Do, 20:06 Uhr
12.05.2011
Unbequeme Jenaer
Sechs Punktspiele hat der FSV Wacker 90 Nordhausen hintereinander nicht mehr verloren. Trotzdem hat sich die Situation um den Klassenerhalt nicht nachhaltig verändert, da auch andere Teams aus der Kellerregion Tabelle der Verbandsliga fleißig punkteten ...
Am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr hängen die Trauben besonders hoch, wenn der SV SCHOTT Jena zum Punktspiel des 30. Spieltages (der 29. wurde auf den 4. Juni verlegt) im Albert-Kuntz-Sportpark empfangen wird. Diese Partie der Köstritzer-Liga Thüringen pfeift Maik Ronis aus Steinbach/Hallenberg.
Die Wackermannschaft hat am letzten Sonntag gegen einen spielerisch und taktisch gut agierenden SV 09 Arnstadt, eine der stabilsten Vertretungen der Rückrunde, nicht verloren. Mit dem 1:1 blieben die Serien beider Teams ohne Niederlage unangetastet. Doch so recht freuen konnten sich die Nordhäuser Fußballanhänger trotzdem nicht. Denn die Konkurrenz schläft nicht, sodass es eine regelrechte Zusammenballung in der unteren Tabellenhälfte gibt. Für Trainer Jens Eisenschmidt sind 40/41 Punkte zum Klassenerhalt nötig.
Mit dem SV SCHOTT Jena kommt ein Gegner nach Nordhausen, der wesentlich stärker als die guten Arnstädter einzuschätzen ist und mit dem Wacker in den letzten Jahren keine guten Erfahrungen sammeln konnte. An der klaren Favoritenrolle der Gäste ändert es auch nichts, wenn sie nach 14 ungeschlagenen Spielen am vergangenen Wochenende in Altenburg - erst zum dritten Mal in der laufenden Saison - als Verlierer den Platz verlassen mussten. Wacker hat im Hinspiel bei der deutlichen 1:3-Niederlage die Klasse der Schottianer erneut bitter zur Kenntnis nehmen müssen.
Der SV SCHOTT Jena spielte nach 1990 17 Jahre in der Thüringenliga und schaffte als Meister zweimal den Aufstieg in die Oberliga, in der der Verein vier Jahre spielte. Als Oberligaabsteiger der letzten Saison gab es einen personellen Umbruch. Trotzdem spielen die Geisendorf-Schützlinge eine sehr erfolgreiche Serie. Niemand zweifelt daran, dass sie einen Medaillenplatz belegen werden.
Die anfänglichen Befürchtungen, von der Oberliga in die Landesklasse durchgereicht zu werden, erwiesen sich als unbegründet. Ein taktisches Rezept, das auf die vorhandenen Akteure zugeschneidert ist, gibt Nachwuchskräften die Möglichkeit, an der Seite erfahrener Spieler zu reifen.
Von unseren bisher 17 Spielen (davon 15 Punktspiele) gegeneinander konnte Wacker lediglich 1998 und 1999 zu Oberligazeiten drei volle Erfolge (6:1, 4:0, 3:0) verbuchen. Die anderen Partien endeten mit sieben Jenaer Siegen und fünf Unentschieden. Ähnlich sah es bei den freundschaftlichen Begegnungen aus; denn bei den beiden Blitzturnieren in Riestedt 2004 gewann SCHOTT 1:0 und in Bernterode 2010 trennte man sich 1:1.
Nach Aussagen des Wackertrainers kommt ein anspruchsvoller Gegner. Wir sind zu erneuten Umstellungen gezwungen, da sich Marcus Vopel, der gerade mit einem prächtigen Treffer auf sich aufmerksam machte, eine schwere Knieverletzung zugezogen hat und ebenso wie Adil Boukantar nach dessen Schulterblessur pausieren muss. Dicke Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Nico Steinberg (bisher als einziger Akteur bei allen Spielen dabei), Stephan Hoffmann und Kapitän Sven Pistorius (beide im letzten Spiel verletzt).
Weiter führte er aus: Wer sechs Spiele nicht verloren hat, kann mit breiter Brust auflaufen. Alle Spieler haben die Lage verinnerlicht, zeigen gute Trainingsleistungen und wollen die Serie ohne Niederlage fortsetzen. Auch nach unserer negativen Bilanz gegen Jena ist nichts unmachbar. Warum sollten wir nicht auch mal wieder zum Erfolg kommen?
Den wünschen sich die treuen Fans. Immerhin kamen trotz Autofrühlings auf dem Gelände unseres Hauptsponsors und des Parkfestes Hohenrode fast 300 Anhänger in den Albert-Kuntz-Sportpark. Das ist für Ligaverhältnisse nicht schlecht.
Auch die Wackerreserve hofft auf großen Zuspruch am Sonnabend um 15 Uhr. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen positiv überrascht und empfängt den Tabellenvorletzten ESV Lok Erfurt zum letzten Saisonheimspiel. Mit einem Sieg könnte man nicht nur die Heimbilanz – erst drei Siege zu Hause – aufbessern, sondern einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.
