Mo, 06:09 Uhr
23.06.2003
Ein merkwürdig Ding
Nordhausen (nnz). Zwei Beiträge zum Theater veröffentlichte die nnz am Freitag. Dabei ging es um einen offenen Brief der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und der Unterzeichung der Kooperation zwischen den Theatern Rudolstadt und Nordhausen. Etwas ist der nnz da aufgefallen...
Spätestens seit Dezember des vergangenen Jahres ist allen Interessierten in und um Nordhausen der Standpunkt des Nordhäuser Stadtrates zum Theater bekannt. Die Position wurde zum Höchsten erhoben, was ein solches Gremium vermag. Es wurde ein Beschluß herbeigeführt, klar und deutlich die Formulierung. Die Folgen sind bekannt. Übermorgen tag der Stadtrat erneut, es liegt eine Mammunt-Tagesordnung vor, die allein 28 Beschlüsse im öffentlichen Teil vorsieht. Der letzte Beschluß befasst sich mit der Kooperationsvereinbarung zwischen den Theatern in Nordhausen und Rudolstadt.
Wie nnz bekannt ist, sollte es zuvor einen Beschluß zum Entwurf der Vereinbarung geben. Wollen wir mal sagen, die Stadträte wollten mit beschließen, was in Rudolstadt unterzeichnet wird. Der Tagesordnungspunkt kann nun aber getrost gestrichen werden, die Tinte unter dem Vertrag ist mehr als trocken, am Freitag vergangener Woche wurde er unterschrieben und die Stadträte gucken in die politische Röhre. Wurden sie bewusst von Akteuren außerhalb der Nordhäuser Politik übergangen oder gab es Abstimmungsprobleme? Eine Antwort erhielt die nnz bislang nicht, obwohl bereits am Freitag, nach Erscheinen des nnz-Artikels, heftigst telefoniert worden war.
Autor: nnzSpätestens seit Dezember des vergangenen Jahres ist allen Interessierten in und um Nordhausen der Standpunkt des Nordhäuser Stadtrates zum Theater bekannt. Die Position wurde zum Höchsten erhoben, was ein solches Gremium vermag. Es wurde ein Beschluß herbeigeführt, klar und deutlich die Formulierung. Die Folgen sind bekannt. Übermorgen tag der Stadtrat erneut, es liegt eine Mammunt-Tagesordnung vor, die allein 28 Beschlüsse im öffentlichen Teil vorsieht. Der letzte Beschluß befasst sich mit der Kooperationsvereinbarung zwischen den Theatern in Nordhausen und Rudolstadt.
Wie nnz bekannt ist, sollte es zuvor einen Beschluß zum Entwurf der Vereinbarung geben. Wollen wir mal sagen, die Stadträte wollten mit beschließen, was in Rudolstadt unterzeichnet wird. Der Tagesordnungspunkt kann nun aber getrost gestrichen werden, die Tinte unter dem Vertrag ist mehr als trocken, am Freitag vergangener Woche wurde er unterschrieben und die Stadträte gucken in die politische Röhre. Wurden sie bewusst von Akteuren außerhalb der Nordhäuser Politik übergangen oder gab es Abstimmungsprobleme? Eine Antwort erhielt die nnz bislang nicht, obwohl bereits am Freitag, nach Erscheinen des nnz-Artikels, heftigst telefoniert worden war.

