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Fr, 14:05 Uhr
09.02.2001

Nordhäuser Verein sucht logistische Unterstützung

Nordhausen (nnz). Seit langem bereiten die Organisatoren um Thomas Kleemann einen weiteren Transport nach Gomel in Weißrußland vor. Viele Tonnen Spenden konnten bislang gesammelt werden. Doch jetzt haben die Helfer ein Problem. In Beelitz bei Potsdam warten zehn Tonnen Lebensmittel darauf, nach Nordhausen transportiert zu werden. Verpackt auf etwa zehn Europaletten. Der Verein sucht nun eine Spedition, die helfen kann. Vielleicht hat ein Nordhäuser Unternehmen eine Leerfahrt aus dieser Region in Richtung Südharz? Ein Teil der Kosten könnte natürlich übernommen werden. Günstig sollte das Angebot schon sein, denn der Verein verfügt nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel.
Bislang wurden Babykleidung, Hygieneartikel, Suppen, Bekleidung und Baumaterialien gesammelt. Letztere werden die Reise mit zwölf Kollegen der Gewerkschaft Bau und Agrar antreten. In Gomel angekommen, sollen in einem Internat in der Nähe der Stadt die maroden sanitären Anlagen herausgerissen und gegen neue ausgetauscht werden, die Bestandteil der Fracht sind. Dazu werden die Fachleute aus Nordhausen und Umgebung in Weißrußland die Ärmel hochkrempeln.
Die Speditionen, die unbürokratisch und schnell helfen können, die sollten sich bitte bei Thomas Kleemann melden: Tel.: 03631/990090 oder 0170/2009390.
Autor: nnz

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