Do, 08:29 Uhr
10.07.2003
Lösung ist in Sicht
Nordhausen (nnz). Die Autohändler im Landkreis Nordhausen können ab der kommenden Woche vermutlich aufatmen. Die Kraftfahrzeug-Meldestelle wird ihre Öffnungszeiten anpassen. Möglich machten das Gespräche zwischen der Handwerkerschaft und der Behörde.
Eine erste Unterredung zwischen dem Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Kreishandwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft, und dem Leiter der Verkehrsbehörde in der vergangenen Woche brachte keinen Erfolg. Seitens der Behörde sei Senft mitgeteilt worden, dass das Personal auf Grund von Kosteneinsparungen reduziert worden sei. Das allerdings interessierte den obersten Handwerker wenig (nnz berichtete bereits). Stattdessen sollte sich Dr. Senft dafür einsetzen, dass die Behörde wieder aufgestockt werde, so der Rat des Herrn Rümmler.
Nun gab es in dieser Woche mehrere Telefonate zwischen Leinefelde und Nordhausen. Dabei sicherte der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), zu, eine einvernehmliche Regelung zu finden. Und die könnte nach Worten von Senft so aussehen. Der Mittwoch bleibt weiterhin geschlossen, die Händler und Zulassungsdienste können jedoch ihre Fahrzeuge an-, ab- und ummelden. Auch eine Ausgabe der Dokumente wird möglich sein. Gleiches gelte für die Nachmittage am Dienstag und Donnerstag.
Die Autohändler hatten die Schließung der Verkehrsbehörde am Mittwoch heftig kritisiert. Dr. Bernhard Senft sprach gegenüber nnz sogar von einem geschäftsschädigenden Verhalten der Kreisverwaltung. Ein solches Verhalten ist allerdings nicht nur im Landkreis Nordhausen zu beobachten, auch im Landkreis Eichsfeld wurden die Öffnungszeiten eingschränkt.
Autor: nnzEine erste Unterredung zwischen dem Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Kreishandwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft, und dem Leiter der Verkehrsbehörde in der vergangenen Woche brachte keinen Erfolg. Seitens der Behörde sei Senft mitgeteilt worden, dass das Personal auf Grund von Kosteneinsparungen reduziert worden sei. Das allerdings interessierte den obersten Handwerker wenig (nnz berichtete bereits). Stattdessen sollte sich Dr. Senft dafür einsetzen, dass die Behörde wieder aufgestockt werde, so der Rat des Herrn Rümmler.
Nun gab es in dieser Woche mehrere Telefonate zwischen Leinefelde und Nordhausen. Dabei sicherte der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), zu, eine einvernehmliche Regelung zu finden. Und die könnte nach Worten von Senft so aussehen. Der Mittwoch bleibt weiterhin geschlossen, die Händler und Zulassungsdienste können jedoch ihre Fahrzeuge an-, ab- und ummelden. Auch eine Ausgabe der Dokumente wird möglich sein. Gleiches gelte für die Nachmittage am Dienstag und Donnerstag.
Die Autohändler hatten die Schließung der Verkehrsbehörde am Mittwoch heftig kritisiert. Dr. Bernhard Senft sprach gegenüber nnz sogar von einem geschäftsschädigenden Verhalten der Kreisverwaltung. Ein solches Verhalten ist allerdings nicht nur im Landkreis Nordhausen zu beobachten, auch im Landkreis Eichsfeld wurden die Öffnungszeiten eingschränkt.

