesiegbar galten. Trotz so mancher Rückschläge und Missbräuche hat die medizinische Forschung die Volksgesundheit immer vorangebracht.
Sich auf diesem Gebiet GENERELL, also im Sinne eines Dogmas, gegen etwas zu wenden, behindert diese Fortschritte und ist nicht im Sinne der Erhaltung des menschlichen Lebens. Die Kirche sollte sich mehr auf die Kritik am Menschen im Umgang mit seinen Lebensgrundlagen einschießen, statt nur ihren Jahrhunderte alten, nicht immer bewährten Leitsätzen zu folgen. Denn die heutigen Bedrohungen des Lebens kommen gewiss nicht von der PID.
Die Handlungsweise des Menschen gegenüber seinen natürlichen Lebensgrundlagen ist es, die Millionen Menschenleben und das Leben auf diesem Planeten generell bedrohen. Aber dafür ist das Denken in Regelkreisen und damit in naturwissenschaftlichen Kategorien vonnöten, was aber im Allgemeinen und im Besonderen kirchlicher Machstrukturen abgeht. - Ein weites, und zukunftsträchtigeres Betätigungsfeld für die Kirche, um Leben zu schützen und zu fördern,und um mit der Zeit zu gehen.
Real Human
13.06.2011, 08:22 Uhr
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Der Kommentar von Wolfi65 veranlasst mich zu dem Thema noch einmal nachzuhaken. Ich muss Wolfi65 vielfach Recht geben:
In der Tat ist der Glaube an einen gütigen Schöpfergott in schwierigen Lebenssituationen (Krisen, Krieg, Gefangenschaft, Krankheit, Tod usw.) sehr oft der letzte verbliebene Strohhalm, der noch ein Fünkchen Hoffnung auf eine Wende zum Guten geben kann.
Die Erkenntnis unserer Sterblichkeit ist für die meisten von uns unerträglich. Obwohl nichts so sicher ist wie die Endlichkeit (nicht nur) unseres Lebens, verdrängen wir sie – vielleicht, um nicht in Dauerdepressionen zu verfallen. Eigentlich sollten wir auf das Kinderkriegen verzichten, denn jeder geborene Nachkomme ist mit seiner Geburt auch unweigerlich zum Tode verurteilt.
Bis zur Entwicklung der Pille war Sexualität (in der üblichen Form) fast immer die Bedingung für eine Schwangerschaft, also für die Fortsetzung des ewigen Kreislaufs von Leben und Tod. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass insbesondere die Katholische Kirche die Anwendung von Verhütungsmitteln scharf verurteilt hat und mit der menschlichen Sexualität überhaupt so ihre Probleme hat.
Verewigung der Erdenqual – der Christen höchstes Ideal! (Könnte man meinen.)
Vor dem deprimierenden Hintergrund unserer Endlichkeit hören wir nur all zu gern die frohe Botschaft, dass einmal jemand nach qualvollem Tod auferstanden und zur ewigen Seligkeit in den Himmel hinaufgefahren sein soll. Vor allem aber können wir, wenn wir die Gebote und Befehle unserer Geistlichen und anderer Potentaten von Gottes Gnaden befolgen, angeblich nach unserem Tode selbst ins Paradies eingehen. (Die meisten von uns müssen aber zuvor noch für einige tausend Jahre durchs Fegefeuer, wenn wir nicht gleich zur ewigen Qual in der Hölle verurteilt werden.) Huh, nach solchen Lehrstunden befolgen wir doch gern die Anweisungen der Geistlichen und der weltlichen Obrigkeit!?
Die Marxisten waren und sind der Meinung, dass wenn man die Ursachen von Not und Elend auf der Welt beseitigt, damit binnen Kurzem die Menschen nicht mehr auf die Heilsversprechen der Religionsvertreter angewiesen seien. Welch ein fataler Irrtum! Der Kommunismus ist fast überall tot, die Religionen aber leben weiter, denn Krankheit und Tod konnten die Kommunisten nicht besiegen – auch mit Verdrängen nicht!
Sollten wir uns deshalb schnellstens zum Christentum bekehren lassen? Wolfi65 nennt selbst einen Grund, warum wir das lieber nicht tun sollten: Sollten die christlichen Religionsführer nämlich wieder die unumschränkte Welt-Deutungs-Hoheit wie im Mittelalter zurück erhalten, würde auch binnen weniger Jahre das Mittelalter zurückkehren. Wie solch ein modernes Mittelalter aussehen würde, können wir am Beispiel der Theokratien in einigen muslimischen Ländern studieren!
Bleiben wir also lieber beim religiösen Pluralismus, der auch den Atheismus mit einschließt. Dazu müssen wir aber auch ein wachsames Auge auf jeglichen religiösen Fundamentalismus und politischen Totalitarismus haben!
Weil wir aber weiterhin sterblich bleiben, sollten wir wenigstens alles dafür tun, damit unsere wenigen Lebensjahre möglichst glücklich verlaufen. Deshalb bin ich nicht nur für die Präimplantationsdiagnostik sondern für Eugenik überhaupt! Und unser Lebensende sollte auch möglichst schmerzfrei und ohne Todesangst sein. Deshalb bin ich auch für eine freiwillige Euthanasie! (Leider gerät in Deutschland fast jeder, der sich für Eugenik und Euthanasie einsetzt, in den Verdacht, ein Nazi zu sein.)
Politiker sollten sich bei der Gesetzgebung an den Realitäten orientieren, seien sie auch noch so deprimierend, und Gesetze nicht nach den Vorstellungen von vor 2.000 Jahren verabschieden. Die Weisheiten der Bibel spiegeln zu deutlich die Weltsicht der damaligen Priesterkaste wider, die gesellschaftlich den damaligen orientalischen Despoten näher stand als dem gemeinen Volk. Moderne Demokraten sollten davon weit entfernt sein.
Trans- und Posthumanisten streben übrigens eine Welt an, die von künstlichen Intelligenzen bewohnt wird, die durch die Möglichkeit von Backups des individuellen Gedächtnisses (relativ) unsterblich sind aber durch eine Selbstformatierung ihres Datenspeichers ihr Leben auch freiwillig beenden können. Sie könnten sich aber auch selbst oder von anderen Androiden reparieren oder upgraden lassen. Dagegen wären die Geschöpfe Gottes nur (grauenerregender) Pfusch und Pfriem. Alles weitere dazu findet man im www.
An alle Ungläubigen: Die Utopien von heute sind schon oft zu Selbstverständlichkeiten von morgen geworden! (Gerade um zu verhindern, dass sie zu Alpträumen werden, sollten wir weit voraus denken!)
Wolfi65
13.06.2011, 09:02 Uhr
Das Grundgesetz
Bevor ich in mein Hartz 4 Brötchen beisse, muß ich noch folgendes loswerden. Das Grundgesetz in Deutschland wird überhaupt nichts verhindern, da es mittlerweile durch die Politiker nach Belieben verändert wird oder soll.
Zum Beispiel soll auf Anraten des Herrn Gysi (Die Linke) wieder ein mal ein Passus duriusculus in die Verfassung eingearbeitet werden, um ein Zurück zur Atomenergie auszuschließen. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen, um die Verfassung als solches zu ändern.
Die Verfassung (gleich Grundgesetz) hat mittlerweile die Haltbarkeitsdauer des Euros erreicht und ist damit auf besten Wege auf der Glaubwürdigkeitsskala gen Null zu tendieren.
Da hat die Bibel doch schon in der Beständigkeit einen wahren Rekord aufgestellt. Man wird sehen!
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