Fr, 13:17 Uhr
11.07.2003
Keine Wonne für Händler
Nordhausen (nnz). Der Wonnemonat Mai war schon für die Gastwirte kein schöner Monat, wenn man den Umsatz betrachtet. Auch die Händler würden die 31 Tage wohl lieber abhaken. Die nnz mit den aktuellen Zahlen.
Der Thüringer Einzelhandel konnte im Mai 2003 nicht an das noch im Vormonat erzielte Umsatzplus anknüpfen. Nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden im Mai dieses Jahres nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, 4,0 Prozent weniger Waren umgesetzt als im Mai 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 3,7 Prozent. Der Mai 2003 hatte mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Mai des Jahres zuvor.
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern setzte der Einzelhandel in Deutschland im Mai 2003 nominal 0,3 Prozent und real 0,8 Prozent mehr um als im Mai 2002. Die sechs Bundesländer repräsentieren 78 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel.
Vom Umsatzrückgang in Thüringen waren alle Branchen des Einzelhandels betroffen: Am geringsten fielen die Einbußen im Mai 2003 im sonstigen Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) aus. Hier wurde das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um nominal 1,6 Prozent und real 1,0 Prozent verfehlt.
Im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken und im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) betrug das Umsatzminus nominal 4,2 bzw. 4,8 Prozent und real 3,5 bzw. 4,7 Prozent. Der nicht in Verkaufsräumen tätige Einzelhandel (darunter zählt insbesondere der Versandhandel) büßte nominal 10,5 Prozent und real 7,3 Prozent des Umsatzes des vergleichbaren Vorjahresmonats ein.
Einschneidend fielen die Umsatzrückgänge auch im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren aus. Hier wurde im Mai 2003 nominal um 8,5 Prozent und real um 10,3 Prozent weniger Umsatz erzielt als im Mai 2002.
Weniger Umsatz – weniger Beschäftigte. Im Thüringer Einzelhandel waren im Mai dieses Jahres 4,6 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Mai 2002. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 7,1 Prozent. Demgegenüber wurden auf Teilzeitbasis 2,1 Prozent weniger Personen beschäftigt.
Autor: nnzDer Thüringer Einzelhandel konnte im Mai 2003 nicht an das noch im Vormonat erzielte Umsatzplus anknüpfen. Nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden im Mai dieses Jahres nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, 4,0 Prozent weniger Waren umgesetzt als im Mai 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 3,7 Prozent. Der Mai 2003 hatte mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Mai des Jahres zuvor.
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern setzte der Einzelhandel in Deutschland im Mai 2003 nominal 0,3 Prozent und real 0,8 Prozent mehr um als im Mai 2002. Die sechs Bundesländer repräsentieren 78 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel.
Vom Umsatzrückgang in Thüringen waren alle Branchen des Einzelhandels betroffen: Am geringsten fielen die Einbußen im Mai 2003 im sonstigen Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) aus. Hier wurde das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um nominal 1,6 Prozent und real 1,0 Prozent verfehlt.
Im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken und im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) betrug das Umsatzminus nominal 4,2 bzw. 4,8 Prozent und real 3,5 bzw. 4,7 Prozent. Der nicht in Verkaufsräumen tätige Einzelhandel (darunter zählt insbesondere der Versandhandel) büßte nominal 10,5 Prozent und real 7,3 Prozent des Umsatzes des vergleichbaren Vorjahresmonats ein.
Einschneidend fielen die Umsatzrückgänge auch im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren aus. Hier wurde im Mai 2003 nominal um 8,5 Prozent und real um 10,3 Prozent weniger Umsatz erzielt als im Mai 2002.
Weniger Umsatz – weniger Beschäftigte. Im Thüringer Einzelhandel waren im Mai dieses Jahres 4,6 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Mai 2002. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 7,1 Prozent. Demgegenüber wurden auf Teilzeitbasis 2,1 Prozent weniger Personen beschäftigt.