Klaus Verkouter
Autor: nnzAm kommenden Sonntag um 14.30 Uhr hängen die Trauben besonders hoch, wenn der SV SCHOTT Jena zum Punktspiel des 30. Spieltages (der 29. wurde auf den 4. Juni verlegt) im Albert-Kuntz-Sportpark empfangen wird. Diese Partie der Köstritzer-Liga Thüringen pfeift Maik Ronis aus Steinbach/Hallenberg.
Die Wackermannschaft hat am letzten Sonntag gegen einen spielerisch und taktisch gut agierenden SV 09 Arnstadt, eine der stabilsten Vertretungen der Rückrunde, nicht verloren. Mit dem 1:1 blieben die Serien beider Teams ohne Niederlage unangetastet. Doch so recht freuen konnten sich die Nordhäuser Fußballanhänger trotzdem nicht. Denn die Konkurrenz schläft nicht, sodass es eine regelrechte Zusammenballung in der unteren Tabellenhälfte gibt. Für Trainer Jens Eisenschmidt sind 40/41 Punkte zum Klassenerhalt nötig.
Mit dem SV SCHOTT Jena kommt ein Gegner nach Nordhausen, der wesentlich stärker als die guten Arnstädter einzuschätzen ist und mit dem Wacker in den letzten Jahren keine guten Erfahrungen sammeln konnte. An der klaren Favoritenrolle der Gäste ändert es auch nichts, wenn sie nach 14 ungeschlagenen Spielen am vergangenen Wochenende in Altenburg - erst zum dritten Mal in der laufenden Saison - als Verlierer den Platz verlassen mussten. Wacker hat im Hinspiel bei der deutlichen 1:3-Niederlage die Klasse der Schottianer erneut bitter zur Kenntnis nehmen müssen.
Der SV SCHOTT Jena spielte nach 1990 17 Jahre in der Thüringenliga und schaffte als Meister zweimal den Aufstieg in die Oberliga, in der der Verein vier Jahre spielte. Als Oberligaabsteiger der letzten Saison gab es einen personellen Umbruch. Trotzdem spielen die Geisendorf-Schützlinge eine sehr erfolgreiche Serie. Niemand zweifelt daran, dass sie einen Medaillenplatz belegen werden.
Die anfänglichen Befürchtungen, von der Oberliga in die Landesklasse durchgereicht zu werden, erwiesen sich als unbegründet. Ein taktisches Rezept, das auf die vorhandenen Akteure zugeschneidert ist, gibt Nachwuchskräften die Möglichkeit, an der Seite erfahrener Spieler zu reifen.
Von unseren bisher 17 Spielen (davon 15 Punktspiele) gegeneinander konnte Wacker lediglich 1998 und 1999 zu Oberligazeiten drei volle Erfolge (6:1, 4:0, 3:0) verbuchen. Die anderen Partien endeten mit sieben Jenaer Siegen und fünf Unentschieden. Ähnlich sah es bei den freundschaftlichen Begegnungen aus; denn bei den beiden Blitzturnieren in Riestedt 2004 gewann SCHOTT 1:0 und in Bernterode 2010 trennte man sich 1:1.
Nach Aussagen des Wackertrainers kommt ein anspruchsvoller Gegner. Wir sind zu erneuten Umstellungen gezwungen, da sich Marcus Vopel, der gerade mit einem prächtigen Treffer auf sich aufmerksam machte, eine schwere Knieverletzung zugezogen hat und ebenso wie Adil Boukantar nach dessen Schulterblessur pausieren muss. Dicke Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Nico Steinberg (bisher als einziger Akteur bei allen Spielen dabei), Stephan Hoffmann und Kapitän Sven Pistorius (beide im letzten Spiel verletzt).
Weiter führte er aus: Wer sechs Spiele nicht verloren hat, kann mit breiter Brust auflaufen. Alle Spieler haben die Lage verinnerlicht, zeigen gute Trainingsleistungen und wollen die Serie ohne Niederlage fortsetzen. Auch nach unserer negativen Bilanz gegen Jena ist nichts unmachbar. Warum sollten wir nicht auch mal wieder zum Erfolg kommen?
Den wünschen sich die treuen Fans. Immerhin kamen trotz Autofrühlings auf dem Gelände unseres Hauptsponsors und des Parkfestes Hohenrode fast 300 Anhänger in den Albert-Kuntz-Sportpark. Das ist für Ligaverhältnisse nicht schlecht.
Auch die Wackerreserve hofft auf großen Zuspruch am Sonnabend um 15 Uhr. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen positiv überrascht und empfängt den Tabellenvorletzten ESV Lok Erfurt zum letzten Saisonheimspiel. Mit einem Sieg könnte man nicht nur die Heimbilanz – erst drei Siege zu Hause – aufbessern, sondern einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.
Klaus Verkouter



