Sa, 07:08 Uhr
05.07.2003
nnz-Forum: Nicht den Mund verbieten
Nordhausen (nnz). Nach den Diskussionen zum Rücktritt des PDS-Kreisvorsitzenden Thoralf Kox meldet sich jetzt der Zurückgetretene zu Wort. nnz veröffentlicht das Statement von Thoralf Kox im Forum.
Es ist schon seltsam, solche Äußerungen wie die von Klaus Hummitzsch zu meinem Rücktritt in der NNZ lesen zu müssen. Ich war seit Januar 2002 im Kreisvorstand tätig und habe Genossen Hummitzsch gerade drei mal dort gesehen. Das zeigt sehr deutlich sein Interesse an einer vernünftigen Zusammenarbeit zwischen Mandatsträgern und ehrenamtlichen Funktionären. Er selbst war vor meinem Amtsantritt Chef der sogenannten Zukunftskommission. Nun könnte man lange darüber streiten, wessen Zukunft damit gemeint war, denn seit vielen Jahren machen in der PDS die selben Leute die selbe Arbeit.
Junge Genossen, zu denen ich auch gezählt werde, die so wie ich als nicht steuerbar gelten, werden angegriffen, denunziert oder mit unqualifizierten Sprüchen wie ...fehlende Lebenserfahrung abgestempelt. Mit Lebenserfahrung ist wohl mehr gemeint, dass ich im alten SED-Apparat keine Funktion bekleidet habe wie einige der erfahrenen Genossen? Außerdem wagte ich mir, an der einen oder anderen Stelle nach meinem Amtsantritt im Januar diesen Jahres Kritik an der Kreistagsfraktion zu äußern.
Ich lasse mir weder von Hummitzsch noch von sonst jemanden in dieser Partei meine Meinung verbieten oder mich maßregeln! Diese SED-Methoden sollte man sich für Traditionstreffen ewig Gestriger aufheben.
Der Druck wird größer und ich bin sehr gespannt, wie es in der Nordhäuser PDS-Organisation in ein paar Jahren aussehen wird. Auf jeden Fall werde ich die PDS nicht verlassen, denn nur Druck von innen kann zu einem echten Wandel dieser Partei führen! Der ist aber mit Hardlinern und grauen Eminenzen nicht zu machen. Noch nicht!
Thoralf Kox, ehem. Kreisvorsitzender mit mangelnder
Lebenserfahrung
Autor: nnzEs ist schon seltsam, solche Äußerungen wie die von Klaus Hummitzsch zu meinem Rücktritt in der NNZ lesen zu müssen. Ich war seit Januar 2002 im Kreisvorstand tätig und habe Genossen Hummitzsch gerade drei mal dort gesehen. Das zeigt sehr deutlich sein Interesse an einer vernünftigen Zusammenarbeit zwischen Mandatsträgern und ehrenamtlichen Funktionären. Er selbst war vor meinem Amtsantritt Chef der sogenannten Zukunftskommission. Nun könnte man lange darüber streiten, wessen Zukunft damit gemeint war, denn seit vielen Jahren machen in der PDS die selben Leute die selbe Arbeit.
Junge Genossen, zu denen ich auch gezählt werde, die so wie ich als nicht steuerbar gelten, werden angegriffen, denunziert oder mit unqualifizierten Sprüchen wie ...fehlende Lebenserfahrung abgestempelt. Mit Lebenserfahrung ist wohl mehr gemeint, dass ich im alten SED-Apparat keine Funktion bekleidet habe wie einige der erfahrenen Genossen? Außerdem wagte ich mir, an der einen oder anderen Stelle nach meinem Amtsantritt im Januar diesen Jahres Kritik an der Kreistagsfraktion zu äußern.
Ich lasse mir weder von Hummitzsch noch von sonst jemanden in dieser Partei meine Meinung verbieten oder mich maßregeln! Diese SED-Methoden sollte man sich für Traditionstreffen ewig Gestriger aufheben.
Der Druck wird größer und ich bin sehr gespannt, wie es in der Nordhäuser PDS-Organisation in ein paar Jahren aussehen wird. Auf jeden Fall werde ich die PDS nicht verlassen, denn nur Druck von innen kann zu einem echten Wandel dieser Partei führen! Der ist aber mit Hardlinern und grauen Eminenzen nicht zu machen. Noch nicht!
Thoralf Kox, ehem. Kreisvorsitzender mit mangelnder
Lebenserfahrung
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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