Do, 10:23 Uhr
03.07.2003
Es geht weiter
Nordhausen (nnz). Und dann wie weiter?, so fragte die nnz Mitte Mai. Hintergrund dieser Frage war die Tatsache, dass der Kreistag einen jugendfeindlichen Beschluß gefaßt hatte. Es seien die ausgelernten Azubis nicht zu übernehmen, wurde bestimmt. Trotzdem gab es da einen Hoffnungsschimmer. Und wie weiter?
Es ging um fünf junge Menschen, die in diesem Jahr ihre Ausbildung im Landratsamt beenden. Sie werden nicht übernommen, das wollten die Mitglieder des Kreistages so. Basta! Wie nnz bereits im Mai berichtete, sollte jedoch versucht werden, die fertigen Azubis in der Nordhäuser Wirtschaft unterzubringen. Und dieses Bemühen hatte Erfolg.
Wie der Leiter des Landratsbüros, Manfred Thiel, der nnz sagte, seien alle fünf Jugendlichen in Unternehmen des Landkreises untergekommen. Drei Azubis konnten sich bei der Autohaus Peter GmbH vorstellen. Das bestätigte Geschäftsführer Helmut Peter der nnz und sagte, dass hier die Endverhandlungen laufen würden. Der Einsatz der jungen Leute könnte dann in den Betrieben der Unternehmensgruppe erfolgen. Ein weiterer Azubi wird nach seiner Lehre in einem Institut in Nordhausen arbeiten, für den fünften Ausgebildeten wartet eine neue Aufgabe bei einem Nordhäuser Kreditinstitut.
Manfred Thiel hatte sich dem Schicksal der jungen Menschen persönlich angenommen, hatte die Kontakte mit den Firmen hergestellt, war auf die bekannte Tippel-Tappel-Tour gegangen. Schließlich hatte Thiel selbst die Vorstellungsgespräche mit organisiert. Sein Motiv: Ich kann persönlich nicht verstehen, dass die Verwaltung auf die Mitarbeiter verzichten kann, die auf dem neuesten Stand ausgebildet sind und über genügend Motivation verfügen. Und das bei einem Altersdurchschnitt der Kreisverwaltung von 49 Jahren!
Autor: nnzEs ging um fünf junge Menschen, die in diesem Jahr ihre Ausbildung im Landratsamt beenden. Sie werden nicht übernommen, das wollten die Mitglieder des Kreistages so. Basta! Wie nnz bereits im Mai berichtete, sollte jedoch versucht werden, die fertigen Azubis in der Nordhäuser Wirtschaft unterzubringen. Und dieses Bemühen hatte Erfolg.
Wie der Leiter des Landratsbüros, Manfred Thiel, der nnz sagte, seien alle fünf Jugendlichen in Unternehmen des Landkreises untergekommen. Drei Azubis konnten sich bei der Autohaus Peter GmbH vorstellen. Das bestätigte Geschäftsführer Helmut Peter der nnz und sagte, dass hier die Endverhandlungen laufen würden. Der Einsatz der jungen Leute könnte dann in den Betrieben der Unternehmensgruppe erfolgen. Ein weiterer Azubi wird nach seiner Lehre in einem Institut in Nordhausen arbeiten, für den fünften Ausgebildeten wartet eine neue Aufgabe bei einem Nordhäuser Kreditinstitut.
Manfred Thiel hatte sich dem Schicksal der jungen Menschen persönlich angenommen, hatte die Kontakte mit den Firmen hergestellt, war auf die bekannte Tippel-Tappel-Tour gegangen. Schließlich hatte Thiel selbst die Vorstellungsgespräche mit organisiert. Sein Motiv: Ich kann persönlich nicht verstehen, dass die Verwaltung auf die Mitarbeiter verzichten kann, die auf dem neuesten Stand ausgebildet sind und über genügend Motivation verfügen. Und das bei einem Altersdurchschnitt der Kreisverwaltung von 49 Jahren!


