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Di, 15:35 Uhr
24.05.2011

Der Markt und die Musik

Drei Tage, drei Plätze, eine Party - das 43. Nordhäuser Rolandsfest steht vor der Tür und auch dieses Jahr wird wieder eine ganze Stadt auf den Beinen sein, wenn es am 17. Juni heißt „Frisch aufgespielt!“. Das Rolandsfest ist seit jeher eine Mischung aus Tradition und Moderne, dem Altbekannten, dem allseits Beliebten und dem Neuen, Aufregendem. Was auf dem Markt los sein wird, das haben wir für Sie zusammengefasst...


In diesem Sinne wird das Rolandsfest auf der Marktbühne auch ganz traditionell eröffnet. Nach der Schlüsselübergabe an den Roland und seine Begleiter ist es dann aber erst einmal vorbei mit der Beschaulichkeit. Am Freitag wird am Markt kein Besucher seine Beine still halten können!

Den Anfang machen die Beamten von der Jazzpolizei. Wenn diese Truppe aufspielt, ist Widerstand zwecklos. Mitreißende Jazzrhythmen und amtliche Megaphonsoli machen die Jazzpolizei zu einem echten Erlebnis. Aber auch der Rest des freitäglichen Programms steht ganz im Zeichen wilder Tanzwut. Musik aus aller Welt gepaart mit Polka ist das Rezept der „Polkaholix“ mit dem das Publikum zum schwitzen gebracht wird. Bei den Italienern von „Riserva Moac“ werden ähnliche Ergebnisse erzielt aber mit anderem Rezept. Ihre Devise lautet: Folk-Rock-Punk bis auch der letzte Besucher tanzt.

Monokel spielt in Nordhausen (Foto: Agentur) Monokel spielt in Nordhausen (Foto: Agentur)

In gewisser Hinsicht steht der Samstag dann ganz im Zeichen der Tradition. Rock, Jazz, Swing und Blues – hinter den Begriffen verbirgt sich ein immenser Reichtum an musikalischen Variationen, denen an diesem Tag gebührender Tribut gezollt werden soll. Nicht nur die Musik von Altmeistern wie Johnny Cash oder den unendlich coolen Blues Brothers wird über den Marktplatz hallen, auch moderne Interpretationen großer musikalischer Kunst und instrumentale Virtuosität bestimmen den Samstag auf dem Markt. Mit „Kraftblues“ wollen die Einheizer von „Monokel“ dem Publikum ordentlich Dampf machen und „Joe Eimer und die Skrupellosen“ haben die größten Hits, die besten Songs und die eingängigsten Ohrwürmer und Evergreens der letzten 40 Jahre im Gepäck.

Wer nach zwei Tagen Feiern und Tanzen ein wenig Hunger verspüren sollte, und sich nach dem heimischen Garten samt Grill sehnt, der kann sich am Sonntag inspirieren lassen. Der Titel des Nordhäuser Grillmeisters ist zum zweiten Mal zu vergeben und die Kontrahenten werden alle Gourmet-Tricks und Grill-Kniffe anwenden müssen, wenn sie sich als wahre Meister von Rostbratwurst und Filet-Steak erweisen wollen.

Martens (Foto: Agentur) Martens (Foto: Agentur)

Musikalisch wird die Schlagerstimme 2011, Sylvia Martens, Zeichen setzen und sich mit Energie und Hingabe in die Herzen ihrer Zuhörer singen. Für den richtigen Ausklang des Festes werden die altgedienten Herzblutmusiker die „Lockeren Stadtmusikanten“ sorgen.

Wer will, kann das Rolandsfest auch mit nach Hause nehmen. Zum Beispiel den knuffigen Mini-Roland in Form eines Schlüsselanhängers. Wer es lieber kulinarisch mag, der kann seinen Gaumen an der herzhaften Original-Roland-Salami erfreuen. Für kleine Rolandsfest-Freunde gibt es Nordhausen zum Ausmalen. Malbuch, Salami, Mini-Roland und vieles mehr können seit Mai in der Stadtinformation oder vom 14.-16. Juni am Sonderstand in der Südharzgalerie erworben werden.

Die Marktbühne ist nur einer kleiner Teil des größten Volksfestes in Nordthüringen. Auf dem 43. Rolandsfest gibt es an drei Tagen voller abwechslungsreicher Musik, interessanter kultureller Höhepunkte und bester Unterhaltung, für jeden etwas zu entdecken.

Genauere Informationen zum Programm, Anfahrtswegen und Parkplätzen: auf www.nordhausen.de oder im offiziellen Programmheft.
Autor: nnz

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