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Mi, 07:11 Uhr
09.07.2003

Worbiser Experten helfen bei Umzug

Nordhausen/Worbis (nnz). Der Alternative Bärenpark in Worbis ist nicht nur deutschlandweit bekannt. Die Macher im Eichsfeld gelten mittlerweile als Experten für Braunbären. Auch heute ist ihre Hilfe gefragt.


Heute werden die zwei Braunbären aus Lippstadt (12 und 14 Jahre) in die Fasanerie nach Wiesbaden ziehen. Den Transport und die ärztliche Betreuung übernehmen die Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks in Worbis und der Bärenpark-Tierarzt. In den frühen Morgenstunden werden die Bären vom Worbiser Tierarzt narkotisiert und es wird ihnen zur Kennzeichnung ein Transponder unter die Haut gesetzt. Die Ankunft der Bären wird um die Mittagszeit in Wiesbaden erwartet.

Die Bären werden dort, nach einer Eingewöhnungszeit, mit drei weiteren Braunbären und einem Wolfsrudel auf ca. 3 Hektar Waldfläche leben. Die Tiergartengesellschaft Lippstadt e. V. muss seinen Tiergarten schließen. Bereits seit 2002 suchen die Lippstädter nach Alternativen für ihren Tierbestand.

Es erfolgten zur Aufnahme der Bären bereits Mitte des Jahres 2002 Anfragen an den Bärenpark in Worbis. Da aber im Bärenpark in Worbis allein im Jahr 2002 fünf Bären aus schlechten Haltungen aufgenommen wurden, war und ist eine weitere Aufnahme von Bären vorerst und im Interesse der Eingewöhnung der neuen Bären nicht möglich.

In Wiesbaden werden sich die Lebensbedingungen für die Lippstädter Bären enorm verbessern. In der Fasanerie Wiesbaden wurde im Jahre 2000 eine Bärenfreianlage mit fachlicher Unterstützung durch den Bärenpark Worbis errichtet.
Autor: nnz

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