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Sa, 23:09 Uhr
28.06.2003

Prominenz beim runden Geburtstag

Nordhausen (nnz). Heute gab es für eine Jugendeinrichtung in Bleicherode Grund zum Feiern. Unter den Gästen auch Politiker der Stadt und eine Europaabgeordnete. Einzelheiten von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.


Großer Bahnhof heute Nachmittag im Freizeittreff des HORIZONT in der Bleicheröder Braustraße 3. Die Einrichtung der Offenen-Tür-Arbeit feierte ihren 10. Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten auch Dieter Kochbeck (CDU), Bürgermeister der Bergarbeiterstadt, Margot Kessler, SPD - Europaabgeordnete, und Andreas Weigel, Fraktionsvorsitzender des SPD im Stadtrat von Bleicherode.

In ihrer Begrüßungsansprache ließ Jugendpflegerin Karla Siemon, Chefin des Hauses in der Braustraße 3, den Werdegang der Einrichtung in kurzer Form Revue passieren. Sie spannte den Bogen vom bescheidenen Anfang im Juli 1993, über Fortschritte und Rückschläge, bis hin zur erfolgreichen Entwicklung des beliebten Treffs der Jugendlichen. Sie hob besonders die kontinuierliche Unterstützung durch die Stadt Bleicherode, des Jugendamtes des Landkreises Nordhausen und des HORIZONT hervor, „ohne die es den Freizeittreff heute nicht mehr geben würde“, so die Jungendpflegerin. Sie dankte auch allen Sponsoren für ihre Hilfe in den zurückliegenden Jahren.

René Kübler, Geschäftsführer des HORIZONT, würdigte das hohe Engagement von Karla Siemon, die seit 1996 auch die Landjugend in den erfüllenden Gemeinden Niedergebra, Kraja, Kleinbodungen, Lipprechterode und Friedrichsthal betreut. Er dankte auch allen Mitarbeiterinnen, die als ABM- oder SAM-Kräfte mit großen Verantwortungsgefühl und selbstloser Arbeit einen großen Anteil an der positiven Entwicklung des Freizeittreffs haben. Viele von den Ehemaligen waren an der heutigen Veranstaltung anwesend.

„Früher war das Haus das Gefängnis der Stadt. Heute fühlen sich die Mädchen und Jungen hier aber keinesfalls eingesperrt“, so Dieter Kochbeck. Es sei gelungen, eine Einrichtung zu schaffen, die von den Jugendlichen angenommen und den heutigen Anforderungen im vollen Umfang gerecht wird. Er habe sich in den vergangenen Jahren nicht ein einziges Mal über die Fortführung des Freizeittreffs Gedanken machen müssen.

„Hier Geld einzusparen, wäre die größte Dummheit, die wir machen könnten“, schloss das Stadtoberhaupt seine kurze Geburtstags-Ansprache, für die er viel Beifall, vor allem von den Jugendlichen, erhielt. Dieter Kochbeck und auch Margot Kessler übergaben dem Freizeittreff als Geburtstagsgeschenk eine Geldspende. Anschließend nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich von der niveauvollen Ausstattung der Einrichtung zu überzeugen. Die Feier klang mit einem Imbiss und zahlreichen Gesprächen aus.
Autor: rh

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